Netzteile für PCs und Gamer: Kaufberatung und Wissenswertes

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Aki
PC Netzteil

PC Netzteil

Kaufberatung welches PC-Netzteil benötige ich? Computer werden immer weiterentwickelt, was sie auf der einen Seite schneller macht, gleichzeitig aber auch den Stromverbrauch in die Höhe treibt. Gerade der Prozessor braucht jede Menge Energie, häufig sind es etwa 100 Watt. Auch schnelle Grafikkarten haben einen Prozessor, der viel Strom frisst, in manchen Rechnern sind sogar zwei davon verbaut. Wenn man alles zusammenrechnet, dann kommt man schnell auf mehr als 1.000 Watt für den Betrieb eines modernen Computers.

Beim Kauf eine kompletten PCs muss man sich wegen dem Netzteil kaum Gedanken machen, denn normalerweise sollte der Hersteller den Bedarf der verbauten Komponenten bei der Auswahl berücksichtigt haben. Nur wenn man einen Rechner selbst zusammenbaut, oder den alten aufrüsten möchte, muss man sich vor dem Kauf eines Netzteils informieren.

Viele schenken dem Netzteil keine große Beachtung, da weder der Rechner schneller noch das Betriebssystem stabiler wird. Dennoch leistet es einen wichtigen Beitrag für das System, denn es versorgt alle Komponenten mit ausreichend Strom in der benötigten Spannung, nur so ist ein stabiles Arbeiten möglich. Aus der Steckdose bekommt das Netzteil Strom mit 230 Volt, dieser Strom wird dann in verschiedene Spannungen umgewandelt und zu den einzelnen Bauteilen des Computers transportiert. Die neuen Modelle sind auch in der Lage für einen Ausgleich von Stromschwankungen zu sorgen und dienen damit dem Schutz des Rechners. Die folgenden Informationen sollen als kleine Entscheidungshilfe für den Kauf eines Netzteils dienen.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Bauarten und Formfaktor des Netzteils

Möchte man ein neues Netzteil kaufen, wird man zuerst mit jeder Menge Kürzeln konfrontiert, was die Auswahl nicht gerade erleichtert. Meistens ist ATX oder EPS angegeben, dahinter folgen noch weitere Angaben wie zum Beispiel 2.0 oder 12V. An der Bezeichnung kann man die Form des Netzteils erkennen und ist auch darüber informiert, auf welchem Stand der Technik es sich befindet. Bei ATX handelt es sich um einen Standard für die Bauart eines Rechners und die Form des Gehäuses. Man erkennt daran die Größe des Mainboards und wie der Computer eigentlich aufgebaut ist. Man muss beim Kauf also darauf achten, dass das jeweilige Netzteil auch zum eigenen Computer passt.

Hat man einen modernen Rechner, so muss man unbedingt darauf achten, dass das Netzteil 12V hat, damit auch alle PCIe-Steckplätze mit genügend Strom versorgt werden können. Die 12 Volt ATX-Netzteile gibt es in verschiedenen Versionen, je höher die Zahl, umso aktueller sind sie. Die älteren Versionen haben einen Stecker mit 20 Polen, ab Version 2.0 hat der Stecker 24 Pole. Das bedeutet jedoch nicht, dass man bei einem älteren Mainboard kein modernes Netzteil verwenden kann. Inzwischen ist es so, dass von den meisten Herstellern passende Adapter angeboten werden, so dass ein Anschluss kein Problem darstellt. Es gibt auch Stecker, die sich teilen lassen, so dass man die vier übrigen Pole einfach abtrennen kann.

Die modernen Netzteile haben einen höheren Wirkungsgrad, und es wird weniger Kabelsalat verursacht, man sollte also möglichst immer zu einem Netzteil ab der Version 2.0 greifen. Neben dem ATX-Standard gibt es noch EPS, die speziell für Server entwickelt wurden um eine hohe Stabilität zu gewährleisten. Da sie sehr teuer sind, sollte man bei einem privaten Rechner doch eher zu ATX tendieren.

Die Leistung des Netzteils

Wenn es um die Auswahl eines Netzteils geht, so spielt vor allem seine Leistung eine entscheidende Rolle. Falls es möglich, sollte man sich die Mühe machen und eine Liste aller verbauten Komponenten machen, um den Bedarf jeder einzelnen zu ermitteln. Nur so kann man sicher sein, dass die Leistung des Netzteils später auch für alles ausreicht. Die Hersteller geben eine maximale Leistung an, doch diese ist letztendlich nicht relevant, es kommt auf die Combined Power, also die kombinierte Leistung, an. Da ein Netzteil verschiedene Spannungen ausliefert ist diese Angabe wesentlich zuverlässiger. Nicht alle Hersteller geben diesen Wert jedoch an, in diesem Fall zieht man von der Höchstleistung einfach 30 Watt ab.

Manchmal hat man im Computer besonders leistungsfähige Bauteile wie Grafikkarten, die dann auch entsprechend viel Energie brauchen. Deshalb sollte man unbedingt deren Spannung herausfinden und wie viel Strom sie benötigen. Wird Combined Power genutzt, wird die Leistung auf die unterschiedlichen Spannungsbereiche aufgeteilt, die Gesamtleistung des Systems steht also nicht jeder einzelnen komplett zur Verfügung. Es sollte auch immer ein wenig Reserve mit einkalkuliert werden, denn ansonsten arbeitet das Netzteil ständig an seinem Limit, das führt zu schnellerem Verschleiß und unter Umständen auch zum Abstürzen des Systems. Man muss ja auch immer damit rechnen, dass man den PC irgendwann aufrüsten möchte, auch dann braucht man eher mehr als weniger Strom. Damit die Energie besser ausgenutzt werden kann und die Stromqualität gleichbleibend hoch ist, sind manche Netzteile noch mit einer so genannten Power Factor Correction (PFC) ausgestattet.

Der Wirkungsgrad des Netzteils

Eine Reserve einzukalkulieren ist also wichtig, doch sollte diese auch nicht zu hoch angesetzt werden, sonst geht viel Strom ungenutzt verloren. Deshalb ist der Wirkungsgrad ein weiterer wichtiger Faktor bei den Netzteilen, denn an ihm kann man erkennen, wie viel aufgenommener Strom letztendlich vom Netzteil weitergeleitet wird. Bei vielen Netzteilen bleibt eine ganze Menge Strom ungenutzt, teilweise sind es sogar bis zu 40 Prozent.

Der Wirkungsgrad ist nicht immer gleich, er steigt mit Zunahme der Anforderungen. Deshalb kann das Netzteil bei geringer Auslastung auch nur einen Teil des Stromes nutzen. Ist das Netzteil zur Hälfte ausgelastet, hat es den besten Wirkungsgrad erreicht. Wenn es komplett ausgelastet ist, geht der Wirkungsgrad leicht nach unten. Ein gutes Netzteil sollte so konzipiert sein, dass es immer eine zufriedenstellende Leistung erbringt, egal wie hoch die Belastung ist. Man sollte auch nicht den Stromverbrauch m Standby-Modus außer Acht lassen. Auf die Stromrechnung auswirken wird sich beim Netzteil ein schlechter Ausnutzungsgrad, das merkt man vor allem bei häufiger Nutzung des Rechners. Man sollte also lieber etwas mehr Geld in ein Netzteil investieren, wenn es einen hohen Wirkungsgrad hat. Beim Kauf kann man sich auch gut am Logo „80plus“ orientieren, das ist eine Richtlinie, dass der Wirkungsgrad gleichbleibend hoch ist und bei jeder Belastung bei über 80 Prozent liegt.

Netzteil mit oder ohne Lüfter?

Ein Netzteil sollte in erster Linie leistungsfähig sein, auf der anderen Seite wird man aber auch froh darüber sein, wenn es möglichst leise ist. Der Lüfter des Netzteils sollte am besten so rotieren, dass man ihn fast gar nicht wahrnimmt, dazu wird er am besten von der Temperatur geregelt. Entsteht im Rechner nur wenig Wärme, muss er sich nur langsam drehen und nur bei großer Wärmeentwicklung volle Leistung bringen. Bei einigen Lüftern kann die Umdrehungszahl von Hand einstellen, das ist allerdings nicht die ideale Lösung, weil man kaum ein gutes Gefühl für die richtigen Einstellungen entwickeln kann. Dann gibt es noch Netzteile, bei denen man einen Schalter betätigen kann, um den jeweiligen Betriebsmodus einzustellen, auch diesen sollte man Netzteile vorziehen, die sich selbst regulieren. Wenige Hersteller bringen den Lüfter immer noch am Netzteil außen an, das führt natürlich zu einem besonders hohen Lärmpegel.

Nicht zwangsläufig muss ein Netzteil mit einem Lüfter ausgestattet sein, einige kommen auch ganz ohne aus. Diese passiven Netzteile arbeiten besonders leise, denn sie haben einen Kühlkörper, der die Temperatur regelt, außerdem sind Öffnungen im Gehäuse vorhanden. Bei diesen Modellen muss man allerdings bezüglich der Leistung Abstriche machen, sie bringen in der Regel zwischen 300 und 600 Watt. Für besonders leistungsfähige Rechner sind sie demnach nicht geeignet, wenn man dauerhaft eine hohe Performance benötigt. Alternativ kann man sich ein Netzteil zulegen, bei dem der Lüfter nur bei Bedarf anspringt.

Anzahl der Anschlüsse ist wichtig

Die Themen Leistung und Kühlung sind abgehakt, ein wichtiges Kriterium für den Kauf wären noch die Anschlüsse. Einige Netzteile haben nur wenige Anschlüsse, so dass gar nicht alle Geräte mit Strom versorgt werden könnten. Es ist wichtig, dass auch für die Zukunft immer ein paar Anschlüsse frei bleiben und nicht nur genügend für vorhandene Geräte da sind. Ein besonderes Augenmerk sollte man dabei auf den S-ATA Anschluss richten, den man zum Beispiel für Festplatten braucht. Einige Netzteile werden mit einem Adapter geliefert, so dass man für zusätzliche Anschlüsse sorgen kann.

Namhafte Hersteller von PC-Netzteilen

Es gibt viele Hersteller von Elektronikgeräten, die in Deutschland qualitativ hochwertige Monitore vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

Video: PC Netzteil selber einbauen

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