Gute und günstige Heimkinosysteme in unserer Kaufberatung

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Aki
AV-Receiver als zentrale Vermittlungsstelle

AV-Receiver als zentrale Vermittlungsstelle

Ein komplettes Heimkinosystem ist der Traum vieler Multimedia-Fans. Filme in Kinoqualität in den eigenen vier Wänden zu schauen, das muss jedoch kein Traum bleiben. Man kann natürlich alle Komponenten einzeln kaufen und dann ein System zusammenstellen. Eventuell bekommt man die Einzelteile günstiger, doch ist nicht garantiert, dass das System am Ende auch funktioniert und alle Komponenten miteinander harmonieren.

Vielleicht läuft es sogar, doch das perfekte Klang- und Filmerlebnis verspricht das noch lange nicht. Um erstklassige Kinostimmung ins Zuhause zu zaubern, sollte man sich lieber gleich für ein komplettes Heimkinosystem entscheiden. Alle Komponenten sind von einem Hersteller und perfekt aufeinander abgestimmt. Auch wenn die Anschaffungskosten höher sind, so wird man am Ende froh über diese Entscheidung sein. In unserer Heimkinosystem Kaufberatung verraten wird, worauf beim Kauf eines Heimkinosystems zu achten ist.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Darauf kommt es beim DVD- oder Blu-ray-Player an

Ein Heimkinosystem besteht aus verschiedenen Bestandteilen, natürlich gibt es unterschiedliche Angebote der Hersteller mal mit kleinerem oder größerem Umfang. Einige Komponenten gehören zum Standard, während man mit anderen den Funktionsumfang erweitern kann. Für die Erzeugung von Bildern und Sound kommen verschiedene Quellen in Frage. Häufig werden Filme im Dolby-Digital-Format für besten Raumklang im Fernsehen gesendet. Die Ausgabe erfolgt dann über den in den Fernseher integrierten TV-Tuner, der deshalb meistens nicht zum Heimkinosystem gehört, da er ohnehin vorhanden ist.

Hauptbestandteil ist dagegen bei den meisten Systemen ein DVD- oder neuerdings eher ein Blu-ray-Player, in manchen Fällen handelt es sich auch um einen DVD/Blu-ray-Rekorder, mit dem man auch Filme aufnehmen kann. So lange man kommerzielle Discs abspielen möchte, ist dies immer problemlos möglich, da diese Standardformate haben. Sollen jedoch auch selbst gebrannte Medien wiedergegeben werden können, sollte man sich die technische Beschreibung des Gerätes genau durchlesen. Es gibt viele moderne Datenformate, doch nicht jeder Player kann automatisch auch alle erkennen und abspielen.

Hat man ein TV-Gerät oder einen Beamer mit HDTV-Auflösung, so muss eine Upscaling-Funktion vorhanden sein, falls zum Heimkinosystem ein DVD-Player gehört. Diese Funktion wird benötigt, um die Daten in ein höheres Bildformat umrechnen zu können, bei einem Blu-ray-Player braucht man das nicht, außer man möchte damit auch DVDs abspielen. Falls der Fernseher Filme in 3D wiedergeben kann, sollten die Zuspieler dieses Format möglichst auch beherrschen. Während die neuesten Blu-ray-Player dies können, ist das bei den DVD-Playern nicht der Fall. Nicht unwichtig ist beim Kauf auch der jeweilige Ländercode, denn nicht jeder Player kann alle Codes verarbeiten.

Der AV-Receiver als zentrale Vermittlungsstelle

Als Vermittler zwischen allen Geräten des Heimkinosystems kann man den AV-Receiver betrachten. Er verteilt die Signale und verstärkt außerdem den Sound für die verschiedenen Lautsprecher. Doch es muss nicht sein, dass es sich um ein eigenständiges Gerät handelt, manche Hersteller bieten auch einen so genannten DVD- oder Blu-ray-Receiver an, der Receiver und Zuspieler in einem ist. Alle Geräte stehen mit diesem Receiver in Verbindung, deshalb sind die vorhandenen Anschlüsse bei der Auswahl auch so wichtig.

Zunächst braucht es einen herkömmlichen HDMI-Anschluss, der eigentlich zum Standard gehören sollte. Über diesen nimmt der Receiver digitale Video- und Autodaten auf und leitet sie an den Fernseher weiter. Sollen auch 3D-Filme abgespielt werden können, muss es sich mindestens um die Version 1.4 handeln. Diese Eingänge eignen sich auch für den Anschluss des SAT-Receivers und einer Spielkonsole, lediglich ältere Geräte brauchen dafür einen Scart-Anschluss. Wird ein analoger Anschluss benötigt, sollte beim Kauf auf S-Video, einen gelben Cinch-Stecker für FBAS und Component Video geachtet werden. Eher selten ist ein Phono-Eingang am Receiver vorhanden, diesen braucht man auch nur, wenn ein Plattenspieler angeschlossen werden soll.

Ideal sind auch ein USB-Port für das Anschließen eines USB-Sticks sowie ein Netzwerkanschluss für die Datenübertragung vom PC oder vom Handy. Damit man einen richtigen Kino-Sound im Wohnzimmer hat, muss die entsprechende Raumklangtechnik vorhanden sein. In der Regel handelt es sich um die Formate Dolby Digital 5.1 oder Dolby Pro Logic Iix, Alternativen wären DTS 5.1 oder DTS-ES discrete 6.1. Für die HDTV-Technologie stehen außerdem noch die speziellen Formate Dolby Digital Plus und DTS-HD zur Verfügung.

Doch nicht nur die richtigen Lautsprecher und die vorhandene Raumklangtechnik sind von Bedeutung , den perfekten Sound bekommt man nur, wenn alles optimal aufeinander abgestimmt ist. Die Heimkinoanlage muss auch immer zum jeweiligen Raum passen, um hier eine individuelle Abstimmung zu erreichen, gibt es bei einigen Receivern eine Einmess-Funktion. Nach der Analyse werden die Lautsprecher so eingestellt, dass der Klang optimal ist. Die PMPO-Werte sollten nicht als Orientierung bezüglich der Leistung des Receivers dienen, verlässlichere Angabe ist da schon die so genannte Sinusleistung, die auch mit RMS abgekürzt wird. Die Leistung von AV-Receiver und Lautsprechern sollten in etwa gleich sein, damit die Geräte beim Betrieb nicht beschädigt werden.

Die richtigen Lautsprecher für perfekten Klang

Lautsprecher für perfekten Klang

Lautsprecher für perfekten Klang

Damit man einen Sound wie im Kino hat, braucht man mindestens sechs Lautsprecher. Neben einem Basslautsprecher, also dem Subwoofer, wären noch fünf Stück für den hohen und mittleren Tonbereich notwendig. Von letzteren werden jeweils zwei zu beiden Seiten des TV-Gerätes platziert, der fünfte mittig ober- oder unterhalb des Fernsehers. Die anderen beiden Lautsprecher werden entweder hinter oder neben den Sitzplätzen aufgestellt.

Das deutet schon darauf hin, dass im Wohnzimmer genügend Platz vorhanden sein muss, außerdem braucht man Kabel in ausreichender Länge. Oder man entscheidet sich alternativ gleich für Boxen, die dank Funktechnologie auch ganz ohne Kabel auskommen. Die Daten werden von einem Empfänger gesendet, dieser funktioniert jedoch nur mit Strom. Es gibt auch eine Datenübertragung per Infrarot, diese ist jedoch nur bedingt geeignet, denn es muss gewährleistet sein, dass nichts zwischen Sender und Empfänger gerät. Man muss sich allerdings im klaren sein, dass die kabellosen Lösungen in der Regel nicht mit den herkömmlichen Lautsprechern mithalten können, was die Klangqualität angeht, häufig ist ein leichtes Rauschen wahrzunehmen.

Die Lautsprecherboxen müssen übrigens nicht unbedingt groß sein, wenn ein kräftiger Subwoofer vorhanden ist, haben auch kleinere genügend Power. Nimmt der seine Arbeit unter 50 Hertz auf, kann man ihn an jeder beliebigen Stelle im Raum platzieren, setzt er jedoch bereits ab 200 Hertz ein, sollte er so nah wie möglich am Fernseher stehen, damit auch die tiefen Töne optimal wirken können. Für einen guten Raumklang muss man jedoch nicht unbedingt mehrere Lautsprecher aufstellen, man kann auch Einbaulautsprecher in den Zimmerwänden oder der Decke verbauen. Eine andere Alternative wäre eine Soundbar, die man über oder unter dem Fernseher anbringt, damit bekommt man einen virtuellen Raumklang.

Welche Kabel werden für das Heimkinosystem benötigt?

Kauft man ein komplettes Heimkinosystem muss man auch sichergehen, dass man alle benötigten Kabel hat. Manchmal liegen sie dem Paket komplett bei, es handelt sich jedoch um Kabel von minderwertiger Qualität, die vielleicht keine optimale Bild- und Tonqualität ermöglichen. Taugen die Verbindungen nichts, kann man jede Menge Leistung verschenken und gar nicht das ganze Potenzial des Systems ausschöpfen. Häufig sind analoge Kabel vorhanden, weil diese schlichtweg günstiger sind, dennoch lassen sich an die Geräte auch die besseren Digitalkabel anschließen. Möchte man dennoch auf die beste Qualität setzen, kommt man um den Kauf von anderen Kabeln nicht herum, und diese zusätzliche Investition macht auf jeden Fall Sinn. Sollen Lautsprecher im Raum verteilt werden, müssen die Kabel nicht nur hochwertig sein, sondern gleichzeitig auch lang genug, damit man auch die hinteren Boxen problemlos anschließen kann. Es ist ratsam, für alle Lautsprecher der Anlage die gleichen Kabel zu verwenden, sonst könnte es eventuell zu Klangunterschieden kommen.

Namhafte Hersteller von Heimkinosystemen

Es gibt einige Hersteller, die in Deutschland qualitativ hochwertige Heimkinosysteme anbieten. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

Unsere Kaufberatungen

Weitere Kaufberatungen zum Thema Unterhaltungselektronik haben wir Euch zusammengestellt. Viel Spaß dabei.

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