Unser Einkaufsführer für den Kauf von neuen Lautsprechern

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Aki
Lautsprecher von Magnat

Lautsprecher von Magnat

Jedes Gerät, das einen Sound wiedergeben soll, benötigt einen Lautsprecher. Das tun sie alle, doch gibt es qualitativ immense Unterschiede. Soll es also ein richtiges Klangerlebnis werden, muss man beim Kauf eines Lautsprechers ein paar wichtige Punkte beachten die wir in unserem Lautsprecher Einkaufsführer erläutern. Es nützt die beste Anlage nichts, wenn die Lautsprecher nichts taugen. Doch genau so wichtig ist es auch, dass die technisch mit anderen Geräten, wie zum Beispiel einem AV-Receiver oder einem Verstärker harmonieren, damit keine Probleme entstehen. Auf der anderen Seite können Lautsprecher aber auch nur so gut sein, wie die anderen Komponenten einer Anlage es zulassen.

Beim Abspielen von Musik oder Filmen ist es wichtig, dass die Töne natürlich und klar klingen, einen synthetischen Klang, ein Dröhnen oder Scheppern kann den Genuss extrem beeinträchtigen. Aber auch qualitativ sehr hochwertige Lautsprecher sind nur die halbe Miete, denn sie müssen auch richtig im Raum platziert werden, und deshalb auch zu den räumlichen Gegebenheiten passen. Möchte man erstklassige Klangqualität haben, sollte man beim Kauf einer Musikanlage das Augenmerk also unbedingt auf die Lautsprecher richten. Man kann ruhig bei den anderen Geräten ein wenig sparen und in die Lautsprecher etwas mehr investieren, so fährt man in der Regel besser. Häufig sind andere Geräte auch nur aufgrund vieler Zusatzfunktionen so teuer, dabei kann man auf viele davon getrost verzichten.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Hier könnten technische Mankos bei Lautsprechern lauern

Lautsprecher

Lautsprecher

Den perfekten Lautsprecher kann es fast nicht geben, denn kleinere technische Unzulänglichkeiten gibt es eigentlich immer. Grund für diese Problematik ist die Technik, mit deren Hilfe Töne überhaupt vom Lautsprecher erzeugt werden. In den Geräten müssen elektrische Signale zunächst mit Hilfe einer Membran in Schall umgewandelt werden. Bei den meisten Lautsprechern hängt an dieser dann eine Spule, die von einem Magneten beeinflusst wird. Durch die Schwingungen dieser beiden Komponenten entstehen die unterschiedlichsten Töne, je nachdem wie stark sie sich bewegen. Doch kommt es immer dazu, dass Spule und Membran auch noch etwas nachschwingen, dadurch wird der Klang etwas unpräziser. Diese unerwünschten Schwingungen kann man nicht komplett vermeiden, die Hersteller verwenden jedoch robuste Materialien, die möglichst steif sind, so kann man das Problem etwas abschwächen. Auch das Gehäuse des Lautsprechers muss schön massiv sein, denn auch dieses ist anfällig für Schwingungen. Um diese so genannte Resonanz so gering wie möglich zu halten, verwendet man statt Kunststoff lieber MDF-Platten oder Holz.

Im Lautsprecher müssen mehrere Systeme arbeiten, damit das komplette Klangspektrum aufgeteilt werden kann. Meistens handelt es sich deshalb um eine 2-Wege-Box, in der ein Hoch- und ein Tieftöner zum Einsatz kommt. Es gibt jedoch auch Geräte, die noch ein System für die mittleren Töne hat, dann spricht man von einem 3-Wege-System. Doch diese Aufteilung stellt die Techniker vor eine weitere Hürde, denn zwischen den einzelnen Tönern gibt es Übergabefrequenzen. Nur wenn alle Töner perfekt aufeinander abgestimmt sind, kann ein optimaler Klang erzeugt werden, gesteuert wird dieses Zusammenspiel durch eine Frequenzweiche im Gehäuse. Um sich ein Bild davon machen zu können, wie gut das jeweilige Gerät Töne wiedergibt, sollte man sich den Frequenzgang ansehen. Der Verlauf der Linie sollte so gerade wie möglich sein, dann haben die Chassise die gleiche Lautstärke, so dass der Klang schön harmonisch ist. Die größte Bedeutung kommt immer dem Bereich der Mitteltöne zu, denn diese Töne kann das menschliche Gehör am besten wahrnehmen.

Die richtige Größe und Leistung des Lautsprechers

Größer ist nicht automatisch besser, und es bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein großes Gerät auch eine höhere Lautstärke und eine bessere Klangqualität erreichen kann. Sicher klingen größere Lautsprecher bei aufgedrehter Lautstärke meistens besser, und es gibt auch kleinere Lautsprecher, deren Klang nur in einem kleinen Raum und bei geringer Lautstärke richtig gut ist. Das ist jedoch nicht die Regel, denn es gibt durchaus auch kleinere Modelle, die selbst große Räume hervorragend beschallen können, ohne dass man Einbußen bei der Klangqualität hinnehmen muss.

Es kommt also nicht unbedingt auf die Größe des Lautsprechers an, sondern vor allem auch auf den Wirkungsgrad. Grundsätzlich kann man aber schon behaupten, dass sich die kleineren Boxen für kleine und mittelgroße Räume am besten eignen, große Lautsprecher braucht man wirklich nur für sehr große Zimmer. Die kleinen Modelle finden in jedem Raum Platz und können auch unauffällig platziert werden. Die kleinen Membranen schwingen nicht so stark nach, weshalb sie meistens einen präziseren Klang erzeugen können. Lediglich bei den sehr tiefen Töne haben die kleineren Boxen so ihre Probleme, ihnen fehlt oftmals der notwendige Druck.

Magnat Subwoofer

Magnat Subwoofer

Legt man besonderen Wert auf die tieferen Töne, sollte man dann doch lieber zu einem großen Lautsprecher greifen oder alternativ auf einen Subwoofer zur Ergänzung setzen. Soll ein Subwoofer die kleinere Box unterstützen, so entscheidet man sich am besten für ein Modell des gleichen Herstellers, ansonsten könnte das Klangspektrum recht unharmonisch ausfallen. Außerdem kann man bei der gleichen Marke davon ausgehen, dass auch die Übergangsfrequenzen stimmen.

Für einen Standlautsprecher braucht man entsprechend Platz, sie überragen nicht selten die 100 Zentimeter. Dafür ist die Wiedergabe der tiefsten Bässe sehr präzise, und auch sehr hohe Lautstärken stellen kein Problem dar. Bei den Lautsprechern wird, unabhängig von der Größe, zwischen den so genannten Bassreflexlautsprechern und geschlossenen Boxen unterschieden. Erstere haben vorne oder hinten eine Öffnung im Gehäuse, so dass die tieffrequenten Schwingungen nicht vom Gehäuse absorbiert werden. Somit ist der Ton weniger verzerrt, und der Wirkungsgrad ist deutlich besser.

An der Wattzahl sollte man sich beim Kauf überhaupt nicht orientieren, wenn es um die Leistungsfähigkeit geht. Eine Box mit mehr Watt ist nicht unbedingt lauter und schon gar nicht besser. Der Wirkungsgrad ist wesentlich wichtiger, außerdem muss auch das Zusammenspiel mit dem Verstärker stimmen. Der Wirkungsgrad ist immer in dB angegeben, ist der Wert höher, kann eine Box auch eine höhere Lautstärke wiedergeben, auch wenn der Verstärker eine geringere Leistung hat. Die Maximalbelastbarkeit des Gerätes ist die Höchstbelastung für wenige Sekunden, ohne dass Schaden entsteht. Die Dauerleistung oder Nennleistung (häufig RMS abgekürzt) gibt dagegen an, welche Leistung auch tatsächlich dauerhaft erbracht werden kann. Auch der Widerstand der Box ist von Bedeutung, der in Ohm gemessene Wert sollte möglichst dem des Verstärkers entsprechen.

Diese Ausstattung sollte ein guter Lautsprecher haben

Kein Lautsprecher gleicht dem anderen, die jeweilige Ausstattung kann stark variieren. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wozu die Lautsprecher eingesetzt werden sollen. Für den Bereich der Desktop-PCs findet man häufig auch Modelle, bei denen ein Endverstärker bereits verbaut ist, man spricht in diesem Fall von Aktivlautsprechern. Sucht man solche Geräte im HiFi-Bereich, so muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen, hat dafür aber auch einen erstklassigen Klang. Die integrierten Kabel sind in diesem Fall nur sehr kurz, so dass der Signalverlust sehr gering ist. Außerdem ist der eingebaute Verstärker natürlich vom Hersteller perfekt auf den Lautsprecher abgestimmt. In diesen Aktivlautsprechern sind zudem aktive Frequenzweichen vorhanden, die viel genauer arbeiten.

Damit Aktivlautsprecher angesteuert werden können, braucht es einen Vorverstärker, ein AV-Receiver oder ein Vollverstärker eignet sich in diesem Fall nur, wenn man die Endstufe abschalten kann. Für den besten Klang sollte man jedoch immer lieber auf einen Vorverstärker von hoher Qualität setzen. Ideal sind optische Eingänge an den Lautsprechern, so kann das Musiksignal verlustfrei übertragen und unverfälscht wiedergegeben werden. Kurze Kabel sind immer besser geeignet, deshalb sollte man beim Kauf schon die spätere Platzierung der Boxen berücksichtigen. Außerdem sollten die Kabel auch so dick wie möglich sein, so ist der Klang wesentlich besser weil weniger Widerstand vorhanden ist. Grundsätzlich sollte man Schraubanschlüsse den Klemmen vorziehen, denn sie sind wesentlich robuster und können auch stabilere Kabel problemlos aufnehmen. Hat man nur Klemmanschlüsse, können nur Kabel mit einem Durchmesser von maximal 2,5 mm aufgenommen werden, darunter kann auch der Klang leiden, denn meistens hat nicht das ganze Kabel Kontakt zum Anschluss, so dass es zu Verlusten kommt.

Funklautsprecher für den kabellosen Betrieb

Heutzutage achtet man bei vielen Geräten darauf, dass sie auch ohne Kabelanschluss auskommen, denn bei der Vielzahl der elektrischen Geräte hat man sonst einen unendlichen Kabelsalat. Auch bei den Lautsprechern kann die Funktechnik Sinn machen, gerade wenn es sich um größere Räume handelt, in denen man ansonsten lange Kabel verlegen müsste. Das bedeutet jedoch nicht, dass für Funklautsprecher überhaupt keine Kabel benötigt werden, man braucht schließlich einen Stromanschluss für die Sende- und Empfangstechnik. Außerdem ist ein Verstärker verbaut, der ebenfalls nur mit Strom funktioniert, man spart also lediglich das Verlegen langer Kabel durch die Wohnung. Alternativ gibt es aber auch Funklautsprecher, die mit Akku oder Batterien funktionieren.

Die Tonsignale können bei den Funklautsprechern wahlweise digital oder analog übertragen werden. Der digitalen Variante sollte man jedoch unbedingt den Vorzug geben, denn bei der analogen Übertragung muss man sich mit einem ständigen Grundrauschen arrangieren. Bei der Funkübertragung muss man jedoch stets bedenken, dass es durch andere Geräte im Haushalt auch zu Störungen kommen kann. Deshalb ist es wünschenswert, dass Lautsprecher und Sender automatisch auf der gleichen Frequenz funken, bei vielen Geräten lässt sich das aber auch manuell regulieren. In Funklautsprecher sollte man immer etwas mehr Geld investieren, um eine ordentliche Klangqualität zu bekommen.

Namhafte Hersteller von Lautsprechern

Es gibt zahlreiche Hersteller, die in Deutschland qualitativ hochwertige Lautsprecher für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

  • AEG
  • Logitech
  • Bose
  • Teufel
  • Canton
  • JBL
  • Magnat
  • Pioneer
  • Samsung
  • Sony
  • Philips
  • LG
  • Sonos
  • Yamaha
  • Auna
  • Edifier
  • Harman/Kardon
Unsere Kaufberatungen

Weitere Kaufberatungen zum Thema Unterhaltungselektronik haben wir Euch zusammengestellt. Viel Spaß dabei.

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