Kaufberatung: Kabel für Fernseher, AV-Receiver, Blu-ray Player

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André
Kabel Kaufberatung

Kabel Kaufberatung

Kabel gibt es in vielen verschiedenen Varianten auf dem Markt, denn man braucht sie für die unterschiedlichsten Zwecke. Die einzelnen Kabel unterscheiden sich nicht nur in ihrer Länge und Dicke, sondern vor allem in der Art des Anschlusses, also der Anwendung. Durch die Isolierung aus eines Kabels aus Kunststoff verlaufen normalerweise mehrere Leiter, die meistens aus Kupfer bestehen.

Kabel übertragen verschiedene Signale, Daten oder elektrische Impulse. Klassische Stromkabel findet man in jedem Haushalt, denn sie sind Bestandteil eines Stromkreislaufes und werden in Wänden oder unter Bodenbelägen verlegt. Elektrische Geräte gibt es ebenfalls in jedem Haushalt, um diese an eine Stromquelle anschließen zu können, braucht man auch entsprechende Kabel mit dem passenden Anschluss.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Scartkabel für den Anschluss des Fernsehers

Fast in jedem Haushalt ist mindestens ein Fernsehgerät vorhanden, und somit auch Scartkabel, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Die meisten davon sind an beiden Seiten mit einem Stecker ausgestattet, den so genannten Scartsteckern, durch das Kabel werden dann Signale ausgetauscht. Bei den Signalen handelt es sich um Bilder und Töne, die durch verschiedene Leitungen innerhalb des Scartkabels fließen. Durch die meisten dieser Kabel verlaufen wiederum 21 dünne Kabel, deshalb wird das Scartkabel auch als 21-polig bezeichnet. Das ist die maximale Anzahl, doch für die Übertragung und den Empfang von Signalen werden in der Regel nicht alle genutzt.

An den meisten Steckern befindet sich ein Schraubverschluss aus Kunststoff, der bei Bedarf geöffnet werden kann, um die einzelnen Kabel freizulegen. Das kann bei einem Defekt helfen, denn häufig funktioniert das Scartkabel nicht mehr, weil eines der Kabel gebrochen oder geknickt ist. Oftmals ist eines der kleinen Kabel auch nicht mehr richtig mit dem Stecker verbunden, auch dies kann man leicht beheben, damit die Signale wieder korrekt übertragen werden können.

Ein Standard-Scartkabel hat eine Länge von 1 bis 1,5 Metern, man findet aber auch solche mit einer Länge von bis zu fünf Metern. Der Preis hängt meistens von der Qualität der Anschlüsse ab, denn diese kann je nach Material ganz unterschiedlich ausfallen. Investiert man hier etwas mehr Geld, kann man auch von einer besseren Bildqualität profitieren.

Die Unterhaltungsindustrie setzt auf HDMI-Kabel

Die Unterhaltungsindustrie setzt vor allem auf privat genutzte Unterhaltungselektronik, und musste sich Gedanken über einen guten Kopierschutz machen. Die Filmindustrie möchte durch den HDCP Kopierschutz verhindern, dass urheberrechtlich geschütztes Material mitgeschnitten wird. Die HDMI-Organisation hat eine Standard-Länge von 15 Metern für das Kabel vorgegeben, man bekommt im Handel aber auch bis zu 20 Meter lange Kabel. Man muss allerdings bedenken, dass sich durch zunehmende Länge auch die Übertragung verschlechtern kann. Soll auch bei längeren HDMI-Kabeln eine problemlose Übertragung der Signale möglich sein, müssen die Hochfrequenzeigenschaften entsprechend besser sein, und das gilt schon für eine Länge von mehr als fünf Metern.

Amazon basic HDMI Kabel

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Die Bildqualität gibt Aufschluss darüber, wie gut die Qualität des Kabels ist, hier sollte also auf keinen Fall am falschen Ende gespart werden. Die Entwicklung ist in diesem Bereich enorm schnell, so dass Verbraucher von stetigen Verbesserungen profitieren können. Der Preis des Kabels wird vor allem durch die jeweilige Länge bestimmt, bei kurzen Strecken überzeugen auch günstige HDMI-Kabel mit einer einwandfreien Signalübertragung.

Netzwerkkabel für die Arbeit mit dem Computer

Netzwerkkabel gibt es in verschiedenen Varianten, man benötigt sie, wie es der Name schon sagt, um zwei Komponenten innerhalb eines Netzwerkes miteinander zu verbinden. Bei den Netzwerkkabeln handelt es sich um speziell abgeschirmte Kabel, die an beiden Enden über genormte Stecker verfügen und auch als Rangier- oder Patchkabel bezeichnet werden.

Meistens muss ein Computer an ein Modem angeschlossen werden, dafür wird ein so genanntes Ethernetkabel benötigt. Diese liegen vielen Rechnern schon bei und haben eine Länge zwischen einem und zehn Metern. Muss eine längere Distanz zum Modem überbrückt werden, sollte man lieber auf die WLAN-Technik zurückgreifen, da das Verlegen über mehrere Stockwerke eines Hauses doch recht aufwändig wäre. Möchte man dennoch nicht auf eine Kabelverbindung verzichten, sollte man die Verlegung lieber von einem Profi vornehmen lassen, damit die Übertragung auch ordnungsgemäß funktioniert.

Auch andere Geräte mit eingebauter Netzwerkkarte müssen mittels eines solchen Kabels mit Netzwerkanschlüssen verbunden werden, wie zum Beispiel Drucker oder Scanner, aber auch Switches oder Hubs. Der jeweilige Ethernet-Standard entscheidet darüber, welcher Kabeltyp zum Einsatz kommt, denn man unterscheidet zwischen Koaxial, Glasfaser und Twisted Pair.

Verlängerungskabel in vielen Varianten und Bereichen

Reicht die Anschlussleitung für ein elektrisches Gerät nicht aus, kommt ein Verlängerungskabel zum Einsatz. Die Pole der Verlängerungsleitung bezeichnet man als Stecker und Kupplung, letztere ist quasi der Ersatz für die Steckdose, so dass elektrische Energie durch das Kabel geleitet werden kann. Verlängerungskabel gibt es in den unterschiedlichsten Längen zu kaufen, doch kann man eine Stromleitung nicht beliebig verlängern. Bei einem Kurzschluss in einer zu langen Stromleitung entsteht ein sehr hoher Energiewiderstand, der zu einer erhöhten Brandgefahr führt, was unter Umständen für Verbraucher lebensgefährlich sein kann.

Bei Kabelrollen beträgt die Standardlänge 50 Meter, damit Überhitzung und Kabelbrand ausgeschlossen werden können, sollte man das Kabel möglichst immer komplett abrollen. Es gibt jedoch nicht nur Verlängerungskabel für elektrische Leitungen, sondern auch für die Datenübertragung, zum Beispiel durch bestimmte Netzwerkkabel. Man verwendet ein Verlängerungskabel in diesem Fall für eine Verbindung zwischen der zentralen Stellen und dem Netzwerk. Auch ein USB-Kabel ist quasi ein Verlängerungskabel und auch Telefonkabel, Antennenkabel, Scartkabel, ISDN-Kabel oder Audiokabel sind Verlängerungskabel im Bereich der Datenübertragung. Ein Verlängerungskabel sollte qualitativ möglichst hochwertig sein, wichtig sind Zugfestigkeit und Biegsamkeit.

Das Sat-Kabel entscheidet über die Empfangsqualität

Kauft man sich eine neue Satellitenanlage, achtet man meistens nur auf die Qualität der Antennne und das passende LNB. Vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, dass ein guter Empfang in erster Linie von einem hochwertigen Sat-Kabel abhängt. Nimmt man die Satelliten-Anlage dann zum ersten Mal in Betrieb, wundert man sich oftmals über eine schlechte Bildqualität, obwohl man doch genug Geld in die Anlage investiert hat. Hat das Sat-Kabel keine gute Qualität, leidet die Stabilität der Verbindung darunter, das ist vor allem bei schlechter Witterung der Fall.

Beim Sat-Kabel handelt sich um ein Koaxialkabel, das sind Kupferkabel mit einem speziellen elektrischen Leiter, erkennbar an Metallfasern zwischen den beiden Isolierschichten. Der Leiter soll nicht nur das innere Kabel vor elektromagnetischen Störungen schützen, er dient auch gleichzeitig als elektrischer Rückleiter. Das hat den Vorteil, dass Übertragungen mit dem Kabel auch über größere Distanzen funktionieren. Die Qualität des Sat-Kabels erkennt man zum einen an der Länge und auch am Durchmesser, denn ein dickeres Kabel hat eine geringe frequenzabhängige Dämpfung, und auch die Rückflussdämpfung fällt wesentlich geringer aus.

Oftmals kann man beobachten, dass der Empfang nur bei einzelnen Sendern gestört ist, daran sind die Übertragungsfrequenzen der einzelnen Sender schuld. Bei einigen entspricht die Frequenz der von DECT-Telefonen, so dass es bei unzureichender Abschirmung des Sat-Kabels zu Beeinträchtigungen kommt. Aus diesem Grund wäre beim Kauf darauf zu achten, dass das Kabel digitaltauglich ist, der Durchmesser sollte mindestens sieben Millimeter betragen.

USB-Kabel zum schnellen Datenaustausch

Bei USB, welches die Abkürzung für Universal Serial Bus ist, handelt es sich um eine Schnittstelle, die aus dem Bereich der Rechner ein Begriff ist. Mit USB 1.1 hat alles angefangen, dieses setzt man heute noch für Geräte mit einer niedrigen bis mittleren Datenübertragungsrate ein, wie es zum Beispiel bei Druckern, Scannern, Tastaturen, einem Modem oder Computermäusen der Fall ist.

Die Technologie wurde bald weiterentwickelt, der Nachfolger war dann USB 2.0, welches sich für hohe Datenübertragungsraten von bis zu 480 Mbit/s eignet. Diese Variante benötigt man heutzutage zum Beispiel für Festplatten oder CD-Brenner, wobei dieser Standard auch abwärtskompatibel ist, so dass auch Geräte mit USB 1.1. Standard angeschlossen werden können. Natürlich kann man umgekehrt auch die Geräte mit der höheren Datenübertragungsrate an Kabel des Standards 1.1. anschließen, allerdings ist die Geschwindigkeit dann wesentlich geringer.

Im Kabel verlaufen insgesamt vier Adern, wovon zwei der Stromversorgung dienen und die anderen beiden der Datenübertragung. Der große Vorteil des USB besteht darin, dass man Geräte jederzeit anschließen oder entfernen kann, ohne dass der Rechner neu gebootet werden muss. Man findet im Handel USB-Kabel in unterschiedlicher Länge, wobei das Maximum fünf Meter ist. USB-Stecker mit vier Polen gibt es in der kleinen Variante vom Typ B, während es sich bei Typ A um den gängigen Standard handelt. Vor dem Kauf muss man also überprüfen, welche Größe man für die jeweilige USB-Buchse braucht.

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