Router Kaufberatung – Das musst DU beim Kauf beachten!

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Aki
Fritzbox Router

Fritzbox Router

Der Router ist dazu da, für mehrere Teilnehmer eines Netzwerkes eine Verbindung zum Internet herzustellen. Aber welcher ist der Beste? Wichtige Kriterien sind neben einer hohen Geschwindigkeit auch eine ausreichende Sicherheit, so dass der Router nicht zur Eintrittspforte für Angriffe von außen wird. Der Kontakt zum Internet wird entweder durch ein Netzwerkkabel oder per Funk hergestellt. Mobile Geräte können unterwegs heutzutage von überall ins Internet gelangen. In den eigenen vier Wänden muss es eine zentrale Vermittlungsstelle geben, die Anfragen aus Netzwerken aufnimmt und dann wiederum per Internet an andere Geräte weiter gibt. Der Router übernimmt diese Aufgabe entweder selbst, falls er in ein Modem integriert ist, oder er muss sie an ein externes Modem übermitteln.

Der Router fungiert jedoch nicht nur als Verbindung zum Internet, er vermittelt auch zwischen verschiedenen Geräten, die man Zuhause hat. Er wertet empfangene Daten aus und kann dann die entsprechenden Verbindungen herstellen, entweder per Netzwerkkabel oder WLAN. Router gibt es in allen möglichen Preissegmenten, von Modellen unter 20 Euro bis hin zur Luxusausführung für mehrere hundert Euro. Der Router ist nicht nur ein Vermittler, sondern muss auch die mit ihm verbundenen Geräte schützen, wenn diese eine Verbindung zum Internet haben. Beim Kauf eines Routers spielen viele Kriterien eine Rolle, die nachfolgenden Informationen können als Anhaltspunkte dienen.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Welche Arten von Routern gibt es?

Bei den Routern kann man grundsätzlich zwischen Modellen mit und ohne Modem unterscheiden. Bei den Routern mit integriertem Modem handelt es sich in der Regel um DSL. Braucht man eine DSL-Verbindung und besitzt noch kein spezielles Modem dafür, sollte man sich lieber einen Router mit integriertem Modem zulegen. Das spart zum einen Kosten und zum anderen Platz, da man nur ein einziges Gerät braucht, außerdem braucht man nur einen Anschluss an die Steckdose. Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass nur ein einiges Geräte konfiguriert werden muss und nicht zwei. Soll solch ein Router für eine Verbindung der Telekom verwendet werden, muss er unbedingt das PPPoE-Protokoll beherrschen. Ist man bei einem anderen Anbieter unter Vertrag, sollte man sich schlau machen, ob eventuell andere Protokolle vom Router unterstützt werden müssen.

Wird der Router für eine DSL-Verbindung gebraucht, spielt auch die Geschwindigkeit eine wichtige Rolle. Die Standardversion kann eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 8 Mbit/s bieten, bei der Telekom sind es meistens sogar nur 6 Mbit/s. Wem diese Geschwindigkeit nicht ausreicht, der braucht ADSL 2, das doppelt so schnell ist oder ADSL 2+, das sogar 25 Mbit/s schafft. Reicht das immer noch nicht aus, muss man auf die VDSL-Technik setzen. Die Grundversion schafft bis zu 52 Mbit/s, bei VDSL 2 sind es enorme 100 Mbit/s. Mittlerweile gibt es auf dem Markt auch Router, die über ein UMTS/LTE-Modem verfügen. So kann man den Router auch in Gegenden einsetzen, die sich nicht innerhalb eines DSL-Netzes befinden, und man hat eine Alternative, falls DSL einmal ausfallen sollte. Allerdings muss man beachten, dass die Geschwindigkeit beim Surfen viel geringer sein kann und dass eventuell auch höhere Kosten anfallen.

Die praktischen Vorteile des Routers

Der Router vermittelt also, wenn es Anfragen ins Internet gibt und wenn Antworten ankommen. Alle Teilnehmer des Netzwerkes haben somit Zugriff auf das WWW und sind gleichzeitig vor Angriffen geschützt. Nur der Router hat direkten Kontakt zum Internet, deshalb sind auch nicht die mit ihm verbundenen Geräte sichtbar, sondern nur er selbst. So kann niemand erkennen, wie viele Geräte eigentlich gerade mit dem Internet verbunden sind, und Außenstehende haben auch keinen Zugriff auf die Teilnehmer des Netzwerkes. Der Provider liefert die Zugangsdaten für das Internet, die mit dem Router verbundenen Geräte erhalten eine interne IP-Adresse. Manchmal wird diese vom User festgelegt, oder der Router kann diese auch automatisch bestimmen, falls er einen DHCP-Server hat. Der Router beherrscht NAT, so dass die internen IP-Adressen versteckt werden, und im Internet nur die des Routers auftaucht.

LAN Anschluss am Router

LAN Anschluss am Router

Im Gehäuse des Routers befindet sich ein Switch oder ein Hub, mit dessen Hilfe auch Computer untereinander kommunizieren können. Vorteilhafter ist allerdings ein Switch, denn er arbeitet intelligenter und verursacht wesentlich weniger Verkehr innerhalb des Netzwerkes, so dass der Datenaustausch schnell und reibungslos erfolgt. Wichtig sind beim Router auch die Anschlüsse, darauf muss man vor allem beim Umstieg von ISDN auf DSL achten, nur so lassen sich vorhandene Geräte problemlos auch weiterhin nutzen. Für den Anschluss an ein externes Netzwerk steht eine WAN-Buchse zur Verfügung, lokale Anschlüsse sind mit LAN gekennzeichnet, außerdem gibt es noch einen so genannten DMZ-Port. Bei manchen Routern kann man bestimmte Zeiten einstellen, in denen er eine Verbindung zum Internet halten soll, während der restlichen Zeit befindet er sich im Standby-Modus, was natürlich viel Strom sparen kann.

Die Geschwindigkeit des Routers ist wichtig

Wie bei der meisten Hardware, kommt es auch beim Router auf eine hohe Geschwindigkeit an, denn nur so können die Daten schnell übertragen werden. Ist der Router billig, so kann die Schnittstelle zum ADSL-Modem oder ins Internet manchmal gerade einmal 10 Mbit/s betragen, das ist nur für ADS ausreichend. Für einen schnelleren Zugang raucht man einen Router mit mindestens 24 Megabit pro Sekunde, mehr ist natürlich besser. Für den kabelgebundenen, internen Austausch von Daten sollte der Router mindestens 100 Mbit/s schaffen. Das Gigabit-Netz breitet sich bei uns immer weiter aus, so dass man auch für die Zukunft planen sollte. Irgendwann wird man dann eventuell schnellere Netzwerkkarten in den Rechner einbauen, und dafür sollte man gerüstet sein.

AVM Fritzbox Router

AVM Fritzbox Router

Ein Router kann zwar einen schnellen Breitbandzugang haben, doch es lauert ein Engpass, der den Datenfluss deutlich verlangsamen kann. Problem ist der Übergang der Daten von der WAN- zur LAN-Schnittstelle, bei einigen schnellen Routern passen dort nur ein paar Megabit pro Sekunde durch. Deshalb sollte man vor dem Kauf immer auf den WAN/LAN-Durchsatz achten, damit man später keine böse Überraschung hinsichtlich der Geschwindigkeit erlebt. Auch das kabellose WLAN spielt bei Routern natürlich eine Rolle, dabei muss man berücksichtigen, dass die Datenübertragung per Kabel immer noch wesentlich schneller ist als die kabellose.

Mit dem Router kabellos surfen

Fritzbox DECT + WLAN

Fritzbox DECT + WLAN

Ein WLAN-Router wird benötigt, wenn man auch kabellos surfen möchte, zum Beispiel auch mit dem Notebook. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung sollte bei der Kaufentscheidung das wichtigste Kriterium sein, denn wie erwähnt, ist die kabellose Übertragung ohnehin langsamer. Nicht unberücksichtigt sollte man auch den jeweiligen Verschlüsselungsschutz lassen, denn bei WLAN lauern die größeren Gefahren. Momentan ist der n-Standard bei diesen Routern Standard, dennoch werden von vielen Geräten auch die älteren Versionen b und g weiterhin unterstützt. Beim b-Standard war eine Übertragung von 11 Mbit/s möglich, beim g-Standard ist die übertragene Datenmenge fünfmal so groß, während man beim aktuellen n-Standard von bis zu 300 Mbit/s profitieren kann, teilweise sind es sogar bis zu 600 Mbit/s.

Die Hersteller der WLAN-Router konnten diese hohen Geschwindigkeiten durch die Bündelung von mehreren Kanälen erreichen, außerdem werden mehrere Antennen eingesetzt. Dank der MIMO-Technik konnte auch die Reichweite erhöht werden, so dass Empfangsprobleme wesentlich seltener sind. Dank des so genannten Wide-Channel-Modus kann auch die Kanalbreite vergrößert werden, was zu einer weiteren Steigerung der Geschwindigkeit bei der Datenübertragung sorgt. Geräte des n- und g-Standard sind auch mit älteren, langsameren kompatibel. Neben diesen Standards gibt es auch noch die a-Version, die mit den anderen nicht funktioniert, da sie eine andere Funkfrequenz nutzt. Im a-Netz hat man eine Datenübertragung von 54 Mbit/s, da dieser Standard jedoch nicht so verbreitet ist, surft man damit wesentlich sicherer und muss mit weniger Störungen rechnen.

Die Angaben bezüglich der Datenübertragungsrate in den technischen Beschreibungen sind immer Höchstwerte, die im besten Fall theoretisch erreicht werden könnten. Doch in der Realität wird das nie der Fall sein, die tatsächliche Geschwindigkeit ist deutlich geringer und beträgt in der Regel höchstens die Hälfte davon. Höchste Geschwindigkeiten kann man auch nur erreichen wenn innerhalb des Netzwerkes alle Geräte den gleichen Standard haben. Bei der Auswahl eines WLAN-Routers sollte man auch immer auf einen externen Antennenanschluss achten, so dass man eventuell entstehende Verbindungsprobleme mit einer weiteren Antenne ausgleichen kann. Soll ein Rechner auch mit einem Ethernetkabel angeschlossen werden, sollte noch ein Switch mit mindestens 100 Mbit/s vorhanden sein.

Namhafte Hersteller von Routern

Es gibt viele Hersteller, die in Deutschland qualitativ hochwertige Router vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

Wie finde ich den richtigen Router für meine Zwecke?

Wenn Ihr Euch einen neuen Router zulegen möchtet, dann seid Ihr durch unsere Kaufberatung schon mal auf dem aktuellen technischen Wissen. Jetzt heißt es nur noch ein Router Schnäppchen zu ergattern. Wie immer schaut Euch die Werbeblättchen der großen Discounter für Technik an. Darunter ist der Mediamarkt, der Saturn und auch der Expert.

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