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Aki

Dell Notebook

Dell Notebook

Das Notebook hat den Desktop PC mittlerweile in vielen Bereichen abgelöst. Das liegt in erster Linie daran, dass man mit dem Notebook flexibel ist, da man ihn überall mit hinnehmen kann. Gerade Leute, die beruflich auf einen Rechner angewiesen sind, kommen um einen Laptop kaum herum. Doch wenn der Kauf eines Notebooks ansteht, tun sich vor allem Laien schwer, sich für das richtige Modell zu entscheiden. Hersteller werfen mit Daten und Fachbegriffen um sich, mit denen viele überhaupt nichts anfangen können und sich davon eventuell sogar blenden lassen.

Schnell hat man viel Geld für etwas ausgegeben, das man eigentlich gar nicht braucht. Wer wirklich Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legt und lange von seinem Notebook profitieren möchte, der kommt um einen sorgfältigen Vergleich und viele Vorabinformationen nicht herum. Große Zahlen wirken verlockend, dazu noch ein günstiger Preis, dann scheint es ein tolles Schnäppchen zu sein. Damit man nicht auf Preisfallen, veraltete Komponenten und falsche Versprechen hereinfällt, kann man sich an den folgenden Informationen unserer Notebook Kaufberatung orientieren.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Welche Arten von Notebooks gibt es?

Notebooks sind Computer, die den Desktop PC ersetzen können und mobil einsetzbar sind. Die klassischen Notebooks haben eine Bildschirmgröße zwischen 12 und 17 Zoll und ein Gewicht von rund zwei Kilogramm. Natürlich gibt es mittlerweile auch verschiedene Typen des Notebooks. Ist man häufig damit unterwegs, wäre ein Netbook zum Beispiel die ideale Variante. Es ist viel schlanker und leichter und lässt sich somit noch einfacher transportieren. Sie wiegen in der Regel zwischen 1 und 1,5 Kilogramm und haben ein kleines 9 oder 11 Zoll Display. Ihre Akkulaufzeit ist recht lang, und sie sind meistens günstig zu haben. Damit das Netbook so klein und handlich sein kann, wird auf viele nicht unbedingt benötigten Anschlüsse verzichtet, auch ein optisches Laufwerk ist nicht vorhanden.

Bei einem Ultrabook handelt es sich theoretisch auch um ein Netbook, es ist jedoch wesentlich leistungsfähiger. Von der Leistung her sollte es der eines herkömmlichen Notebooks sehr nahe kommen, dabei setzt man jedoch auf die Vorzüge des Netbooks. Somit kann man das Ultrabook als eine Art Kompromiss zwischen Notebook und Netbook bezeichnen, das die Vorzüge von beiden in sich vereint.

Worauf kommt es beim Display des Notebooks an?

Zunächst kommt es beim Vergleich auf das Display des Notebooks an. Momentan bekommt man Notebooks mit einer Bildschirmgröße von 10 bis 18,4 Zoll. Möchte man ein Notebook, dass man vor allem unterwegs einsetzen kann, sollte man zu einem Modell mit einer Displaygröße von maximal 13,3 Zoll tendieren. Notebooks mit 14 bis 15,4 Zoll sind zum Arbeiten zwar angenehmer, doch angesichts des Gewichts von bis zu drei Kilogramm wird es zu einer ganz schönen Schlepperei, außerdem sind diese Laptops auch ziemlich dick. Nutzt man das Notebook normalerweise zuhause auf dem Schreibtisch, sollte man sich für ein möglichst angenehmes Arbeiten am besten für Bildschirmdiagonale von mindestens 16 Zoll entscheiden, damit kann man auch gut Spielen und Videos oder Filme anschauen.

Dell Notebook 17 Zoll

Dell Notebook 17 Zoll

Nächstes Kriterium in Bezug auf das Display ist die Auflösung, bei Notebooks liegt sie standardmäßig bei 1.280 x 800 Pixeln bei einem 15-Zoll-Modell. Große Notebooks haben häufig eine Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Spielt man gerne am Laptop, sollte die Auflösung auch nicht zu hoch sein, es sei denn die Grafikkarte ist sehr leistungsstark, ansonsten kommt es zu Rucklern. Für die Hintergrundbeleuchtung wurde früher überwiegend die CCFL-Technologie verwendet, man findet sie auch heute noch in ein paar wenigen Geräten. Doch mittlerweile ist LED schon fast zum Standard geworden, denn diese Displays sind viel heller, dünner und arbeiten auch stromsparender.

Ob man sich für ein mattes oder ein spiegelndes Display entscheidet, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Die spiegelnden Displays können das Arbeiten in manchen Umgebungen, zum Beispiel im Freien, erschweren, dafür liefern sie aber auch leuchtender, intensivere Farben. Ist man Business-Anwender, sollte man auf jeden Fall ein Notebook mit mattem Display kaufen, Spiele- und Filmfans werden an einem spiegelnden sicher mehr Freude haben.

Ein ordentlicher Prozessor für viel Leistung

Die technische Entwicklung schreitet vor allem im Bereich der Prozessoren rasend schnell voran. Kein Wunder, denn der Prozessor ist auch die wichtigste Komponente des Notebooks, denn er beeinflusst maßgeblich die Gesamtleistung des Gerätes. Bei der Entscheidung sollte man immer berücksichtigen, für welchen Zweck das Notebook hauptsächlich eingesetzt wird. Nicht nur der Preis und die Leistung sind bei den Prozessoren sehr unterschiedlich, auch die Akkulaufzeit und die Mobilität variieren sehr stark. So hat man vielleicht einen sehr schnellen Quad-Core-Prozessor, mit dem es sich schnell arbeiten lässt, der dafür aber nur eine kurze Akkulaufzeit hat. Möchte man das Notebook also überwiegend mobil einsetzen, oder soll es die meiste Zeit auf dem Schreibtisch stehen?

Wird das Notebook überwiegend zum Arbeiten und das Surfen im Internet genutzt, ist man mit einem Niedrigspannungsprozessor (ULV) am besten beraten. Diese sind zwar etwas niedriger getaktet, dafür verbrauchen sie weniger Strom und laufen auch leiser. Damit die Taktfrequenz kurzzeitig auch erhöht werden kann, bieten sowohl AMD als auch Intel viele Prozessoren mit Turbo-Funktion an. Die Prozessoren von Intel sind in dieser Kategorie in der Regel mit zwei Kernen ausgesattet (Dual-Core), bei AMD findet man auch Modell mit vier Kernen.

Intel Core i7 Prozessor

Intel Core i7 Prozessor

Steht die Leistungsfähigkeit des Notebooks im Vordergrund, sollt man jedoch lieber auf die herkömmlichen Prozessoren für Notebooks setzen. Quad-Core-Prozessoren erledigen auch sehr rechenintensive Aufgaben mühelos, und auch die gewöhnlichen Dual-Core-Prozessoren sind viel höher getaktet als die Niedrigspannungsprozessoren, zudem sind beide Varianten in der Regel sogar günstiger. AMD und Intel bieten in allen Preisklassen gute Prozessoren an. Am Prozessor sollte man niemals sparen, sonst muss man Einschränkungen in Kauf nehmen, bei günstigen Modellen fehlt meistens auch die Turbo-Funktion. AMD ist vor allem im unteren Preissegment der Notebooks vertreten, sie haben im Vergleich zu Intel sehr leistungsstarke Grafikchips. Im Bereich der hochpreisigeren Notebooks dominiert Intel mit seinen Intel Core i7 Prozessoren ganz klar, gerade im Bereich der Gaming- und Multimedia-Notebooks.

Gute Grafikkarte vor allem für Spiele und Videos

Bei den meisten Herstellern sind die Notebooks bereits mit einer integrierten Grafik ausgestattet, diese reicht den meisten Anwendern normalerweise auch vollkommen aus. Bei modernen Notebooks ist es jedoch so, dass die Grafikkarte längst nicht mehr nur für die Bilddarstellung zuständig ist, durch die Übernahme von Rechenaufgaben entlastet sie auch den Prozessor. Deshalb profitieren auch Nutzer von einer leistungsfähigen Grafikkarte, die mit Zocken nicht viel am Hut haben. Allerdings sollte man auch nicht unnötig auf eine Hochleistungsgrafik setzen, wenn man diese gar nicht benötigt, denn sie verbrauchen natürlich entsprechend mehr Strom.

Schaut man jedoch auch gerne Filme und Videos am Notebook, muss eine geeignete Grafikeinheit vorhanden sein, damit ein flüssiges Abspielen gewährleistet ist. Ist die Grafik auf die Platine gelötet oder in den Prozessorchip integriert, so hat sie kaum eigenen Arbeitsspeicher. Wird mehr benötigt, so wird die Leistung vom PC-RAM abgezwackt, das nennt man auch Shared Memory. Für normales Arbeiten und einfache Spiele reicht diese Lösung aus. Für anspruchsvollere Arbeiten, zum Beispiel für Bildbearbeitung oder umfangreiche Spiele, braucht man eine Grafikkarte mit genügend eigenem Speicher, dieser sollte mindestens 512 MB haben, das Doppelte wäre natürlich besser. Möchte man bei der Grafik an die Qualität bei einem Desktop PC herankommen, sollte man sich für ein Notebook entscheiden, in dem zwei vollwertige Grafikkarten verbaut sind.

Wie groß sollte der Arbeitsspeicher des Notebooks sein?

Für ein zügiges Arbeiten des Notebooks ist unter anderem auch der Arbeitsspeicher von Bedeutung. Ist dieser nicht ausreichend, so muss die Festplatte aushelfen, die natürlich wesentlich langsamer ist. Je mehr Arbeitsspeicher das Notebook hat, umso besser ist es natürlich, doch mehr Speicher kostet auch mehr Geld. Die Auswahl sollte zum einen von den hauptsächlich genutzten Programmen aber auch vom jeweiligen Betriebssystem abhängen. Linux kommt mit wenig Arbeitsspeicher aus, da reichen meistens schon 512 MB. Doch ideal wären auch in diesem Fall 1 oder 2 GB, damit man auch beim Surfen im Internet, bei Office-Programmen und bei der Bildbearbeitung zügig voran kommt. Hat man regelmäßig große Video- oder Bilddateien zu bearbeiten, sind unbedingt 4 GB zu empfehlen.

Bei Windows 7 sieht die Sache schon ein wenig anders aus, die empfohlenen 1 GB reichen nur für sehr kleine Anforderungen. Bei diesem Betriebssystem sollte man auf mindestens 2 GB setzen, ist Bildbearbeitung erwünscht, dann lieber 4 GB. Bei Windows muss auch immer gleich eine Entscheidung für die 32-Bit- oder die 64-Bit-Variante gefällt werden. Man kann ruhig zu 32 Bit greifen, wenn nicht zu viel Arbeitsspeicher eingesetzt werden soll, diese Version schafft nämlich nur 3 GB. Sollen mindestens 4 GB eingesetzt werden, ist die 64-Bit-Version auf jeden Fall die erste Wahl.

Hat man ein Apple-Notebook mit Mac OS, so sollte man mindestens 2 GB Arbeitsspeicher haben, auch wenn laut Apple 1 GB ausreicht. Hat man häufig mehrere Programme gleichzeitig laufen oder widmet sich oft der Bildbearbeitung, sollten es eher 4 GB sein.

Namhafte Hersteller von Notebooks

Es gibt viele Hersteller, die in Deutschland hochwertige Notebooks vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

Wie finde ich das richtige Notebook?

Ihr wollt Euch ein neues Notebook zulegen? Kein Problem. Mit unseren Tipps wisst Ihr schon einmal, worauf zu achten ist. Damit Ihr keine Schnäppchen mehr verpasst, legen wir Euch unseren Newsletter nahe. Alternativ könnt Ihr uns auch bei Twitter oder Facebook. Schaut Euch Offline auf jeden Fall die Werbeprospekte von Mediamarkt, Expert oder Saturn an. Bei den Online-Deals werdet Ihr bekommt bei Notebooksbilliger oder Amazon fündig. Hier mal ein paar alte Deals für Euch. Neue wird es bald wieder geben….

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