Monitor Kaufberatung für Spieler, Grafiker oder Allrounder

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Aki
TFT-Monitor

TFT-Monitor

Ohne Monitor geht beim PC gar nichts, denn schließlich braucht man ihn, um überhaupt etwas zu sehen. Der Monitor sollte eine gute Qualität haben und ein klares Bild liefern, denn das ist nicht nur hinsichtlich der Optik wichtig, sondern auch in Hinblick auf die Gesundheit unserer Augen. Wer dauerhaft an einem Monitor mit schlechter Darstellung arbeitet, schädigt seine Augen, in der Folge kann es auch zu ständigen Kopfschmerzen kommen.

Einen hochwertigen Monitor machen verschiedene Faktoren aus, deshalb sollte man sich vor einem Kauf eingehend mit den unterschiedlichen Kriterien auseinandersetzen. Eine Investition in einen guten Monitor lohnt sich, denn in der Regel verrichtet er viele Jahre seine Arbeit zuverlässig, während man bei der übrigen Computer Hardware doch das eine oder andere Mal nachrüsten oder austauschen muss. Möchte man sich einen neuen Monitor zulegen, wird man im Elektrofachgeschäft doch teilweise vom Angebot erschlagen. Mit unserer Monitor Kaufberatung bekommt Ihr als Spieler, Grafiker oder Allrounder genau den richtigen TFT-Monitor für Euch.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Welche Arten von Monitoren gibt es?

Begibt man sich auf die Suche nach einem neuen Monitor, wird man den drei Bezeichnungen LCD, LED und TFT begegnen. Es handelt sich dabei um unterschiedliche Technologien, mit denen der Monitor betrieben werden kann. Egal, ob es sich um TFT- oder LCD-Technik handelt, es handelt sich immer um die modernen, flachen Monitore. Das LED-Display ist ebenfalls ein LCD-Monitor, lediglich die Beleuchtungsmethode ist eine andere.

Ob man sich beim Kauf nun für LCD oder TFT entscheidet ist grundsätzlich egal, denn bei beiden ist die Technik eigentlich die gleiche. Neuere LCD-Monitore bekommen auch häufig die Bezeichnung LED, denn für die Hintergrundbeleuchtung werden Leuchtdioden, also LEDs, eingesetzt. Damit lassen sich dünnere Displays bauen, die zudem noch weniger Strom verbrauchen. Die LED-Technologie setzt sich deshalb immer mehr durch, so dass LCD und LED bald gleichbedeutend sein werden. Bisher findet man im Handel jedoch auch noch eine ganze Reihe an LCD-Monitoren mit Leuchtstoffröhren-Backlight (CCFL). Mit was die eigenen Augen letztendlich am besten zurecht kommen, das sollte man immer vor Ort im direkten Vergleich entscheiden.

Welche ist die ideale Größe für den Monitor?

Natürlich gilt auch beim Monitor: je größer je besser. Früher lag die Standardgröße bei einer Diagonale von 15 bis 17 Zoll, solche findet man im Handel fast gar nicht mehr, denn auf Dauer ist diese Größe eine Zumutung für die Augen. Die meisten Displays auf deutschen Schreibtischen bewegen sich zwischen 19 und 27 Zoll, das sind 48 bis 69 Zentimeter. Ein größerer Monitor ist nicht nur besser für die Augen, sondern es lassen sich auch mehrere Fenster gleichzeitig öffnen. Diesen Effekt habt Ihr auch, wenn Ihr zwei Monitore an Euren PC angeschlossen habt. Auf Bildern und in Videos sind wesentlich mehr Details zu erkennen, da sie sich auch in Originalgröße anzeigen lassen. Natürlich hat nicht jeder den Platz, um einen großen Monitor aufzustellen.

Zwei Monitore an einem PC angeschlossen

Zwei Monitore an einem PC angeschlossen

 

Es hängt aber auch immer vom hauptsächlichen Anwendungsgebiet ab, wie groß das Display mindestens sein sollte. Hat man viel mit Bildbearbeitung zu tun, so kommt man um einen möglichst großen Monitor eigentlich nicht herum. Nur damit lassen sich Details exakt betrachten, so dass ein sorgfältiges Arbeiten möglich ist. Natürlich machen auch Spiele am PC mehr Spaß, wenn das Bild so groß wie möglich ist, weshalb auch Gamer auf eine große Bilddiagonale achten sollten. Allerdings macht dies nur Sinn, wenn die jeweilige Display-Größe überhaupt von den Spielen unterstützt wird, ansonsten verschlechtert ein großer Monitor die Bildqualität. Nutzt man den Computer hauptsächlich für das Surfen im Internet oder für Büroarbeiten, so tut es auch ein kleineres Display. Ideal wäre in diesem Fall ein 22- oder 24-Zoll-Monitor, darauf kann man sogar zwei DIN-A4-Seiten nebeneinander darstellen. Aber grundsätzlich macht es Sinn, immer einen möglichst großen Monitor auszuwählen.

Für welches Format sollte man sich entscheiden?

Nicht nur die Diagonale des Bildschirms ist für Bilddarstellung wichtig, sondern auch das Format des Monitors. Damit bezeichnet man das Verhältnis der horizontalen zu der vertikalen Anzeigefläche, schon an der jeweiligen Auflösung kann man das Verhältnis von Höhe und Breite ablesen. Meistens setzen Hersteller heutzutage auf das Breitbildformat, entweder 16:9 oder 16:10, das hat sich ja auch bei den Fernsehern immer mehr durchgesetzt. Die klassischen Formate 5:4 und 4:3 findet man auf dem Markt jedoch weiterhin noch.

Das 16:9-Format wird für Displays mit Full-HD-Auflösung verwendet, das ist für Videos und TV optimal. Manchmal wird bei diesem Formal allerdings die vertikale Auflösung vermindert, so dass es zu einer Schrumpfung kommt, in diesem Fall wäre das 16:10-Format vorzuziehen, um eine ideale Auflösung zu bekommen. Falls man Rechner ohnehin keine Videos in HD schaut und auch keine Dokumente nebeneinander legen muss, kann man auch ruhig zu den klassischen Formaten greifen.

Was ist die Pivot-Funktion?

TFT Monitor hochkannt durch Pivot-Funktion

TFT Monitor hochkannt durch Pivot-Funktion

In den Zeiten der 17- oder 19-Zoll-Displays hatten die besser ausgestatteten Monitore eine Pivot-Funktion. Damit hat man die Möglichkeit, einen Bildschirm um 90 Grad hochkant zu drehen. Der Grafiktreiber dreht dabei den Display-Inhalt automatisch richtig und DIN-A4-Seiten konnten in voller Größe dargestellt werden.

Diese Funktion war besonders zu Zeiten der kleinen Bildschirmdiagonalen interessant. Durch die Drehung können Sie auch auf 17- oder 19-Zoll-Displays DIN-A4-Seiten in voller Größe darstellen. Auch wer viel mit langen Tabellen hantiert, schätzt diese Funktion. Aber auch heutzutage bietet die großen und besserausgestatten 22-, 23-, 24- bis 30-Zoll-TFTs diese Funktion an.

Welche Bildschirmauflösung ist die richtige?

Die Anzahl der Pixel auf dem Bildschirm bestimmt dessen Auflösung. Aus je mehr Bildpunkten sich die Anzeige auf dem Monitor zusammensetzt, desto höher ist auch die Auflösung. In der Folge ist dann natürlich das Bild auch schärfer, und es sind mehr Details erkennbar. Häufig hängt die Bildschirmauflösung auch mit der Diagonale zusammen, doch nicht immer steigt sie automatisch mit dieser an. So bedeutet es nicht zwangsläufig, dass ein großer Monitor auch eine hohe Auflösung hat. Dennoch sieht man bei der größeren Diagonale mehr, weil auch die Pixel größer sind und weiter auseinander liegen. Das Bild ist damit größer und trotzdem scharf, allerdings nur, wenn man nicht zu dicht vor dem Display sitzt.

FullHD-Auflösung ist von Vorteil, wenn man viele Videos in dieser Qualität anschaut, sie bedeutet jedoch einen Nachteil, wenn man sich überwiegend der Textverarbeitung widmet, da die vertikale Auflösung geringer ist. Nutzt man den PC gerne für Spiele, so profitiert man auch von der FullHD-Auflösung, bei älteren Spielen lässt sich die Auflösung dann ja auch wieder über die Systemeinstellungen verändern. Bei der Bildschirmauflösung muss man auch immer an die Grafikkarte denken, denn diese berechnet die Bilder und senden die entsprechenden Daten an den Monitor. Deshalb ist es wichtig, dass sie auch in der Lage ist, die Auflösung zu unterstützen, die der Bildschirm verwendet. Je höher die Auflösung es Monitors also ist, desto leistungsfähiger muss auch die Grafikkarte sein. Ansonsten ist der Bildaufbau schlecht, Spiele laufen nicht flüssig und beim Scrollen gibt es Verzögerungen.

Leuchtkraft und Kontrast mit Rücksicht auf die Augen

Auch kräftige Farben und eine hohe Brillianz sind bei der Auswahl eines Monitors wichtig. Dafür ist die Leuchtkraft verantwortlich, die man bei Flachbildschirmen in der Einheit Candela misst. 200 Candela sind das Minimum, um ein gutes Bild auf dem Monitor zu erhalten, höher ist natürlich immer besser. Das Leuchtverhältnis zwischen weißen und schwarzen Pixeln bestimmt den Kontrast der Anzeige. Bei 350:1 liegt das absolute Minimum, sehr gute Monitore bringen es angeblich sogar auf 10.000:1, liegen nach einer Messung dann aber immerhin noch bei sehr guten 1.000:1. Handelt es sich um ein LED-Display, so ist die Leuchtkraft grundsätzlich höher, in der Regel bei einigen Millionen zu 1. Bei den Herstellerangaben muss man immer aufpassen, denn diese geben gerne den dynamischen Kontrast an, da dieser deutlich höher ist, als Kriterium kann er allerdings nicht herhalten und hat nichts mit dem eigentlichen Kontrastverhältnis zu tun.

Kurze Reaktionszeit und Beschaffenheit der Oberfläche

Arbeitet man viel mit bewegten Bildern, so ist auch eine kurze Reaktionszeit sehr wichtig. Diese besagt, wie schnell der Farbwechsel eines Pixels erfolgen kann. Bei einem TFT-Monitor macht sich eine lange Reaktionszeit darin bemerkbar, dass Objekte leicht verschleiert wirken oder ausfransen, das gilt vor allem für Videos und Spiele. Damit die Bilder auch bei schnellerem Bildwechsel flüssig aufgebaut werden, darf die Reaktionszeit höchsten bei 10 bis 15 Millisekunden liegen, je niedriger umso besser. Die modernen Monitore sind inzwischen in der Regel bei unter fünf Millisekunden angelangt, für Bild- und Textverarbeitung reichen sogar 10 Millisekunden absolut aus, nur für Spiele sollte er möglichst niedrig liegen. Bei manchen Herstellern sind zwei sehr niedrige Werte angegeben, das sind jedoch Werte, die man addieren muss, um die reale Reaktionszeit zu berechnen.

Auf dem Markt gibt es glänzende und matte Oberflächen bei den Monitoren, diese haben Einfluss auf die Bildanzeige. Die meisten Monitore haben eine matte Beschichtung, die gleichzeitig auch entspiegelt ist (non-glare). Das garantiert, dass es nicht zu Reflexionen kommt, so dass man an keinem Platz mit Spiegelungen rechnen muss. Bei den meisten Notebooks ist eine glänzende Oberfläche (glare) vorhanden, diese gibt es auch bei einigen Monitoren. In diesem Fall wird es mit der Standortwahl etwas schwieriger, denn der Lichteinfall durchs Fenster oder von Lampen kann zu störenden Spiegelungen führen. Jedoch hat ein spiegelndes Display nicht nur Nachteile. Sie haben normalerweise wesentlich kräftigere Farben und einen höheren Kontrast, bei Spielen, Videos und der Bildbearbeitung ist das ein Plus.

Namhafte Hersteller von Monitoren

Es gibt viele Hersteller von Elektronikgeräten, die in Deutschland qualitativ hochwertige Monitore vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

Wie finde ich das richtige Monitor Angebot?

Ihr sucht einen neuen Monitor für Euren Computer? Dann können wir Euch hier ein paar Tipps geben. Als erstes empfehlen wir Euch natürlich, dass Ihr unseren Newsletter abonniert. Dadurch verpasst Ihr keine Schnäppchen mehr. Gute Angebote für Monitore sind natürlich nicht vorhersehbar. Aber Ihr könnt z.B. die Werbeprospekte des lokalen Handel wie von Saturn oder Mediamarkt beobachten oder natürlich im Internet bei guten Deals zuschlagen. Die gibt es garantiert immer mal wieder bei Amazon, Ebay oder Meinpaket. Wir stellen Euch hier mal kurz die bisher besten abgelaufenen Angebote zusammen… Aber keine Angst, es wird in der nächsten Zeit immer mal wieder gute Rabatte geben.

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