Tipps zum Kamineinbau – auch für einen nachträglichen Kamineinbau

Tipps zum Kamineinbau - knisterndes Feuer

Tipps zum Kamineinbau – knisterndes Feuer

Die Werbung preist oft und zu Recht die Vorteile von Kaminen und Kaminöfen an. Der Traum vom knisternden Feuer aus echtem Holz im Kamin in den eigenen vier Wänden ist auch 2013 selbst in der „kleinsten Hütte“ realisierbar. Die Wärme die das Feuer von echtem Holz aus einem Kamin oder Kaminofen abstrahlt ist wohl das Schönste und Behaglichste, was man als Heizung aus Öfen überhaupt haben kann.

Der nachträgliche Kamineinbau

Der Kamineinbau ist in den meisten Fällen absolut unproblematisch. Es gibt ein paar kleine Dinge zu beachten, aber mit einer sorgfältigen Planung und ein paar guten Tipps und Tricks sind die Kamine an einem Tag erledigt und das neue Wohnen kann zu geringen Kosten genossen werden. Bei einem Neubau ist alles noch viel einfacher, weil ja jede Einzelheit noch richtig im Werden ist. So kann ein Kaminstudio eingeladen werden, um kompetent über diese besten Öfen zu beraten.

Eine Genehmigung muss eingeholt werden

Wie kommt man aber zum Kamin, wenn alles schon fertig ist und man seit Jahren darin wohnt. Oder noch schlimmer – wenn an der Stelle, wo der Kamin stehen soll, kein Schornstein ist. Auch hier ist der nachträgliche Kamineinbau sehr gut möglich. Die Teile für diese neue Heizung sind 2013 nebst Holz (Brennholz bzw. Kaminholz) im Baumarkt zu kaufen und komplett vorgefertigt oder gar richtig fertig montiert. Begonnen werden kann mit dem Einbau, sobald der Schornsteinfeger seine Erlaubnis erteilt hat.

Wo soll der Kamin hin

Tipps zum Kamineinbau - Schwedenofen

Tipps zum Kamineinbau – Schwedenofen

Zuerst muss mal der richtige Platz inmitten der anderen Möbel für den Kamin gefunden werden. Das kann direkt an einem vorhandenen Schornstein sein, muss aber nicht. Das Finden der richtigen Stelle kann unter Umständen ein wirkliches Thema sein. Dafür ist die Küche ein eher unüblicher Ort, während das Wohnzimmer klar bevorzugt wird. Der Kamin ist auch in der Wohnung möglich, die gar keinen Schornstein hat. Da diese Ausgangssituation die gefühlt Schwierigste zu sein scheint, wollen wir uns am Besten genau damit näher beschäftigen. Von einem gut funktionierenden Schornstein ist unter anderem die Heizleistung direkt abhängig.

Das Loch in der Wand

Allerdings gilt auch hier, dass in Deutschland als Erstes der Schornsteinfeger seine Erlaubnis erteilen muss. Da in den meisten Wohnzimmern Teppich, Auslegeware oder andere hitzeempfindlichen Bodenbeläge sind, muss zunächst eine isolierende Platte unter den Kamin. Das verhindert auch kleine Unfälle wie das Verbrennen des Teppichs. Dann folgt eine Stellprobe. Genau in diesem Moment wird das Ofen- bzw. Kaminrohr in der richtigen Höhe an die Wand gehalten an der Tapete markiert, wo das „Loch“ durch die Wand muss. Das ist in der Tat die Lösung für diese Situation. Mit einem „Aufsatz“ für die Bohrmaschine wird ein Loch in die Wand gesägt. Dazu ist die Bohrmaschine durchaus ein paar Minuten lang zu halten. Das sieht in etwa so aus, als würde man einen Apfel entkernen. Am Ende geht ein glattes kreisrundes Loch durch die Wand. Die notwendigen Artikel sind im Baumarkt erhältlich. Aus diesem Loch werden die Abgase und der Rauch entweichen und das Holz holt sich den notwendigen Sauerstoff zur Verbrennung.

Die Außenarbeiten

Von außen kommt in modernster Technik und bestem Material ein Edelstahl Schornstein an die große Wand bis hoch über das Dach hinaus. Oben drauf kommt eine kleines „Hütchen“, damit vom Regen kein Wasser eindringen kann. Die Montage ist einfach, da die Wandhalterungen für diese Rohrelemente ganz einfach per Dübel und Schraube erfolgt. Dazu kann es notwendig sein, dass ein Gerüst aufgestellt werden muss, um die Monteure in die richtige Höhe zu bringen. Damit ist das Bauen des Außenschornsteins eine einfache Angelegenheit. Von innen wird der eigentlich fertige Kaminofen an diesen nachgerüsteten Schornstein angeschlossen und fertiggestellt. Damit ist auch schon fast alles erledigt.

Tipps zum Kamineinbau - Einbaukamin

Tipps zum Kamineinbau – Einbaukamin

Fehlt nur noch das erste Anzünden und die Endabnahme durch den Schornsteinfeger. Dessen Begutachtung gilt es zu beachten, da es sonst richtig Ärger geben kann.

Die Premiere

Nun reicht ein Streichholz zum Anzünden und Anfeuern der Kamine und das Heizen mit echtem Feuer aus gutem Holz kann losgehen. Die Wärme und das Wohlgefühl, die von diesem Heizen mit Kaminfeuer ausgehen, wurden oft kopiert und nie erreicht. Natürlich kann man im Kaminofen im Winter auch Briketts, Holzbriketts und in einigen Modellen sogar Gas verbrennen. So betrieben ist der gesamte Haushalt für eine lange Zeit gut warm. Diese Verbrennung von Brennholz ist aktuelles energetisches Thema in manchem Energie-Artikel, reduziert mit Tricks die Heizkosten und spart viele Prozent bares Geld beim Wohnen. Der Kamin ist jederzeit leicht zu reinigen. Der Holzvorrat liegt als Brennstoff des Ofens oder Kamins oft geschützt hinter dem Haus im Garten und ist damit jederzeit leicht erreichbar. Entsprechende Ratgeber zu diesem Themenbereich rund um den Holzofen sind in einschlägigen Zeitschriften oder auch im Internet online erhältlich.

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