Kaufberatung der besten NAS-Systeme – Netzwerkspeicher

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Aki
Synology DiskStation DS213+ NAS-Server

Synology DiskStation DS213+ NAS-Server

Das so genannte NAS-System kann viele verschiedene Funktionen übernehmen und kann jedes Heimnetzwerk sinnvoll ergänzen. Der Netzwerkspeicher gehört zu der Hardware, die nicht zwangsläufig für den Betrieb eines Rechners gebraucht wird, der aber wertvolle Dienste leisten kann. Egal ob man es als persönliche Cloud für das Internet, zum Sammeln von Daten oder für Backups nutzt, „Network Attached Storage“ ist eine feine Sache. Auf Computern und Notebooks müssen heutzutage jede Menge Daten, Dokumente und Dateien gespeichert werden, doch nicht immer steht dafür ausreichend Platz zur Verfügung. Auch ein Datenabgleich zwischen mehreren Geräten würde viel Zeit in Anspruch nehmen.

In diesem Fall macht eine zentrale Sammelstelle für große Datenmengen Sinn, auf diesen Speicher können dann alle beliebigen Geräte bei Bedarf zugreifen. So lassen sich neben Dokumenten vor allem Musik, Bilder und Videos zwischenspeichern und jederzeit schnell und bequem abrufen. Man könnte dafür zwar auch einen Heimserver nutzen, doch dafür müsste ein kompletter Rechner zur Verfügung steht, der ständig in Betrieb ist. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Datenspeicher im Internet, also eine Cloud, doch in der Regel bekommt man für viel Geld nur ein paar GB Speicherplatz, und sollte die Internetverbindung gestört sein, hat man auch keinerlei Zugriffsmöglichkeit auf die Daten. Das NAS ist also eine gute und günstige Lösung, wenn es um eine zentrale Ablagestelle und Datensicherheit geht. Im Folgenden verraten wird, was ein NAS leisten kann und auf was man beim Kauf unbedingt achten sollte.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Diese Aufgaben erledigt ein NAS

Die Funktionen des NAS ähneln denen eines Computers, es ermöglicht den Zugriff auf die Daten auf einer verbauten Festplatte, wofür kein anderer Rechner im Netzwerk laufen muss. Es ist mit einigen Geräten sogar möglich, Videos oder Musik zu streamen, um sie dann auf einem Fernsehgerät wiedergeben zu können. Man spart so viel Geld und Speicherplatz, da keine Speicherung auf dem Abspielgerät notwendig ist, sondern die Dateien direkt aus dem Netzwerk geholt werden können. Es ist bei vielen Systemen auch so, dass man sie mit anderen Geräten über eine USB-Schnittstelle konnektieren kann, oftmals ist sogar ein Druckerserver integriert. So kann man einen Drucker an das das NAS anschließen, so dass dieser jedem Gerät innerhalb des Netzwerkes zur Verfügung steht, ganz ohne Netzwerkschnittstelle. Man braucht also auch kein Kabel, um von einem Notebook oder Tablet Zugriff darauf zu haben.

Natürlich kann man mittels USB auch einen Computer oder ein Notebook direkt anschließen, so ist die Transferleistung natürlich optimal. Auch in einem privaten Netzwerk macht ein NAS Sinn, denn viele Geräte können sogar Software ausführen. Somit eignet sich das System auch wunderbar für regelmäßige Backups, die mit Hilfe einer speziellen Software automatisch gespeichert werden können. Bei manchen Geräten sind auch verschiedene Serverfunktionen integriert, wie zum Beispiel einen Mail- oder FTP-Server.

Lädt man gerne Daten aus dem Internet, so kann eine Downloadmöglichkeit von Interesse sein, die komplett automatisch abläuft. Das schaffen manche NAS-Systeme mit Hilfe eines Bit-Torrent-Clients, oder man nutzt die FTP-Funktion. Es ist nicht notwendig, dass ein Rechner dafür angeschaltet ist, aus einer Liste arbeitet der Server die Daten nacheinander ab und speichert sie auf der HDD. Dafür kann man auch eine Timer-Funktion nutzen, so dass Download und Kopieren dann durchgeführt werden, wenn das Netzwerk gerade nicht strapaziert wird.

Die Einrichtung und Verwendung des NAS

Grundsätzlich ist das NAS äußerlich einer externen Festplatte sehr ähnlich, sie sind in der Regel lediglich etwas größer, da die Technik und mehrere Festplatten Platz brauchen. Für die Netzwerkanbindung werden jedoch mehrere Ethernet-Schnittstellen benötigt, das macht den Unterschied. Man kann das NAS entweder direkt an den Rechner anschließen, oder man verwendet Router, Hubs, Switches oder einen Adapter für die Verbindung zum Netzwerk. Falls man zusätzliche Festplatten einbauen oder welche austauschen möchte, gelangt man über Klappen ganz einfach an die Festplatten. Da das Anschließen des Geräte nicht schwer ist, sollte es auch Laien ganz leicht gelingen, man muss einfach nur den Strom- und Netzwerkstecker anschließen.

Synology Diskstation Manager DSM

Synology Diskstation Manager DSM

 

Um das NAS zu konfigurieren, wird über den Browser einfach eine Seite aufgerufen, auf der man die verschiedenen Einstellungen vornehmen kann, ähnlich wie bei der Einrichtung eines Routers. Bei Synology heißt die Software Diskstation Manager DSM. Einen Treiber muss man auf anderen Geräten nicht extra installieren, denn die Kommunikation erfolgt über das TCP/IP-Netzwerkprotokoll. Der Datenserver eignet sich übrigens nicht nur für Rechner mit dem Windows-Betriebssystem, er funktioniert auch mit Linux oder Betriebssystemen von Mac. Während der Konfiguration kann man dann auch die Zugriffsrechte für das Netzwerk festlegen, dafür vergibt man Passwörter für einzelne Anwender, welche man auch nur für einzelne Bereiche des Netzwerkes vergeben kann. Ist das System sehr ausgereift, kann man einzelne Bereiche sogar verstecken, so merkt kein Anwender, von welchen Verzeichnissen er ausgeschlossen ist.

Die richtige Festplatte für den Netzwerkspeicher

Es ist nicht selbstverständlich, dass der Speicher mit einer Festplatte geliefert wird, manchmal ist nur das Gehäuse mit der benötigten technischen Ausstattung vorhanden. In diesem Fall muss man sich selbst um eine oder mehrere Festplatten kümmern, so ist man auch wesentlich flexibler. Man muss nicht unbedingt neue HDDs kaufen, man kann genau so gut auch alte Festplatten aus einem Computer ausbauen und diese im NAS verwenden. Um sicherzugehen, dass die Festplatten auch mit dem jeweiligen System funktionieren, sollte man beim Hersteller nach einer Liste der kompatiblen Modelle schauen.

Bei der Auswahl der Festplatten kommt es natürlich auch auf die jeweilige Baugröße an. Normalerweise sind Festplatten mit 3,5 Zoll Standard, diese passen auch in jeden Desktop PC. Man bekommt diese Festplatten relativ günstig zu kaufen, sie haben ausreichend Speicherplatz und arbeiten schnell genug. Allerdings haben sie auch eine gewisse Größe, wenn man mehr als zwei Festplatten im NAS verbauen möchte, muss das Gehäuse schon recht groß sein. Hat man ein kleineres Gerät, sollte man doch eher zu Festplatten mit 2,5 Zoll tendieren, wie man sie auch in Notebooks findet. Diese arbeiten dann auch wesentlich energiesparender, dafür darf man auch nicht die gleiche Geschwindigkeit wie bei den größeren Erwarten. Diese Festplatten sind trotz geringerer Größe etwas teurer und bieten natürlich auch eine geringere Speicherkapazität. Von der niedrigeren Geschwindigkeit merkt man allerdings nur etwas, wenn man das NAS direkt an einen Rechner anschließt, bei reinem Netzwerkbetrieb wird es kaum auffallen.

Ideal ist es, wenn im Speichergehäuse noch ein paar freie Schächte vorhanden sind, so kann man später noch weitere Festplatten einbauen. Eine zu große Festplatte sollte man auch nicht einsetzen, der Server muss die maximale Kapazität auch verwalten können. Damit das NAS-System zügig arbeiten kann, braucht es auch einen ausreichend großen Cache. Ist der Zwischenspeicher groß bemessen, können viele Daten dort abgelegt und schneller wieder abgerufen werden.

Geschwindigkeit des NAS-Systems

Die Geschwindigkeit des NAS ist für zügiges Arbeiten von Bedeutung. Momentan wird von den meisten Geräten für die Netzwerkanbindung Gigabit-Ethernet genutzt, damit ist eine Datenübertragung von maximal 125 Mbit/s möglich. Man muss jedoch bedenken, dass die Maximalkapazität unter den Anwendern aufgeteilt werden muss, so dass die Geschwindigkeit letztendlich viel geringer ist. Manchmal laufen auch Prozesse, welche die Leistung noch zusätzlich drosseln, so dass es schnell zu Engpässen kommen kann. Um diese zu vermeiden, hat man beim NAS-System verschiedene Möglichkeiten.

Die einfachste Lösung ist die Verwendung von möglichst schnellen Festplatten, 7200 Umdrehungen/Minute wären ideal. Wird zusätzlich noch SATA3 genutzt, erhöht das die Leistung noch zusätzlich. Auch auf die Leistung des NAS an sich sollte man beim Kauf achten, eine höhere Investition zahlt sich immer aus. Wichtig sind ein großer Arbeitsspeicher und ein schneller Prozessor für einen flüssigen Datentransfer. Für einfache Anwendungen reicht ein 128 MB RAM aus, bei mehreren Anwendern sollte man jedoch unbedingt auf einen Dual-Core-Prozessor und einen Arbeitsspeicher mit mindestens 1 GB setzen. Die teureren Geräte verfügen meistens auch über WLAN oder mehrere Netzwerkanschlüsse, so werden einzelne Anschlüsse nicht überstrapaziert. Man kann den Rechner dann zum Beispiel mit einem Netzwerkkabel anschließen, während Smartphones, Tablets oder Notebooks per WLAN bedient werden. Der Hauptverbraucher, in der Regel ist das der PC, sollte möglichst immer direkt angeschlossen werden, meistens über USB.

Namhafte Hersteller von NAS-Systemen

Es gibt viele Hersteller, die in Deutschland qualitativ hochwertige NAS-Systeme vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

Wie finde ich das richtige NAS-System?

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