Kaufberatung: Die besten Spielekonsolen von Nintendo im Test

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Jana

Abenteuer, spannende Kämpfe und rasante Rennen mit dem Auto oder dem Motorrad, all diese Erlebnisse kann man sich mit einer Spielkonsole in die eigenen vier Wände holen. Eine Konsole bietet viele Stunden Spielspaß für Menschen in jedem Alter. Nicht nur Kinder erfreuen sich an den unterschiedlichsten Spielen, auch auf Erwachsene üben sie eine besondere Faszination aus. Egal, ob man Action, Sport oder Denkspiele mag, der Markt gibt für jeden Geschmack etwas her. Ob man sich alleine die Zeit vertreibt, oder in Gesellschaft die Zeit vergisst, in kaum einem Haushalt möchte man heutzutage auf eine Spielkonsole verzichten.

Die Spielkonsole wird an den Fernseher angeschlossen, so spielt es sich besser als am kleinen Monitor des Computers. Selbst Laien habe die Konsole im Nu angeschlossen, die Bedienung ist kinderleicht. Momentan gibt es nur drei Anbieter von Spielkonsolen weltweit: Sony, Nintendo und Microsoft. Nintendo bietet nicht nur Spielkonsolen fürs Wohnzimmer an, sondern auch Spielspaß für unterwegs in Form von mobilen Konsolen. Passionierte Zocker wissen genau, welche Konsole sie haben möchten, Anfänger auf diesem Gebiet sollten sich vorab informieren, was die einzelnen Modelle zu bieten haben. Nachfolgend stellen wir die aktuellen Modelle von Nintendo vor.

Kaufberatung: Die besten Spielekonsolen von Nintendo

Nintendo DS und Dsi

Nachfolger des legendären Gameboy Advance ist die Nintendo DS, womit ursprünglich das Angebot an mobilen Konsolen erweitert werden sollte. Die Verbraucher nahmen das neue Handspielgerät jedoch dermaßen gut an, dass der GBA ganz schnell in den Hintergrund rückte. Das „DS“ ist die Abkürzung für „double screen“, also „doppelter Bildschirm“, und das macht die Nintendo DS zu etwas besonderem. Sie ist mit zwei Bildschirmen ausgestattet, man klappt das Gerät einfach auf. Dann hat man unten ein Display, auf welchem man die Bedienung mittels Stift vornimmt, seitlich befinden sich zusätzlich noch Tasten für die Steuerung. Im oberen Display sind dann auch die Lautsprecher integriert.

Mittlerweile gibt es auf dem Markt ein riesiges Angebot an Spielen für die Nintendo DS, außerdem kann man auch Spiele für den Gameboy Advance darauf spielen. In diesem Fall ragt die Speicherkarte jedoch etwas aus dem Gehäuse heraus, außerdem sind nur Einzelspieler möglich, und es kann auch nur eines der Displays genutzt werden. Die original DS-Spiele kann man auch im Mehrspieler-Modus nutzen, und sogar Duelle mit Gegnern aus dem Internet sind möglich, da WLAN integriert ist. Ganz nebenbei kann man auch noch mit anderen Spielern chatten, und auch das Surfen im Internet ist mit der Nintendo DS möglich. Dank des eingebauten Mikrofons ist auch eine Sprachsteuerung möglich, sogar Anpusten lässt eine Steuerung zu. Es gibt für die Nintendo DS auch eine spezielle Software, mit deren Hilfe man dann MP3-Musik anhören oder sogar Bilder und Filme darauf wiedergeben kann. Natürlich darf man vom Sound keine Wunder erwarten, angesichts der geringen Größe der verbauten Lautsprecher.

Inzwischen gibt es auch die Version DS Lite, das Gehäuse ist leichter und kleiner, von einer abgespeckten Version kann jedoch keine Rede sein, denn die Technik ist die gleiche, dafür hält der Akku wesentlich länger. Inzwischen gibt es mit der Nintendo Dsi auch schon einen Nachfolger für die Lite-Version der DS. Dieses Modell wartet noch mit zwei integrierten Kameras auf, eine innen und die andere außen. Zum Lieferumfang gehört auch eine Foto-Software mit deren Hilfe man Bilder bearbeiten kann. Natürlich verfügt auch die Nintendo Dsi über einen Webbrowser, so dass man auch im Internet surfen kann. Auf der Dsi können keine Gameboy-Spiele genutzt werden, auch eine MP3-Unterstützung ist nicht vorhanden. Von der Nintendo Dsi gibt es noch eine XL-Variante mit größerem Bildschirm und entsprechend größerem Gehäuse, sie kann sogar als Ebook-Reader verwendet werden.

Nintendo 3DS

Nachfolger der Nintendo DS ist die Nintendo 3DS, die ebenfalls über zwei Displays verfügt, wenn man das Handgerät aufklappt. Das obere Display hat eine Diagonale von 3,5 Zoll und ist für 3D-Darstellung konzipiert, eine spezielle Brille wird dafür nicht benötigt. Man kann mit Hilfe eines Schiebereglers die räumliche Darstellung individuell einstellen. Allerdings muss man im korrekten Winkel auf den Bildschirm schauen, damit der räumliche Effekt überhaupt vorhanden ist. Sieht man von oben oder seitlich darauf, wirkt das Bild sehr unscharf.

Das untere Display hat eine Diagonale von 3 Zoll, es handelt sich um einen berührungsempfindlichen Touchscreen. Im Gehäuse sind außen zwei Kameras integriert, so dass man Fotos und Videos im 3D-Modus aufnehmen kann, an der Innenseite des Deckels befindet sich sogar noch eine dritte Kamera. Zu den Neuerungen bei der Nintendo 3DS zählt ein weiterer Analogstick im linken Bereich. Die Bewegungssteuerung erfolgt bei dieser tragbaren Konsole über mehrere Sensoren.

Man kann dank WLAN auch Kontakt zu anderen Konsolen aufnehmen oder eine Verbindung zum Internet herstellen, somit ist auch das Surfen im Internet möglich. Ältere Nintendo-Spiele kann man auch auf der 3DS nutzen, dank einer virtuellen Konsole sind sogar alte Gameboy-Titel spielbar, man kann diese im Internet beziehen. Die Nintendo 3DS verfügt außerdem über einen SD-Speicherkartensteckplatz.

Nintendo 2DS

Im Jahr 2013 kam die Handheld-Konsole Nintendo 2DS als vereinfachte Variante der Nintendo 3DS auf den internationalen Markt. Hardware und Funktionen sind nahezu identisch, allerdings fehlt die 3D-Funktionalität, wie sie bei der DS3 vorhanden ist. Die Software und alle Anwendungen der Nintendo 3DS sind allerdings mit der 2DS kompatibel. Nintendo hat auch die Standby-Funktion etwas abgeändert, denn in diesen gelangt man nicht durch Einklappen, sondern durch einen Knopfdruck.

Bei diesem Nintendo-Modell hat man zwei Bildschirme, die durch einen Balken getrennt werden, es handelt sich auch um Touchscreens. Der Gedanke hinter der Entwicklung dieser Konsole war der Wunsch, eine Konsole zu schaffen, die einzigartig ist und eine breite Masse ansprechen soll. Außerdem wollte man den Preis niedriger als bei der 3DS gestalten, damit man auch eine jüngere Zielgruppe damit ansprechen kann. Zielgruppe sollten in erster Linie Kinder unter acht Jahren sein, im Vergleich dazu könnte es bei Nutzung der wesentlich schnelleren Grafik der 3DS zu Augenproblemen kommen, falls man die 3D-Funktion angeschaltet lässt.

Kritiker bemängeln bei der Nintendo 2DS nicht nur das Design, sondern auch den mangelhaften Akku und einen schlechteren Klang im Vergleich zur 3DS. Dagegen überzeugt die neu gestaltete Form des Handheld, es liegt wesentlich besser in der Hand. Während man die anderen mobilen Konsolen von Nintendo zusammen klappen kann, ist dies bei der Nintendo 2DS nicht möglich.

Nintendo Wii

Der GameCube sollte durch die Nintendo Wii von Nintendo ersetzt werden, doch am Wettrüsten der Konsolen-Hersteller beteiligte man sich mit diesem Gerät nicht. Die Grafikchips und der Prozessor sind durchschnittlich, technisch machte man also keinen wirklichen Fortschritt gegenüber dem GameCube. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Wii bei den Verbrauchern keinen Anklang fand, mittlerweile hat sie sich zur meist verkauften Spielkonsole auf dem Markt gemausert.

Nintendo ging mit der Wii-Konsole ganz neuen Wege, es sollte eine revolutionäre Spielsteuerung her. Spielt man mit der Nintendo Wii, sitzt man nicht faul vor der Konsole, man ist aktiv im Spielgeschehen und muss sich vor dem Fernsehgerät bewegen. Die virtuelle Spielfigur wird durch die eigenen Bewegungen gesteuert, das ist gerade bei Sportspielen besonders interessant. So dient der eigene Arm beim Tennis als Schläger, beim Boxen führt man selbst die gewünschten Hiebe aus, ein interaktiver Spielspaß also.

Um diese Steuerung zu ermöglichen, wurden in die Kontroller hochsensible Sensoren eingebaut, außerdem unterstützen Infrarotsignale und Bluetooth die Steuerung, indem sie Informationen über Bewegungsrichtung, Geschwindigkeit, Position und Neigung an die Konsole übermitteln. Die Daten werden dann von der Software ausgewertet, so dass die entsprechenden Reaktionen der virtuellen Spielfigur erfolgen können. Der Spielspaß wird noch durch die in die Controller eingebauten Lautsprecher erhöht, denn Geräusche werden zeitnah wiedergegeben. Auf dem Kontroller befinden sich dann noch das typische Steuerkreuz und verschiedene Knöpfe.

Damit der Kontroller möglichst gut in der Hand liegt, verfügt er über eine Schlaufe und wurde wie eine Fernbedienung konzipiert. Im Jahr 2009 wurde eine Erweiterung namens Motion Plus eingeführt, es handelt sich um ein kleines Modul, das man am Kontroller anbringt. Damit kann man auch die Bewegungssteuerung der älteren Konsolen verbessern. Es ist jedoch wichtig, dass diese Technologie auch vom jeweiligen Spiel unterstützt wird, sonst nutzt sie nichts.

Auch mit der Wii kann man übers Internet mit anderen Spielern interagieren, allerdings ist die Auswahl an Spielen in diesem Segment eher gering. Die Verbindung zum Internet erfolgt entweder klassisch über ein Ethernetkabel, oder man nutzt das kabellose WLAN. Im Internet kann man nicht nur surfen und sich um den E-Mail-Verkehr kümmern, sondern auch Spiele für die Wii kaufen und Firmwareupdates herunterladen.

Bis zum Jahr 2011 konnten auch alte GameCube-Spiele auf der Wii genutzt werden, dann wurde die Hardware von Nintendo aktualisiert. Lediglich wenn man ein Modell der ersten Generation sein Eigen nennt, kann man im Onlineshop von Nintendo sogar Spiele von alten Konsolen beziehen und auf der Wii spielen. Dank WLAN ist es auch möglich, die Nintendo DS mit der Wii zu koppeln und dann als zusätzlichen Controller zu verwenden, und sogar ein Austausch von Spielfiguren ist zwischen den Konsolen möglich. Überzeugend ist bei der Wii auch die Bedienung, die auch von Laien sofort verstanden wird. Außerdem kann die Konsole mit einem relativ günstigen Preis punkten, wenn man sie mit der Xbox und der Playstation vergleicht.

So innovativ die Nintendo Wii auch sein mag, technisch vollbringt sie dennoch keine Höchstleistungen. Die Bildqualität kann zwar als gut bezeichnet werden, jedoch kann sie längst nicht mit der Playstation 3 oder der Xbox 360 mithalten. Ein Multimedia-Allrounder ist die Konsole auch nicht gerade, auch wenn sie Musik, Bilder und Videos wiedergeben kann, dies ist jeweils nur in einem einzigen Format möglich. Musik-CDs oder DVDs können vom Laufwerk nicht abgespielt werden, und eine HDTV-Auflösung ist auch nicht vorhanden. Bei der Wii steht also der Spielspaß im Vordergrund und die Möglichkeit, bei den Spielen mitten im Geschehen zu sein. Spieler, die sonst keinen Sport treiben, müssen also aufpassen, denn nach längerem Spielen ist durchaus mit Muskelkater zu rechnen.

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