Start in die Grillsaison: Welcher Grilltyp bin ich?

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André

Welcher Grilltyp bin ich?Nicht nur Thüringer rennen bei den ersten Sonnenstrahlen ins Freie und fangen an zu grillen. In Deutschland und bestimmt fast in der ganzen Welt gleicht es fast schon einem heiligen Kult, wenn die Männer an die Feuerstellen pilgern, um rohes Fleisch über offenen Flammen zu garen. Dann wird das zivilisierte Bewusstsein abgestreift und weicht einer offenen Bewunderung für pures Abenteuer, Wildnis und den Marlboro-Man. Aber warum auch nicht? Grillfleisch schmeckt eben einfach fantastisch! Genau dann ist im Übrigen Sommer.

Folgende Themen werde hier behandelt:

Die ganz hartgesottenen Grill-Fans beginnen ihre Lieblingstätigkeit meist schon im Januar. Die Mehrzahl der Grillfans wartet dann doch lieber bis zum offiziellen Frühlingsanfang, aber auch das nicht immer. Spätestens dann, wenn das Thermometer in Verlauf der neuen Sommer Saison zweistellige Plusgrade vorweisen kann, ist überall das Auspacken der Grills zu beobachten.

Doch längst gibt es nicht mehr nur den standardisierten Holzkohlegrill.

Weitere Arten

  • Säulengrill
  • Smoker
  • Kugelgrill
  • Tischgrill
  • Campinggrill
  • Einweggrill
  • gemauerter Grill
  • Schwenkgrill

Ein vernünftiger Grill gehört natürlich in jeden gut sortieren Haushalt. Mit Holzkohle, Grillbriketts, Gas oder Strom betrieben? Welche Kombination darf’s denn sein? Die Auswahl ist gigantisch, die Antwort darauf aber vor allem von einer anderen Frage abhängig: Wie wollt Ihr Euer Fleisch und wie viel Zeit habt Ihr dafür?
Ob grillen, grillieren oder bräteln, dass ist letztlich eine Frage der Mundart der Gegend, in der Ihr wohnt. Letztlich ist laut Lexikon immer das „Braten in Wärmestrahlung“ gemeint. Vom klassischen Braten im Ofen oder der Pfanne unterscheidet es sich einfach dadurch, dass die benötigte Wärme in das Grillfleisch oder den Fisch oder ( …) durch Wärmestrahlung übertragen wird. Was sich hier so steril und sachlich anhört ist in der Praxis ein leckeres Essen, das gesund zubereitet wird und stets ein Garant für launige Geselligkeit ist. Das Angebot an Grills ist groß und wächst stetig weiter. Wie soll man da den richtigen Grill für sich selber herausfinden. Dazu lautet die alles entscheidende zentrale Frage:

Welche Grilltypen gibt es?

Ihr müsst Ihr für Euch herausfinden, ob Ihr eher den Gasgrill-, den Holzkohlegrill- oder den Elektrogrill bevorzugt. Dabei bekommt Ihr natürlich von uns Unterstützung. Erst einmal gehen wir auf die verschiedenen Typen ein. Dann gibt es noch Tipps zum Thema Rezepte, Sicherheit und Anzünder.

Elektrogrill

Konservative Grillmeister können bei seinem Anblick nur verächtlich lächeln. Wäre der Elektrogrill ein Auto, wäre er ein Smart – alle amüsieren sich darüber, aber bei näherem Betrachten stellt er sich als clevere Lösung heraus. Die Hauptargumente seiner Gegner: das Fleisch schmeckt nicht so, wie gegrilltes Fleisch schmecken muss und das Betreiben eines Grills mit Strom ist Teufelswerk! Dabei ist der elektrische Anschluss eben gerade das, was den Elektrogrill so interessant macht. Stecker rein, anschalten und binnen zwei Minuten ist der Grill heiß und nach weiteren 20 Minuten das Fleisch fertig. Kein Rauch verpestet die Kleidung oder stört die Nachbarn und als Tischgrillvariante darf er sogar in der Wohnung betrieben werden. Der Elektrogrill garantiert somit wetterunabhängiges Brutzelvergnügen. Der Elektrogrill holt das Fett aus dem Fleisch oder und sammelt es in einer Auffangschale, getrennt vom Grillgut. Daneben ist er auch noch problemlos zu reinigen. Zum Schluss ist bei dieser Grillart auch die Temperatur genau regelbar. Er ist sowohl als Tischgrill, Standgrill, Teppan Yaki Grill oder als Heißer Stein zu haben. Mit dem Elektrogrill geht auch ein zündiges BBQ. Kein Wunder also, dass die Zahl der Elektrogrills in deutschen Haushalten steigt und selbst bei Verehrern des traditionellen Holzkohlegrills soll der elektrische Cousin als Zweitgrill schon im Einsatz sein. Gute und günstige Elektrogrills gibt es von Severin, Steba und Tefal, ausgeklügelte und etwas teurere Produkte findet man bei Philips, Beem und Weber. Wo wir beim Thema Auto sind, Weber ist schon der Mercedes unter den Grills.

Der Elektrogrill

Der Elektrogrill

Gasgrill

Der Gasgrill ist in Deutschland noch nicht wirklich heimisch. Der Grund dafür sind vor allem die relativ hohen Anschaffungskosten, der Vorbehalt gegenüber Gas und ähnlich wie beim Elektrogrill, das Vorurteil, das Fleisch würde nicht nach gegrilltem Fleisch schmecken. Mit Gas zu grillen ist aufwendiger als mit Holzkohle. Denn Gas bekommt man nicht im Supermarkt um die Ecke und das Installieren und Betreiben des Grills erfordert Vorkenntnisse. Hat man diese Hürden aber überwunden, ist die Belohnung groß! Der Grill lässt sich mühelos per Knopfdruck entzünden und stellt seine Hitze sofort zur Verfügung. Das für den Holzgrill typische Vorheizen entfällt hier komplett. Nach maximal fünf Minuten ist der Grill auf Betriebstemperatur und die Hitze lässt sich zusätzlich noch regulieren und an das Grillgut anpassen. Der größte Vorteil ist aber das, was andere kritisieren – das Fleisch nimmt nicht den rauchigen Geschmack der Holzkohle an, wenn das nicht will. Dank Woodchips oder Aromaschiene kann es aber auf Wunsch geräuchert werden. Damit wird aus einer deutschen Grillparty ein echtes Südstaaten-Barbecue. Preisgünstig aber ordentlich sind die Gasgrills von Cadac und Tepro. Hochwertige Gasgrills und ganze Grillstationen für das Küchenfeeling im Freien findet man bei Landmann, Activa und Weber. Der Trend der Allgemeinheit geht dabei tatsächlich in Richtung, denn die Handhabung ist einfach und das Grillen ist auch spontan und ohne Vorbereitungen möglich.

Gasgrill

Der Gasgrill

Holzkohlegrill – der Klassiker

Der Holzkohlegrill ist der Inbegriff des Grills schlechthin. Traditionsbewusste Grillfans berufen sich darauf, dass Fleisch oder Fisch seit Jahrtausenden über offenem Feuer zubereitet wird. Wieso also etwas ändern? Doch längst hat selbst der Kohlegrill nichts mehr mit der prähistorischen Feuerstelle gemein. Denn auch ihn gibt es mittlerweile in vielfachen Variationen. Der Holzkohlegrill brennt heißer und trockener als die Propangas – Variante. Das ist ein unschlagbares Argument für Fleisch, dass zum raschen Austrocknen neigt, für Meeresfrüchte und auch für Gemüse. Außerdem ist es mit dem Kohlegrill auch möglich Fleisch, Fisch und Co zu räuchern. An der Stelle muss die Gasvariante vollständig kapitulieren. Selbst die Temperatur kann man bei Säulen- und Kugelgrills dank Luftstromanpassung regulieren und das Fleisch somit schonend garen. Der Kugelgrill funktioniert indirekt, das Grillgut liegt nicht direkt auf der Glut und der Deckel sorgt für eine konstante Temperatur. Das Fleisch wird somit sehr zart und erhält trotzdem den rauchigen Geschmack eines Kohlegrills. Der große Nachteil der Kohlegrills ist allerdings die lange Zeit, die die Kohle zum Durchglühen benötigt und dass sie relativ schnell verglüht ist. Aber auch hier gibt es Abhilfe. Grillbriketts werden aus Braunkohlekoks, Kokosfasern oder Holzkohlestückchen hergestellt und brennen deutlich länger und konstanter als herkömmliche Holzkohle. Für die Anhänger des Holzkohlegrills ist es aber egal, dass das Grillen mit Holz-Kohle länger dauert als mit Strom oder Gas, denn diese Variante ist eine Passion und keine Essenszubereitung. Grillen muss demnach lange dauern, denn es gehört zum guten Geschmack dazu. Kohlegrills haben alle bekannten Grillanbieter im Repertoire, richtig gute bekommt man aber bei Landmann, Activa und vor allem Weber. Alternativ gibt es sehr viele schöne Holzkohlegrilltypen „Marke Eigenbau“.

Holzkohleschwenkgrill

Holzkohleschwenkgrill

Welcher Grilltyp bin ich?

Wir haben Euch jetzt alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Grilltypen aufgelistet. Jetzt seid Ihr natürlich gefragt und müsst für Euch eine Entscheidung finden. Seid Ihr ein Typ, der das Essen gerne mal zwischen heißen und kalten Stellen wendet und Spaß am Grillen selber hat, dann ist der Kohlegrill für Euch eher das richtige Modell. Der Pragmatische, für den das Garen auf dem Grill im Vordergrund steht, wird wahrscheinlich mit dem Gasgrill glücklich werden. Wenn noch ein einfacher sein soll und zudem wenige Platz zur Verfügung steht, dann seit Ihr mit einem Elektrogrill genau richtig bedient. Wir berichten für Euch natürlich auch immer über die besten Grillschnäppchen.

Welcher Grill soll es sein?

Sobald die Frage nach Kohle, Strom oder Gas geklärt ist, steht Ihr bereits vor der nächsten Herausforderung. Soll ein Schwenkgrill, Klappgrill, Kugelgrill, eine Grillstation, ein Campinggrill, ein Smoker oder ein Säulengrill sein? Die Wahl hängt maßgeblich davon mit ab, wie viel Platz Ihr habt, für wie viele Personen Ihr grillt und welches Grillgut letztlich zubereitet werden soll.

Bin ich ein Gourmet-Griller?

Der Gourmet-Typ erfreut sich nur am Grillergebnis. Das berühmte Grillerlebnis ist für ihn praktisch bedeutungslos. Für den Gourmet Griller muss es einfach nur fein, sauber und unkompliziert sein. Deshalb greift dieser Grilltyp gerne zum Gasgrill. Damit fällt das rituelle Vorheizen weg und das Grillen ist bei jedem Wetter auch auf dem kleinsten Balkon möglich. Das ist bequemes und stressfreies Grillen mit besten Ergebnissen. Dafür zahlen Gourmet-Griller gerne die paar Euro mehr, die ein Gasgrill preislich über dem Kohlegrill liegt. Die Gourmets haben den Insider- Geheimtipp „Pelletgrill“. Er vereint die Vorteile des Holzkohlegrills mit denen des Gasgrills.

Bin ich ein Natur-Griller?

Der Natur-Griller zelebriert den Grillvorgang. Er legt großen Wert auf das klassische Grillerlebnis, den Inbegriff dieser Garart. Der Umgang mit Glut und Hitze ist für ihn der zwingend notwendige Teil des Ganzen. Dabei ist die Konstruktion des Grills fast Nebensache. Natur-Griller nehmen sich Zeit zum Grillen – sie genießen es. Also – herausfinden, was einem am Wichtigsten ist und dann erst den richtigen Grill kaufen.

Barbecue und / oder Grillen

Zunehmend im deutschen Sprachraum aber auch im englischen wird Barbecue als synonym für das Grillen verwendet. Allerdings gibt es dabei doch deutliche Unterschiede. Beim Grillen wird direkt über der Glut bei 200 bis 300 Grad Celsius mit vergleichsweise kleine Fleischstücken wie Steak, Kotelett gearbeitet. Allerdings beim Barbecue hingegen, gart das Fleisch durch heißen Rauch bei Temperatur von etwa 100 bis 130 Grad Celsius und es werden wesentlich größeren Fleischstücke z.B. Schweineschulter oder ein ganzes Schwein verwenden. Für Barbecue werden Synonyme wie Barbeque, Bar-B-Que, Bar-B-Cue, Bar-B-Q, BBQ, oder einfach nur Q verwendet.

Grill Rezepte

Wichtig beim Grillen ist natürlich nicht nur der Gilltyp, sondern auch die richtigen Rezepte um Würstchen, Fleisch, Fisch, Gemüse oder auch Beilagen köstlich zuzubereiten. Auch dabei gibt es wieder jede Menge Unterstützung für Euch. Im Internet findet Ihr jede Menge Webseiten, Blogs und Foren welche sich mit dem Thema befassen und die Community
tolle Tipps gibt. Wenn Ihr nicht lange suchen möchtet, dann findet Ihr in der Buchhandlung oder bei zum Beispiel Amazon jede Menge Lektüre zum Thema Grillen. Eine sehr interessante Rezeptsammlung heißt „Die ultimative Grillbox: Rundum-Sorglos-Paket mit 320 Rezepten für 9,99 €“ und zeigt Euch wie Ihr Saucen und Dips zu Rind, Lamm, Schwein, Geflügel, Steak, Fisch, Meeresfrüchte und Süßspeisen zaubern könnt. Außerdem gibt es eine Vielzahl passender Salatrezepte wie Kräutersalat mit Pilzen, Hülsenfrüchtesalat mit Senfdressing, Pfirsich-Tomatensalat mit Rucola, Paprikasalat mit Olivengrissini, Kichererbsensalat mit Lamm oder Nudelsalat mit Pesto. Allgemein kann ich Euch Bücher empfehlen, wenn Ihr Mut zum Neuen habt. So kann der Sommer 2014 kommen und auch bleiben. Weitere tolle Rezept Themen hast das Buch Weber’s Grillbibel für 24,95 €. Das Buch mit vielen Tipps und Rezepte zeigt Euch mit mehr als 1000 Stepbildern Schritt für Schritt wie Ihr Rind, Lamm und Schwein, Fisch, Beilagen wie Gemüse und Früchte – vom Grill perfekt zubereitet. Außerdem gibt es Sonderseiten mit Know-how zum sicheren gelingen. Da freut sich doch das Steak, der Rinderfilet, das Beef oder das Würstchen, wenn es nicht verbrannt am Teller liegt. Grillen macht natürlich nicht nur durch fertige Rezepte Spaß. Seid kreativ und probiert einiges aus, so könnt Ihr Euch Euer eigenes Rezept erfinden. Aber auch die ganz einfach Sachen wie eine gegrillte Wurst im Brötchen ist ganz lecker. Das bekommt jeder hin. Viel Spaß dabei.

Grillfleisch und Grillwurst auf einem Gasgrill

Grillfleisch und Grillwurst auf einem Gasgrill… lecker…

Sicherheit beim Grillen (Holzkohlegrill)

Beim Grillen ist auch das Thema Sicherheit ganz weit vorne. Als aller erstes solltet Ihr auf einen sicheren Stand des Grills achten. Der Grill darf nicht wegrutschen oder kippen. Über dem Grill solltet Ihr jede Menge Platz haben und es darf natürlich nichts brennbares in der Nähe (weder über dem Grill noch unter dem Grill) sein. Ansonsten solltet Ihr auf jeden Fall zusehen, dass Ihr den Grill im Blick habt und Eure Kinder keinen Zugang dazu haben. Grillen solltet Ihr speziell bei Holzkohle immer im Freien und zusätzlich macht es Sinn einen Feuerlöscher oder eine Löschdecke in der Nähe zu haben. Gerade im Sommer bei langer Trockenheit kann sich die Wiese unter dem Grill leicht entzünden. Richtig Grillen bedeutet allerdings auch, dass Ihr die Holzkohle immer löscht, denn die Kohlen-Glut kann sich noch über Stunden halten.

So wird ein Holzkohlegrill richtig angezündet

Das Anzünden des Grills ist immer eine nervige aber wichtige Aufgabe. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um einen Grill leicht und sicher anzuzünden. Das meiste Grillzubehör findet Ihr im sortierten Baumarkt oder auch im Discounter.

Anzünder

Im Handel bekommt Ihr für wenig Geld Anzündwürfel. Diese verteilt Ihr unter der Holz-Kohle und zündet diese an. Es dauert bei der Methode allerdings etwas, bis die Kohle brennt. Allerdings ist die Methode relativ sicher.

Flüssiger Grillanzünder

Auf unserem Video könnt Ihr Euch anschauen, wie das Anzünden mit einem flüssigen Grillanzünder funktioniert. Die Holz Kohle wird großzügig mit dem flüssigen Grillanzünder übergossen. Dann wartet Ihr bis die Holzkohle wieder abgetrocknet ist. Erst dann zündet Ihr diese, am besten mit einem Stabfeuerzeug, an. Wie auf dem Video zu sehen, gibt es eine recht hohe Flamme. In der Vergangenheit hat es damit immer wieder schwere Unfälle gegeben. Vor allen Dingen dann, wenn man den flüssigen Grillanzünder noch mal auf die Glut schüttet. Das solltet Ihr auf keinen Fall machen. Seid also vorsichtig mit dem flüssigen Grillanzünder. Sicherheitstechnisch würde ich Euch von der Variante abraten.

Elektrischer Grillanzünder

Falls Ihr einen Stromanschluss in der Nähe des Grills habt besteht auch die Möglichkeit die Holzkohle bzw. Holzkohlebriketts mittels eines elektrischen Grillkohleanzünder einfach und bequem anzuzünden. Hier muss man einfach nur den Anzünder (eine Art großer Tauchsieder) mit Kohle überdecken und rund 20 Minuten warten. Der Rest erledigt sich quasi wie von selbst. Ich selbst nutze solch ein Teil seit mehreren Jahren und möchte es nicht mehr missen. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Preise hier bereits ab 10,- € beginnen und man sonst (ausser ein paar Cent Stromkosten) keine weiteren laufenden Kosten hat.

Anzündkamin

Bei Profigrillern (und auch immer öfters bei Hobbygrillern) auch sehr beliebt sind die sogenannten Anzündkamine. Hier werden einfach ein bis zwei Anzündwürfel auf den Kohlerost des Grills gelegt (notfalls tun es aber auch 2 zusammengeknüllte Seiten trockenen Zeitungspapieres) und angezündet. Vorher sollte man natürlich noch die benötige Menge Kohle oben in den Kamin einfüllen. Anschliessend stellt man nun den gefüllten Kamin über den brennenden Anzünder. Durch den hier erzeugten Kamineffekt brennt die Kohle innerhalb kurzer Zeit gleichmäßig an und kann, sobald sie mit einer grau-weißen Ascheschicht überdeckt ist, vorsichtig mittels angebrachten Griff vom Kamin in den Grill geschüttet werden. Nun muss sie hier nur noch gleichmäßig verteilt werden bevor das leckere Grillgut darauf landen kann. Die Preise liegen, je nach Qualität, zwischen 5,- und 40,- €. Vor allem der Weber Rapidfire  ist hier wohl das Non plus ultra. Dieser liegt mit etwas über 20,- € im Mittelfeld.

Holz

Trockenes gespaltenes Holz könnt Ihr auch als Anzünder nehmen. Auch eine Kombination mit den Anzündwürfeln ist denkbar. Wenn das Holz schön brennt, könnt Ihr nach und nach die Grillholzkohle dazugeben. Eine sehr gute und auch sichere Methode. Neben der Holzvariante gibt es auch noch Kombinationen mit Papier oder Karton (Eierschachtel) um die Kohle anzuzünden.

Heißluftföhn

Eine weitere Möglichkeit besteht unter Zuhilfenahme eines Heißluftföhn. Einfach höchste Stufe einstellen und auf die Holzkohle halten. Allerdings benötigt Ihr für die Variante Strom.

Lötlampe

Was der Heißluftföhn kann, funktioniert natürlich auch mit einer Lötlampe. Da seid Ihr nicht auf Strom sondern auf Gaskartuschen angewiesen. Die Methode funktioniert auch, allerdings kommt Ihr immer in die Nähe der Feuerstelle. Es kann also warm werden, seid also vorsichtig.

Tipp

Wenn es mal nicht so gut mit dem Anzünden funktioniert, dann könnt Ihr unter Zuhilfenahme eines normalen Föhns für Wind sorgen. Damit könnt Ihr die Flamme weiter anfachen. Denkt aber an den Föhn und haltet diese auf Abstand. Sonst bekommt Ihr mit der Frau oder Freundin ärger, wenn dieser an der Vorderseite anfängt zu schmelzen.

Grill Zubehör

Als wichtiges Zubehör zum Grillen sollten Profis Alufolie, Grillzange, einen zusätzlichen Tisch für ablagen, eine Teller um das Grillfleisch abzustellen und einen Teller für das fertige Fleisch bereithalten. Natürlich gehören die richtigen Lebensmittel auch zum guten Zubehör. Guten Hunger….

Lasst Euch beraten

Grillen ist nicht gleich grillen. Wie das Grillgut am Ende schmeckt, kommt immer auch auf das Grillgerät an. Daher müsst Ihr selber entscheiden, welchen Grill Ihr nutzen möchtet. Solltet Ihr Fragen zu Grills, Grillarten, Grillwerkzeug oder Grillanbietern haben, könnt Ihr Euch jederzeit an unseren Grill-Experten Andre wenden.

Start in die Grillsaison: Welcher Grilltyp bin ich?

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