Ratgeber: Welche Arten von Scannern gibt es?

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Aki
Multifunktionsdrucker mit Scanner

Multifunktionsdrucker mit Scanner

Möchte man Dokumente oder Bilder einlesen, um sie auf dem Computer darstellen zu können, braucht man einen Scanner. Heutzutage werden Informationen zum größten Teil digital weiter verbreitet. Doch es gibt auch noch jede Menge analoge Informationen, zum Beispiel in Form von Bildern und Texten auf Papier gedruckt. So schnell der technische Fortschritt auch voran schreitet, auf solche Dokumente werden wir noch lange nicht verzichten können. Um eine Verbindung zwischen der digitalen und der analogen Ebene zu schaffen, braucht man zum einen einen Drucker und zum anderen einen Scanner, nur damit kann man zwischen beiden hin und her schalten. Mit einem Scanner kann man Ausschnitte aus Büchern oder Zeitungen, Fotos und Briefe digitalisieren, so kann man sie auch auf dem Rechner nutzen. Moderne Scanner lassen sich häufig auch als Kopierer nutzen, das ist gerade für Home-Offices von Vorteil. Ein guter Scanner kostet heutzutage nicht mehr die Welt, man bekommt schon welche für weniger als 100 Euro. Dennoch sollte man sich vorher informieren, damit man für sein Geld auch gute Qualität bekommt. Viel Spaß mit unserer Kaufberatung zum Thema Scanner.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Welche Arten von Scannern gibt es?

Bei den Scannern findet man auf dem Markt verschiedene Modelle, die sich in der Technik unterscheiden. Grundsätzlich wird zwischen Flachbettscannern und Einzugsscannern unterschieden, daneben gibt es natürlich noch spezielle, große Scanner für Unternehmen. Während der Einzugsscanner optisch an einen Drucker erinnert, ähnelt der Flachbettscanner durch seine Glasauflage und den Deckel einem Kopierer. Optisch unterscheiden sich die beiden Varianten zunächst in ihrer Größe. Flachbettscanner sind größer als ein DIN-A4-Blatt, dagegen haben Einzugsscanner gerade einmal die Größe eines mobilen Tintenstrahldruckers. Beim Flachbettscanner wird der Deckel geöffnet und das zu scannende Dokument auf die Glasfläche gelegt. Bei dem Einzugsscanner kommt das Dokument dagegen in einen Schlitz, wird dann eingezogen und kommt auf der anderen Seite wieder heraus.

Neben den Flachbettscannern und Einzugsscannern gibt es noch weitere Scanner wie Dokumentenscanner, Filmscanner, Visitenkartenscanner oder Diascanner.

Kleine Geräte nehmen weniger Platz weg, doch in diesem Fall bietet der größere Flachbettscanner doch bedeutende Vorteile. Es lassen sich nur einzelne Blätter damit scannen, sondern man kann auch Bücher oder Zeitschriften darauf legen, der Einzugsscanner kann nur einzelne Seiten verarbeiten. Auch kleinere Vorlagen wie Fotos, Ausschnitte oder Ausweise können von vielen dieser Geräte nicht optimal erfasst werden. Beim Flachbettscanner kann man außerdem mehrere Blätter in einem Stapel einlegen, diese werden dann der Reihe nach eingelesen.

Das Einlesen erfolgt bei den Geräten mit Hilfe unterschiedlicher Technologien. Bei den meisten Scannern werden CCD-Bildsensoren für die Erfassung genutzt, denn hier ist die Bildqualität besonders gut. Allerdings ist diese Technik auch sehr aufwändig, denn man braucht noch eine Kaltlichtlampe als Lichtquelle sowie verschiedene Spiegel und Linsen. Diese Komponenten müssen alle im Inneren verbaut werden, weshalb die Geräte dann oft wuchtig sind. Damit Scanner nicht zu groß und teuer werden, setzt man immer häufiger auch auf andere Sensoren, wie zum Beispiel CIS. Eine andere Alternative wäre eine LED-Lichtquelle, so dass auch jede Menge Strom gespart werden kann, die Lebenserwartung ist auch höher als die einer Kaltlichtlampe. Allerdings muss man sagen, dass Geräte mit Kaltlicht qualitativ immer noch die besten Ergebnisse liefern.

Welche Auflösung und Farbtiefe für gute Bildqualität?

Wenn es um die Bildqualität geht, dann hängt diese vor allem von der Auflösung des Scanners und der jeweiligen Farbtiefe ab. Je höher die Auflösung ist, um so detailreicher sind natürlich die Resultate. Einige Hersteller prahlen mit großen Zahlen, dabei ist nicht die Auflösung des Scanners angegeben, sondern die so genannte interpolierte Auflösung, die jedoch von der verwendeten Software erzielt wird. Bezüglich der Auflösung sollte man sich immer an den persönlichen Bedürfnissen orientieren, um die benötigte Leistung zu ermitteln. Nur wenn die Dokumente auch in sehr hoher Auflösung ausgedruckt werden sollen, braucht auch der Scanner eine solche. Sollen die Dokumente jedoch überwiegend am Rechner verarbeitet werden, kann auch eine geringere Auflösung wählen. Für das Einlesen von Fotos auf Papier genügen 600 dpi, für Texte reichen sogar 300 dpi. Lediglich wenn man aufwändige Zeichnungen einlesen möchte, sollte man auf jeden Fall 1.200 dpi haben.

Für die Bildqualität ist auch die Farbtiefe von Bedeutung, denn sie entscheidet, wie der Scanner Schattierungen und Farbübergänge einliest. Nutzt man den Scanner im normalen Alltag, überwiegend zum Einlesen von Textdokumenten, so reicht ein Wert von 24 Bit aus, nur die professionelle Anwendung verlangt nach 36 oder gar 48 Bit. Die maximale Dichte wird in Dmax angegeben, ein höherer Wert ist natürlich immer besser, der Höchstwert liegt bei 4.

Was ist für eine einfache Handhabung notwendig?

Wenn man ein elektrisches Gerät hat, dann sollte es nicht nur in der Leistung überzeugen, sondern auch möglichst leicht zu bedienen sein. Bei manchen Geräten muss nicht mehr die Software aufgerufen werden, man kann direkt per Knopfdruck starten und hat das Dokument dann gleich auf dem Bildschirm. Weitere Tasten ermöglichen auch die direkte Weiterleitung an den Drucker oder das automatische Anhängen der Vorlage an eine E-Mail.

Besondere Halterungen an der Glasauflage verhindern, dass das Dokument beim Scannen verrutscht, diese lassen sich auf die jeweilige Vorlage einstellen. Ganz hochwertige Geräte verfügen sogar über eine automatische Erkennung, so dass ein schief liegendes Dokument korrigiert wird. Ist es häufiger notwendig, gleich mehrere Vorlagen zu kennen, sollte man auf einen Dokumenteneinzug achten, ähnlich wie bei einem Kopierer. So kann man alle Vorlagen in einem Stapel einlegen, der Scanner zieht dann von alleine jede einzelne Seite ein.

Möchte man auch häufiger Seiten aus Büchern oder Zeitschriften scannen, so sollte sich am Deckel ein flexibles Scharnier befinden, so dass man ihn in der Höhe verstellen kann. Um bestmögliche Bildqualität zu erziele, sollte man sich für einen kalibrierbaren Scanner entscheiden, einige Geräte erledigen das sogar automatisch.

Multifunktionsgeräte für vielfältigen Einsatz

Multifunktionsgerät mit Dokumenteneinzug

Multifunktionsgerät mit Dokumenteneinzug

Multifunktionsgeräte habe, wie es der Name schon sagt, mehrere Funktionen. Natürlich sind diese in der Anschaffung teurer, dafür kann man sich jedoch den Kauf verschiedener Geräte sparen. Dabei spart man nicht nur Geld, sondern auch Platz, ideal für kleine Büros. Moderne Multifunktionsgeräte können scannen, kopieren und drucken, gute Geräte ermöglichen sogar das Faxen. Wie bei den Scannern, unterscheidet man auch bei diesen Geräten zwischen der Einzugs- und der Flachbett-Variante. So wie bei den reinen Scannern, sollte man auch bei den Multifunktionsgeräten lieber auf das Flachbett setzen, das eröffnet viel mehr Möglichkeiten und ein leichteres Handling.

Die Geräte im Handel funktionieren entweder mit der Laser- oder der Tintenstrahltechnik. Bei einem Multifunktionsgerät sollte man auf keinen Fall am falschen Ende sparen, schließlich hat man gleich mehrere Geräte in einem. Ist das Gerät sehr günstig, so haben oftmals nicht alle Bestandteile die gleiche Qualität. Da die Geräte mehrere Funktionen in sich vereinen, verbrauchen sie auch deutlich mehr Strom. Aus diesem Grund sollte man die technischen Daten vor einem Kauf unbedingt miteinander vergleichen.

Notwendige Anschlüsse für den Scanner

Einstiegsmodelle bei den Scannern verfügen in der Regel über einen USB-Anschluss. Das ist eine gute Lösung, denn man schließt den Scanner einfach an den Rechner an und kann gleich loslegen. Allerdings können größere Datenmengen nur sehr langsam übertragen werden. Muss man also auch öfter große Bilder einlesen, so braucht man teilweise sehr viel Geduld. Beschränkt sich das Scannen jedoch überwiegend auf Textdokumente, so ist der USB-Anschluss vollkommen ausreichend. Sind die Datenmengen dagegen meistens größer, sollte man eher zu einem USB-2.0-Anschluss oder einer Firewire- oder SCSI-Schnittstelle tendieren, noch schneller ist USB 3.0. Die meisten Computer haben keinen Anschluss für einen SCSI-Scanner, so dass man eine Erweiterungskarte installieren muss, diese ist jedoch oft im Lieferumfang enthalten. Etwas schneller als bei USB 2.0 geht die Datenverarbeitung mit Firewire 400, bei Firewire 800 geht es etwa doppelt so schnell. Für den Anschluss wird eine spezielle Schnittstelle benötigt, nicht jeder Computer hat eine solche, auch in diesem Fall muss eine Erweiterungskarte installiert werden.

Namhafte Hersteller von Scannern

Es gibt viele Hersteller, die in Deutschland qualitativ hochwertige Scanner vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

Wie finde ich das richtige Scanner Angebot?

Ihr sucht einen neuen Scanner? Dann wisst Ihr hoffentlich schon, ob es ein Flachbettscanner, Einzugsscanner, Dokumentenscanner, Filmscanner, Visitenkartenscanner oder Diascanner sein soll. Oder soll es dann doch ein Multifunktionsdrucker mit Scanner werden?

Als erstes empfehlen wir Euch natürlich, dass Ihr unseren Newsletter abonniert. Dadurch verpasst Ihr keine guten Angebote mehr. Gute Angebote gibt es z.B. im lokalen Handel wie von Saturn oder Mediamarkt. Außerdem solltet Ihr Euch bei den großen Onlineshops wie Amazon, Ebay, Rakuten oder Allyouneed umschauen. Wir stellen Euch hier mal kurz die bisher besten abgelaufenen Schnäppchen zusammen.

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