Kaufberatung Mini- und Kompaktanlagen auf einen Blick

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Aki
Kompaktanlage Kaufberatung

Kompaktanlage Kaufberatung

Multifunktionalität wird in der modernen Gesellschaft auch bei einer Kompaktanlage immer wichtiger. Elektrische Geräte, egal in welchem Bereich, sollen mit einem großen Funktionsumfang aufwarten, und somit gleich mehrere Geräte in sich vereinen. Das spart auf der einen Seite Kosten und zum anderen auch Platz. Kompaktanlagen sind schön klein, können aber trotzdem alles bieten, was eine große Anlage auch kann. In der Regel ist der Klang wesentlich besser als bei einem Radiorekorder, und zudem überzeugt eine schicke Optik.

Zu einem günstigen Preis bekommt man viele Elektronikkomponenten in einem einzigen Gehäuse, somit fallen das Aufstellen und das Anschließen sehr leicht. Die Kompaktanlage umfasst standardmäßig ein Radio, einen Verstärker, einen CD/DVD-Player und die passenden Lautsprecher. Meistens werden auch weitere Multimediaformate unterstützt, wie zum Beispiel MP3. Investiert man etwas mehr Geld, kann auch Musik vom PC übertragen oder ein Webradio genutzt werden. Natürlich gibt es auch richtige Luxus-Modelle, die jede Menge zusätzliche Funktionen bieten.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Welche Geräteklassen unterscheidet man bei den Kompaktanlagen?

Auf dem Markt gibt es viele unterschiedliche Ausführungen von Kompaktanlagen. Je nach Größe, Leistungsfähigkeit und Ausstattung gibt es großes Preisunterschiede. Außerdem variieren auch die Gehäuse, demnach kann man die Anlagen in verschiedene Geräteklassen einteilen. Einige Hersteller bringen alle Komponenten in einem Gehäuse unter, während andere auf mehrere Gehäuse setzen, so dass man eine kleine HiFi-Anlage hat. Bei den günstigsten Modellen kann man nur eine Grundausstattung erwarten, in der Regel ist alles in einem Gehäuse aus Kunststoff untergebracht, bei einigen werden die Lautsprecher separat aufgestellt. Neben einem Radio gehören zu diesen Anlagen auch ein CD-Player sowie zwei Lautsprecher.

Natürlich darf man in dieser Preisklasse keine allzu hohen Ansprüche an den Klang haben, an der Qualität der Lautsprecher wird hier am ehesten gespart. Möchte man also regelmäßig Musik genießen, sollte man lieber etwas tiefer in die Tasche greifen. Das einfache Gehäuse aus Kunststoff schwingt bei Betrieb immer leicht mit, das kommt dem Klang nicht gerade zugute. Solche Einsteigermodelle eignen sich eher für den gelegentlichen Musikgenuss, oder zum Beispiel auch fürs Kinderzimmer. In dieser Preiskategorie ist es nur selten möglich, auch externe Geräte anzuschließen, wie zum Beispiel einen MP3-Player. Der große Nachteil bei Kompaktanlagen in einem einzigen Gehäuse ist die Tatsache, dass Reparaturen meistens teurer sind als der Anschaffungswert.

Wesentlich hochwertiger sind da schon kleine Mini-HiFi-Anlagen, die nicht nur aus mehreren Komponenten bestehen, sondern oftmals auch ein Gehäuse aus Metall haben. Auch bei den Lautsprechern setzen die Hersteller auf hochwertigere Materialien, was nicht nur einen besseren Klang verspricht, sondern auch eine längere Lebensdauer. Das Anschließen solcher Mehrkomponenten-Anlagen gestaltet sich natürlich etwas aufwändiger. Dafür hat man quasi eine richtige Stereoanlage im Miniatur-Format, was die Ausstattung und den Klang angeht, allerdings hat dies auch seinen Preis. Möchte man jedoch Musik in einem großen Raum genießen, sind auch diese Anlagen nicht die ideale Lösung.

Das Radio

Die Unterstützung von UKW ist Standard, nicht alle Geräte bieten auch Radioempfang über Mittelwelle, Langwelle findet man noch seltener. Neben einem automatischen Suchlauf sollte möglichst auch eine manuelle Suchfunktion vorhanden sein, so kann man auch Sender einstellen, von denen nur ein sehr schwaches Signal empfangen wird. Auch falls man einen FM-Transmitter verwenden möchte, bietet eine manuelle Suchfunktion eine Erleichterung. Eine Digitalanzeige ist in diesem Fall von Vorteil, wenn man Sender auch manuell einstellen möchte. Heutzutage kommt man um ein Radio Data System, kurz RDS, kaum mehr herum. Es zeigt nicht nur den Namen des Senders an, sondern auch Zusatzinformationen, wie zum Beispiel den Titel und den Interpreten. Bei manchen Geräten wird über das RDS auch die Uhrzeit automatisch eingestellt.

Über Antenne empfangen die meisten Radios nur analoge Signale, hier muss mit Einbußen beim Klang gerechnet werden, gerade beim Stereo-Betrieb entsteht oftmals ein Rauschen. Der Mono-Betrieb ist deshalb wichtig, dann ist auch bei schlechtem Empfang mit viel weniger Störungen zu rechnen. Ideal für die Klangqualität ist es, wenn man eine Verbindung zur Hausantenne herstellen kann, ansonsten braucht man eine Kabelantenne oder eine ausziehbare Teleskopantenne. In vielen Gegenden können mittlerweile auch digitale Sender empfangen werden, auch wenn das Angebot deutlich begrenzt ist. Für den Empfang von Digitalradio braucht man dann eine spezielle Empfangseinheit.

CD/DVD-Player

Auch ein CD-Player gehört zur Standardausstattung einer jeden Kompaktanlage, in einigen Fällen ist auch ein CD-Wechsler vorhanden, so dass mehrere CDs eingelegt werden können. Das ist für Musikliebhaber besonders praktisch, da man per Fernbedienung zwischen den einzelnen CDs umschalten kann. In diesem Fall sind die Anlagen etwas größer, da das Laufwerk entsprechend Platz braucht. Natürlich führt die aufwändigere Technik auch dafür, dass es etwas häufiger zu Störungen kommen kann.

Bei der Auswahl des CD-Laufwerks muss man auf die unterstützen Formate achten, vor allem, wenn man auch andere Medien als gekaufte abspielen möchte. Die Player kommen nicht mit allen Typen von Rohlingen zurecht, wenn man zum Beispiel auch selbst gebrannte CDs einlegen möchte. Ideal sind Player mit MP3-Fähigkeit, wenn nur ein einfaches Laufwerk vorhanden ist, auch die Unterstützung weiterer Formate ist von Vorteil. Für eine komfortable Bedienung sollte man auf eine möglichst einfache Programmierfunktion achten, auch eine Titelsuchfunktion ist empfehlenswert, können ID3-Tags angezeigt werden, bekommt man sogar Informationen zum Titel und dem Interpreten.

Einige Kompaktanlagen verfügen inzwischen sogar über einen DVD-Player, um diesen an ein Fernsehgerät anschließen zu können, braucht man einen HDMI-Ausgang, dann werden Ton und Bild digital und in bester Qualität übertragen. Natürlich haben einige Anlagen auch ein kleines Display für das Anschauen von Filmen, doch in der Regel ist dieses viel zu klein, als dass man Spaß dabei hätte. Ist ein TV-Tuner am Gerät vorhanden, muss dieser heutzutage dem DVB-T-Standard entsprechen, um auch digitalen Empfang zu ermöglichen.

Legt man Wert auf erstklassigen Raumklang, sollte man auf Surround-Sound achten. Durch das Anschalten einer speziellen Funktion werden die Töne so abgegeben, dass sie teilweise von den Wänden reflektiert werden, so wird der Eindruck erweckt, dass Töne auch von der Seite und von hinten kommen. Dafür ist es jedoch notwendig, dass man die Lautsprecher auch optimal im Raum platziert, es dürfen sich auch keine Hindernisse zwischen den Lautsprechern und der Anlage befinden, nur dann ist der perfekte Raumklang garantiert.

Der Verstärker und die Lautsprecher

Wenn es um die Leistungsfähigkeit des Verstärkers geht, muss man etwas genauer hinsehen, denn Zahlen können oftmals täuschen. Wichtig für die Leistung ist die Watt-Zahl pro Kanal, die Angabe des Peak Musik Power Output (PMPO) kann man vergessen, hohe Werte sind nicht aussagekräftig. Viel entscheidender ist der Sinus- oder Nennwert, das ist die Leistung, die dauerhaft vom Verstärker erbracht wird und wird meistens in RMS angegeben.

Damit der Verstärker die Energie auch effektiv nutzen kann, braucht es ordentliche Lautsprecher, worüber der so genannte Wirkungsgrad Aufschluss gibt. Der Wert sollte möglichst hoch sein, dann braucht der Verstärker auch nicht so viel Leistung, um genügend Power zu bringen. Bei den Lautsprechern sollte auf ausreichend lange Kabel geachtet werden, dann hat man viel mehr Möglichkeiten bei der Positionierung, zu dicht sollten die einzelnen Lautsprecher nicht beieinander stehen, damit der Stereo-Effekt optimal ist. Damit ein guter Klang gewährleistet ist, sollten die Kabel auch nicht zu dünn sein, zwei Millimeter sind als ideal einzustufen. Sollen die Kabel eventuell auch ausgetauscht werden, sollten sie mit Klemmen befestigt sein und nicht fest mit dem Gehäuse verbunden.

Hinsichtlich des Klangs kommt es auch auf die Einstellungsmöglichkeiten an. Höhen und Bässe sollten sich per Regler anpassen lassen, auch ein Balance-Regler und ein Equalizer wären wichtig für die individuelle Anpassung. Bestenfalls lassen sich die getätigten Einstellung per Knopfdruck auch abspeichern.

Mögliche Zusatzausstattung der Kompaktanlage

Mittlerweile sucht man Plattenspieler bei den Kompaktanlagen vergeblich, sogar bei den großen Stereo-Anlagen sind sie inzwischen eine echte Rarität. Möchte man auf den Genuss der alten Platten nicht verzichten, wäre auf einen entsprechenden Anschluss für einen Plattenspieler zu achten. Auf eine Anschluss für den MP3-Player mag heute fast keiner mehr verzichten, auch eine USB-Port für die Übertragung von Musik vom USB-Stick macht Sinn. Bei einigen Geräten ist ein Speicherkartensteckplatz vorhanden, bei manchen Anlagen kann man darüber auch Musik aus dem Radio aufnehmen. Plant man Mitschnitte aus dem Radio, wäre ein Timer von Vorteil, so kann man auch bei Abwesenheit oder in der Nacht Aufnahmen machen. Dabei spielt auch die einstellbare Datenrate eine Rolle, während für Sprachsendungen 64 Kbit/s ausreichen, braucht es für Musiksendungen mindestens 128 Kbit/s, mehr wäre in diesem Fall immer besser.

Greift man für die Kompaktanlage tiefer in die Tasche, kann man auch ein Modell mit integrierter Festplatte erstehen und darauf große Mengen an Musikdateien speichern. Viele Kompaktanlagen haben inzwischen auch einen Anschluss für den iPod. Nicht immer sind Docking-Stationen fest integriert, manchmal werden sie auch extern per Kabel verbunden, in einigen Fällen müssen auch mehrere Kabel angeschlossen werden, was eventuell etwas unpraktisch sein kann.

Auch die Position der Anschlüsse ist nicht unerheblich, soll der USB-Stick häufiger verwendet werden, wäre eine Platzierung auf der Rückseite nicht gerade ideal. Hat die Anlage einen Bluetooth-Empfänger, kann man auch Musik direkt vom Handy abspielen, auch eine WLAN-Funktion findet man bei Kompaktanlagen immer häufiger. Sehr praktisch ist auch ein Timer für die Anlage, so dass sie sich automatisch an- und ausschalten lässt, so kann sie zum Beispiel auch als Wecker genutzt werden.

Praktische Bedienung und niedriger Stromverbrauch

Nicht nur der Funktionsumfang, der Preis und die Leistung sollten beim Kauf einer Kompaktanlage wichtige Kriterien sein. Auch eine komfortable Bedienung ist von entscheidender Bedeutung, in erster Linie kommt es dabei auf eine Fernbedienung an. Diese sollte möglichst einen Ziffernblock haben, so dass man Titel einer CD und gespeicherte Radiosender gezielt ansteuern kann. Sind keine Ziffern vorhanden, muss man das Gewünschte mühselig durch das Drücken von Pfeiltasten aufrufen. Ideal wäre es, wenn man über die Fernbedienung auch auf angeschlossene Geräte oder Speichermedien zugreifen könnte.

Viele lassen sich zunächst von einer schicken Optik blenden, doch die Funktionalität leidet zuweilen darunter. Häufig liegt das Problem bei den Tasten, diese lassen ich kaum erfühlen oder sind schlichtweg zu klein geraten, oder sie befinden sich nicht im vorderen Bereich. Innovationen verkaufen sich meistens gut, so dass Hersteller auf neue Konzepte hinsichtlich der Bedienung setzen, häufig sind diese jedoch recht unpraktisch und sehr gewöhnungsbedürftig. Energiepreise steigen ständig weiter an, weshalb man beim Kauf auf den Stromverbrauch nicht außer Acht lassen sollte. Hier kommt es vor allem auch auf den Verbrauch im Standby-Betrieb an, dieser kann sehr unterschiedlich ausfallen.

Namhafte Hersteller von Kompaktanlagen

Es gibt viele Hersteller, die in Deutschland qualitativ hochwertige Kompaktanlagen vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

  • Philips
  • Samsung
  • Panasonic
  • AEG
  • Sony
  • Yamaha
  • LG Electronics
  • Denon
  • Pioneer

Unsere Kaufberatungen

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