Praktische Hilfestellung beim Kauf von LED Leuchtmittel

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André
Leuchtmittel Kaufberatung

Leuchtmittel Kaufberatung

Leuchtmittel in den unterschiedlichsten Varianten (LED, Glühbirne) gehören zu unserem Alltag dazu, denn keine Lampe funktioniert ohne sie. Normale Glühbirnen verschwinden jedoch immer mehr vom Markt, denn es gibt Alternativen, die in Sachen Umweltschutz und Kostenersparnis punkten können. Um das passende Leuchtmittel für eine Lampe zu finden, muss man verschiedene Faktoren beachten. Die Wattzahl entscheidet darüber, wie hell eine Glühbirne brennt, diese ist vom Hersteller der Lampe vorgegeben. Darüber hinaus muss man auch darauf achten, dass sie in die jeweilige Fassung passt und die richtige Form hat. Alternativen zur herkömmlichen Glühbirne gibt es heute viele, die meisten setzen auf Energiesparlampen. Diese sind zwar wesentlich teurer, dafür sind sie jedoch besonders langlebig und sparen jede Menge Strom.

Halogenlampen werden vor allem für Spots genutzt, man kann sie aber auch in für Glühbirnen ausgelegten Gewinden verwenden. Auch LED-Lampen sind immer mehr auf dem Vormarsch, sie funktionieren mit Hilfe von Leuchtdioden. Anfangs wurden sie vor allem in Taschenlampen und Lichtzeichen eingesetzt, doch in den vergangenen Jahren haben sie eine enorme Entwicklung durchgemacht. In Wohnräumen werden sie nun auch sehr häufig verwendet, denn die Lichtqualität und die Energieeffizienz wurden stark verbessert. In Wohnräumen ist es wichtig, dass das Licht nicht zu kalt ist, damit genügend Wärme und Gemütlichkeit entsteht. Die Auswahl an Leuchtmitteln im Handel ist riesengroß, die nachfolgende Kaufberatung kann die Entscheidung sicher etwas erleichtern.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Halogenlampen ideale Lösung für Spots?

Halogenlampen sind zwar wesentlich effektiver als Glühbirnen, doch können auch sie nur einen kleinen Bruchteil des Stromes in Licht umwandeln, rund 90 Prozent verpuffen in Form von Wärme. Somit gehören die Halogenlampen auch nur zur Energieklasse D, da die Lichtausbeute doch eher schlecht ist. Im Kolben dieser Leuchtmittel befinden sich verschiedene Halogengase, diese leuchten bei Zufuhr von Strom. Vorteil der Lampen ist ihre geringe Größe und ihre flache Bauweise, sie werden überwiegend für Spots verwendet, so dass man einzelne Bereiche des Wohnraumes ganz gezielt beleuchten kann. Die Halogenlampen verbreiten ein sehr warmes Licht und lassen sich bei Bedarf auch dimmen. Leuchtet man zum Beispiel Bilder damit aus, so kommen die Farben besonders natürlich raus. Die Haltbarkeit ist im Vergleich zu normalen Glühbirnen etwa doppelt so lang, mit rund 2.000 Stunden kann man rechnen. Auch von den Halogenlampen gibt es energiesparende Varianten, die mit Xenon gefüllt sind, diese sollte man auch unbedingt bevorzugen, sie schaffen es immerhin in Energieklasse C und halten durchschnittlich etwa vier Jahre.

Leuchtmittel

Leuchtmittel

Bei den Halogenlampen unterscheidet man zwischen Niedervolt- und Hochvolt-Versionen. Für die Niedervolt-Variante braucht man einen Spannungswandler, dieser braucht ebenfalls Strom. Vor dem Kauf sollte man deshalb überprüfen, ob auch bei ausgeschaltetem Licht vom Wandler weiter Strom verbraucht wird, dies kann man mit einem Energiekostenmessgerät feststellen. Hat man ein Komplettsystem mit Spots an einer festen Armatur, so befinden sich die Wandler im Sockel der Lampen, dann kann man sicher sein, dass sie nach dem Ausschalten noch Strom fressen. Die besonders energieeffizienten Halogenlampen aus dem Niedervolt-Bereich verfügen über eine Infrarotbeschichtung, diese erkennt man an der Abkürzung IRC oder der Aufschrift „infrared coated“. Während die Niedervolt-Anlagen vor allem bei Spots zum Einsatz kommen, um Akzente zu setzen, leuchtet man mit den Hochvolt-Systemen eher ganze Räume aus, zum Beispiel mit Hilfe eines Deckenfluters. Für ihren Betrieb braucht man keinen Spannungswandler, dafür muss man jedoch einen recht hohen Stromverbrauch in Kauf nehmen. Die indirekte Beleuchtung des Raumes, die ja nur durch Reflektion an der Zimmerdecke erfolgt, drückt die Energieeffizienz noch zusätzlich.

Sind denn Halogenlampen die ideale Lösung für Spots? Mittlerweile nicht mehr. Die LED Lampen sind so gut geworden, dass es ideale LED Spots für Niedervolt- und auch für Hochvolt Systeme gibt. Für eine Umrüstung benötigt man dann im Falle von Niedervolt einen neuen Trafo bzw. LED Treiber. Bei den Hochvolt Systemen kann man das Leuchtmittel einfach tauschen.

Die kostensparenden und langlebigen Energiesparlampen

Möchte man wirklich Strom und somit auch Kosten sparen, kommt man um Energiesparlampen nicht herum. Eigentlich heißen sie ja Kompaktleuchtstofflampen, haben innen eine Beschichtung mit fluoreszierendem Leuchtstoff und werden mit Gas betrieben. Rund 50 Prozent des Stromes werden in Licht umgewandelt, so dass die Effektivität recht hoch ist. Bei den Energiesparlampen kann man entscheiden, ob man eher kaltes oder warmes Licht bevorzugt. Natürlich muss man für Energiesparlampen deutlich mehr Geld ausgeben, dafür haben sie aber eine durchschnittliche Lebensdauer von mindestens sechs Jahren, die meisten halten wesentlich länger.

Nicht nur die Brenndauer entscheidet darüber, wie lange eine Energiesparlampe ihren Dienst verrichtet, sondern auch die Häufigkeit des An- und Ausschaltens, dies wird auch als Schaltfestigkeit bezeichnet. Schaltet man eine Lampe sehr oft an und aus, so verkürzt dies die Lebensdauer natürlich ganz erheblich. Hersteller geben auf den Leuchtmitteln auch häufig die Lebensdauer in Schaltvorgängen an, wobei mindestens 10.000 davon ein guter Wert sind.

Bei den Energiesparlampen gibt es einen Unterschied im Vergleich mit herkömmlichen Glühbirnen und Halogenlampen, sie erreichen erst nach einiger Zeit ihre volle Leuchtkraft. Die meisten Lampen haben nach höchstens einer Minuten etwa 80 Prozent der eigentlichen Leuchtkraft erreicht, es gibt aber auch solche, bei denen es bis zu drei Minuten dauert. Bei den Energiesparlampen ist dies jedoch notwendig, denn nur so können die Elektroden geschont und eine lange Lebensdauer gewährleistet werden. Sollen die Lampen im Außenbereich zum Einsatz kommen, so sollte man auf eine spezielle Variante für draußen achten, denn die normalen Energiesparlampen würden dort bei Kälte nie ihre volle Leuchtkraft entfalten können.

Sollen die Lampen dimmbar sein, so muss auf eine spezielle Kennzeichnung auf der Verpackung geachtet werden, die herkömmlichen Energiesparlampen lassen sich nicht dimmen. Man muss jedoch wissen, dass das gedimmte Licht in diesem Fall eher kühl und bläulich ist, also vielleicht nicht gerade das, was man sich für eine wohlige Atmosphäre im Wohnzimmer wünscht. Eine Alternative wären so genannte Double-Klick-Energiesparlampen, deren Intensität lässt sich regulieren, indem man den Lichtschalter mehrfach drückt. Bei der Verwendung von Energiesparlampen muss man berücksichtigen, dass diese größer sind als herkömmliche Leuchtmittel, denn schließlich muss ja auch die entsprechende Technik verbaut werden.

Bei Energiesparlampen lässt sich das Licht kaum bündeln, deshalb ist eine gezielte Ausrichtung, wie zum Beispiel bei Spots, nahezu unmöglich. Haben die Lampen ein gewisses Alter erreicht, nimmt ihre Helligkeit nach und nach ab. Bei den Watt-Angaben auf der Verpackung gibt eine niedrigere, an der man den eigentlichen Verbrauch erkennt, am höheren Wert kann man erkennen, welche Glühbirne damit ersetzt werden kann. Auch eine so genannte Kompaktlampe ist eine Energiesparlampe, allerdings wird sie nicht ins Gewinde geschraubt, sondern sie hat einen Steckkontakt. Die Kompaktlampen gibt es mit kaltem oder warmem Licht, sie haben eine Lebensdauer von durchschnittlich 10 Jahren.

LED-Leuchtmittel als clevere Alternative

Eine weitere Alternative sind LED-Leuchtmittel, die auf der Basis von Leuchtdioden funktionieren. Man kennt diese Technologie in erster Linie von Displays, wo sie als Hintergrundbeleuchtung dient, zum Beispiel bei Fernsehern oder Notebooks. Darüber hinaus werden sie auch häufig in den Scheinwerfern moderner Autos verbaut. Bei den LEDs überwiegen die Vorteile, denn sie erzeugen ein brillantes Licht, das man auch wunderbar bündeln kann, um eine punktuelle Beleuchtung zu erzielen. Damit sind sie in Spots eine gute Lösung, wenn man nach Alternativen für die Halogenlampe sucht. Auch in Form von Glühbirnen werden LED-Lampen hergestellt, so dass man auch einen Raum damit erhellen kann.

LED-Leuchtmittel

LED-Leuchtmittel

Vergleicht man sie mit normalen Leuchtmitteln, so ist die Energieeffizienz ganz hervorragend, dank der Energieersparnis gehören die LED-Leuchtmittel zum Energielabel A. Im Grunde bieten die LED-Leuchtmittel die Vorteile von Halogen-Lampen als auch Energiesparlampen. Obwohl das Licht erstklassig ist, ist auch die Energieeffizienz nicht zu verachten. Die LEDs haben eine extrem lange Lebensdauer, 20 bis 30 Jahre sind keine Seltenheit. Im Gegensatz zu den Energiesparlampen muss man nicht auf die volle Leuchtkraft warten, auch bei niedrigeren Temperaturen ist sofort die benötigte Helligkeit vorhanden. Eine Leuchtmittel lassen sich auch dimmen, und auch im gedimmten Zustand kann man von der vollen Energieeffizienz profitieren, manchmal ist sie sogar noch größer. Auf der anderen Seite wird das Licht im gedimmten Zustand jedoch nicht wärmer.

Darüber hinaus kosten LEDs wesentlich mehr, als die ohnehin schon teuren Energiesparlampen. Betrachtet man jedoch die extrem lange Lebenszeit und die Stromersparnis, so amortisieren sich die Kosten auf jeden Fall. Sollen LED-Leuchtmittel Halogenspots ersetzen, so muss unbedingt auf den Abstrahlwinkel geachtet werden, denn dieser ist meistens geringer, so dass die Bündelung des Lichtes schlechter ist. Das tolle an LED-Leuchtmitteln ist auch das große Farbspektrum, so dass man herrliche Effekte in Innenräumen und im Außenbereich erzeugen kann. Auch manche ältere Lampen lassen sich mit LEDs bestücken, man erkennt die entsprechenden Leuchtmittel an der Bezeichnung „retrofit“.

Daran erkennt man die tatsächliche Leuchtkraft

Früher hat man sich immer an der Wattzahl eines Leuchtmittels orientiert, um die Leuchtkraft einschätzen zu können. Bei herkömmlichen Glühbirnen ist das auch vollkommen korrekt, doch bei den modernen Leuchtmitteln funktioniert dies nicht. Diese Lampen überzeugen mit der gleichen Helligkeit, verbrauchen aber viel weniger Energie, man muss also andere Werte berücksichtigen. Auf der Verpackung finden sich Angaben wie Lux, Lumen oder Candela neben der Wattzahl. Lumen wird am häufigsten als Wert verwendet, daran kann man erkennen, wenn man die gesamte Lichtmenge ermitteln möchte. Möchte man wissen, wie hoch Lichtausbeute und Effizienz des Leuchtmittels sind, so sind Lumen pro Watt, also lm/w, von Bedeutung. Allerdings ist die Lumen-Angabe des Herstellers nicht immer verlässlich, denn deren Ermittlung ist sehr aufwendig, diese Kosten wollen viele Hersteller sparen.

Bei Monitoren ist Candela bereits seit längerem ein bekannter Wert, wobei man ein Candela mit der Leuchtkraft von einer Kerze gleichsetzen kann. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen absoluten Wert, wie bei Lumen, denn die Breite des Abstrahlwinkels kann die Intensität des Lichtes beeinflussen. Auch Lux hängt vom jeweiligen Abstrahlwinkel ab, so dass es sich nicht um einen absolut verlässlichen Wert in Bezug auf die Leuchtkraft handelt, mit Lumen kann man ihn also auch nicht vergleichen. Darüber hinaus verändert sich der Wert auch, wenn der Abstand zur Lichtquelle verändert wird. Wenn man alle Werte betrachtet, so gibt Lumen noch am ehesten Aufschluss über die tatsächliche Leuchtkraft einer Lampe.

Farbtemperatur und Lampensockel sind ebenfalls von Bedeutung

Wenn es um den Kauf von Leuchtmitteln geht, so sind der Lampensockel und die Farbtemperatur auch wichtige Kriterien. Bei einer herkömmlichen Glühbirne hat man immer ein warm-weißes Licht, bei anderen Leuchtmitteln gibt es jedoch große Unterschiede, die Weiß-Töne fallen sehr verschieden aus. Grundsätzlich ist es nicht ganz so warm wie das Licht der Glühbirne. Der Wert für die Farbtemperatur eine Lampe wird in Kelvin angegeben. Bei einer Glühbirne liegt dieser Wert bei rund 2.700 Kelvin, dimmt man diese Lampe, so erreicht man noch etwa 2.500 Kelvin. Hat ein Leuchtmittel also 2.700 Kelvin, so ist das Licht warm-weiß bis extra-warm-weiß. Es gibt aber auch Lampen, welche die Bezeichnung „warm-weiß“ haben, durch einen Wert zwischen 3.000 und 3.500 Kelvin jedoch deutlich kühler sind. Steigt der Kelvin-Wert, dann tut dies auch der Blauanteil im Licht, somit wird das Licht kälter. Tageslichtlampen haben einen sehr hohen Wert, denn das natürliche Sonnenlicht hat einen Kelvin-Wert von etwa 5.800.

Nicht nur die Farbtemperatur ist eine wichtige Angabe, sondern auch der mit „Ra“ oder „CRI“ bezeichnete Farbwiedergabeindex. An diesem Wert erkennt man, wie natürlich das von der Lampe erzeugte Licht eigentlich ist, ein höherer Wert steht also für mehr Natürlichkeit. Eine Glühbirne hat eine Farbwiedergabe von 100, das kann man demnach als optimal bezeichnen, bei Halogenspots kann der Wert deutlich darunter liegen, während es LED-Lampen auf 80 bis 95 bringen. Auf manchen Verpackungen findet man auch die Angabe einer Lichtfarbe, dahinter folgt noch eine Nummer, die für die Farbtemperatur steht.

Natürlich passt nicht jede Lampe in jede Fassung, doch gibt es die meisten Leuchtmittel mit unterschiedlichen Sockeln. Die normale Fassung für eine Glühbirne hat die Bezeichnung E27, kleiner sind dagegen die Kerzenbirnen und die kleineren Spots, sie tragen das Kürzel E14. Die Zahl hinter dem Buchstaben steht dabei immer für den Durchmesser des Gewindes. Bei den Halogenspots mit den Steckkontakten gibt es jeweils eine Zahl hinter dem Kürzel „G“ oder „GU“. Den am weitesten verbreiteten Bajonett-Sockel erkennt man zum Beispiel an der Bezeichnung GU10.

Namhafte Hersteller von Leuchtmitteln

Es gibt einige Hersteller, die in Deutschland qualitativ hochwertige Leuchtmittel vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

  • Osram
  • Philips
  • Neolux
  • Bioledex
  • Luxstream
  • Lissek
  • Müller-Licht
  • NCC-Licht
  • Lighting EVER
  • Swees
  • sebson
  • Parlat
  • Tinxi
  • Xpeoo
  • Eglo
  • Paulmann
  • Heitronic

Unsere Kaufberatungen

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