Der Winter ist da: die besten Tipps um beim Heizen zu sparen

Nun haben wir bereits Anfang November und der kommende Winter ist quasi schon da. Der Frost hat dieses Jahr sehr früh Einzug gehalten. Das merken wir vor allen Dingen nachts und früh morgens wenn der Reif (und teilweise auch schon der Schnee) alles bedeckt hat. Das bedeutet für uns alle nicht nur die Autoscheiben freikratzen, endlich die Winterreifen aufzuziehen und vielleicht sogar schon Schnee zu schieben sondern leider auch regelmäßig die Wohnung bzw. das Haus heizen.

Energiepreise für Gas, Strom und Öl explodieren

Das eigentliche Problem an der Geschichte: die Energiepreise für Gas, Strom und Öl sind in den letzten Monaten und Jahren quasi explodiert. Es wird immer teurer die Heizung aufzudrehen, wenn man nicht frieren will.

Aber da das die meisten von uns wohl nicht unbedingt wollen (ich eingeschlossen) wird das Heizen diesen Winter wohl so teuer wie nie zuvor werden. Die Energiepreise bewegen sich auch einem historischen Rekord-Niveau! Deshalb haben wir für Euch die wichtigsten Tipps und Infos zusammengestellt wie Ihr möglichst wenig verbraucht und damit auch möglichst wenig bezahlen/nachzahlen müsst.

Durch die (meist ganz einfachen Tricks) könnt Ihr zum Teil mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen!

Auch das ist eine Art Schnäppchen denn auch hier geht´s letztendlich darum Kohle zu sparen. Ich möchte hier aber nur auf simple und bezahlbare Tipps & Tricks hinweisen. Ratschläge wie: „baut die teure Ölheizung aus und baut Euch stattdessen eine Pellets-Heizung ein“ oder „bringt für mehrere 10tausend Euro eine Wärmedämmung von außen an“ spare ich mir. Selbstverständlich sind solche (sehr teuren) Maßnahmen meist ökonomisch und auch ökologisch durchaus sinnvoll aber die meisten können oder wollen nicht so tief ins Portmaine greifen. Und es gibt auch sehr gute und einfachere Möglichkeiten, dass einen das Heizen nicht in den finanziellen Ruin treibt.

Möglichkeiten Gut & günstig durch den Winter zu kommen

Richtiges lüften

Das Thema dürften die meisten bereits kennen. Trotzdem auch hier noch mal kurz der Hinweis, dass man alleine durch unsachgemäßes lüften locker bis zu 200,- € zu viel ausgeben kann.

Also keinesfalls die Fenster auf „Dauerkipp“ einstellen sondern regelmäßig Stoßlüften. Das Ganze sollte mehrmals täglich für 3-5 Minuten durchgeführt werden.

Korrekte Temperatur

Viele von uns heizen Ihre vier Wände zu stark auf um dann wieder alle Fenster aufzureißen um für Abkühlung zu sorgen. Man heizt also im wahrsten Sinne des Worte s für draußen. Man kann also auch gleich die Euroscheine aus dem Fenster werfen. Es hat letztendlich den gleichen Effekt für den Geldbeutel.

TIPP: Jedes Grad Celsius mehr in der Wohnung kostet Euch 6% zusätzliche Heizkosten. Aufs Jahr gesehen macht es also durchaus einen nicht zu unterschätzenden Unterschied ob Ihr bei 23° oder bei 21° im Wohnzimmer verbringt.

Folgende Faustregeln gilt es möglichst einzuhalten:

Wohnräume (Wohnzimmer/Kinderzimmer, etc.): 20 °C bis 22 °C
Küche 18 °C bis 20 °C
Schlafzimmer 16 °C bis 18 °C
Badezimmer bis maximal 23 °C

Eine gute und heutzutage auch bezahlbare Möglichkeit die Temperatur automatisch zu halten sind programmierbare Heizkörperthermostate. Diese werden einmal von Euch programmiert und regeln je nach Tag, Uhrzeit und Euren Vorlieben selbständig die Temperatur Eurer Heizkörper.

Ihr müsst sie einfach gegen Eure alten austauschen (altes Thermostat abschrauben, neues draufschrauben. Kann selbst ein Nichthandwerker in unter 60 Sekunden problemlos erledigen).

Solche programmierbare Heizkörperthermostate gibt es in jedem Baumarkt für etwa 20 € – 30 € zu kaufen. Aber selbst die bekannten Discounter wie Aldi, Lidl und Co. haben die Teile mittlerweile regelmäßig im Programm. Auch wir berichten seit Jahren über die besten Angebote über solche Geräte auf unserem Schnäppchenblog schnappen4u.de.

Da die Anschaffungskosten relativ gering sind (die Batterien müssen übrigens auch nur alle 2 bis 3 Jahre ausgetauscht werden) und keine Montagekosten anfallen sicherlich eine sehr gute Möglichkeit ohne merkbaren Qualitätsverlust viel Geld einzusparen. Die Hersteller sprechen von bis zu 30% weniger Heizkosten. Und selbst wenn man dadurch nur 10% bis 20% pro Jahr spart hat man die Thermostate finanziell relativ schnell wieder raus.

Ich selbst nutze sie seit Jahren an fast allen meinen Heizkörpern und bin wirklich zufrieden damit.

Heizkörper nicht zustellen

Eigentlich sollte das jedem von uns klar sein: trotzdem werden auch heute noch viele Heizkörper durch unsinnige Abdeckungen „verschönert“, durch schwere Gardienen und Vorhänge zugehängt oder sogar durch Sofas und Schränke verdeckt.

Auch sinnvoll und nicht teuer: Heizkörperreflexionsfolie hinter der Heizungen anbringen. So wird die abgestrahlte Wärme zusätzlich nach vorne reflektiert. Auch dieses Hilfsmittel  gibt es hin und wieder beim Discounter um die Ecke für ein paar Euros zu kaufen.

Heizkörper entlüften

Luft in den Heizkörpern macht nicht nur unschöne und nervige Geräusche sondern kostet Euch letztendlich auch richtig Geld. Also regelmäßig die vorhandene Luft rauslassen. Wem das auf Dauer zu viel Arbeit ist kann auch auf automatisch entlüftende Ventile zurückgreifen. Auch diese gibt es für ganz kleines Geld im nahegelegenen Baumarkt oder manchmal auch Discounter zu kaufen.

Dämmen und Abdichten

Außer dem bereits oben angesprochenen Reflexions-Folien für die Heizkörpernischen gibt es aber auch weitere bezahlbare Materialien die die teure Wärme in der eigenen Bude einsperret und nicht nach draußen lässt.

So werden für um die 20,00 € – 30,00 € auch Dämmungen für Rollladenkästen angeboten. Auch hier geht nämlich immer relativ viel Energie ungenutzt flöten.

Auch relativ simple und günstige Fenster- und Türdichtungen bringen eine ganze Menge um Energie zu sparen. Diese gibt´s meist auf der Rolle und lässt sich auch von Menschen mit 2 linken Händen problemlos verarbeiten. Das Abdichten von einem Fenster oder einer Tür ist innerhalb weniger Minuten erledigt. Je nach Qualität gehen die Preise für solche Dichtungen bereits ab 5 € los.

Und selbst ein simples „Zuglufttier“ welches man z.B. Abend/Nachts einfach vor die Haustür legt verhindert, dass die kalte Luft von außen nach innen strömen kann. Solche Zugluftstopper sind bereits für 5 € bis 10 € zu haben.

Rollläden & Gardienen nutzen

Auch sehr effektiv ist es, sobald die Sonne am Horizont verschwunden ist und die Dunkelheit Einzug hält, die Rollläden runter zu lassen. Dadurch entsteht zwischen der Scheibe und dem Rollladen ein dämmendes Luftpolster. Selbst eine (möglichst schwere) zugezogene Gardine vor einem Fenster kann schon was bringen. Also auch diese Abends immer zuziehen.

Ihr seht es ist gar nicht so schwer und teuer dem Winter ein Schnippchen zu schlagen. Mit diesem einfachen und günstigen Tipps könnt Ihr pro Jahr sicherlich einige Hundert Euro sparen.

Falls Ihr weitere gute Geldsparideen zum Thema Heizen habt könnt Ihr sie natürlich gerne in die Kommentare posten. Es gibt sicherlich noch viele weitere tolle Möglichkeiten um noch mehr Kohle zu sparen. Also immer her damit.

Und denkt dran: der nächste Sommer kommt bestimmt!!!

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