Kaufberatung Grafikkarte – Die besten Grafikkarten für Spieler

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Aki
Asus Grafikkarte

Asus Grafikkarte

Zu den leistungsfähigsten und wichtigsten Komponenten eines Rechners gehört die Grafikkarte. Gerade wenn es um Spiele geht, braucht man eine gute Grafikkarte, damit der Computer auch schnell genug arbeitet. Natürlich ist in jedem Rechner bereits eine Grafikkarte verbaut, doch diese genügt nicht immer den jeweiligen Anforderungen, so dass man beizeiten nachrüsten muss.

Zunächst muss man sich zwischen den beiden Marktführern AMD und NVIDIA entscheiden. Dann kommen noch anderer Kriterien wie Performance und Preis hinzu, die Auswahl ist einfach riesig. Einsteigermodelle bekommt man bereits für weniger als 200 Euro, die Top-Grafikkarten können jedoch schon zwischen 300 und 500 Euro kosten. Damit jeder die passende Grafikkarte für seine Bedürfnisse findet, sollte er sich vorher eingehend über die Unterschiede informieren. In unserer nachfolgenden Grafikkarten Kaufberatung sind die wichtigsten Punkte für den Kauf einer Grafikkarte erläutert.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Die einzelnen Bestandteile der Grafikkarte

Um zu verstehen, worauf es bei einer guten Grafikkarte ankommt, sollte man sich zunächst mit deren Aufbau und Bestandteilen befassen. Die Grafikkarte ist nicht nur für Grafiken und Spiele zuständig, alle Informationen, die man auf dem Bildschirm sieht, müssen zuvor von ihr berechnet werden, also auch eine simple Windows-Benutzeroberfläche. Die Grafikkarte setzt ich aus vielen verschiedenen Bauteilen zusammen, um die Leistungsfähigkeit beurteilen zu können, reicht die nähere Betrachtung von ein paar wenigen.

Das Herzstück der Grafikkarte ist der auch als GPU bezeichnete Grafikchip. Er hat die Aufgabe, die vom Rechner empfangenen Daten umzurechnen, so dass die entsprechenden Bilder am Monitor korrekt und schnell angezeigt werden können. Der Grafikchip muss also vor allem schnell arbeiten, damit die Grafikkarte eine ausreichende Geschwindigkeit hat, auch der Stromverbrauch hängt von ihm ab. Die Grafikkarte braucht auch einen eigenen Arbeitsspeicher, der die Bezeichnung VRAM trägt. Im Vergleich zum Arbeitsspeicher des Rechners ist ist der VRAM wesentlich schneller, denn es müssen viel größere Datenmengen verarbeitet werden.

Sollte es auf dem Arbeitsspeicher eng werden, leert der Grafikchip einen Teil des Speichers, das kann sich durch Ruckler beim Bildaufbau bemerkbar machen. Ist bei integrierten Grafikkarten der Begriff „Shared Memory“ zu finden, so besitzen sie keinen eigenen Speicher, sondern sind auf den Arbeitsspeicher des Rechners angewiesen, ein Hinweis auf geringere Leistung also. Das so genannte Speicherinterface stellt eine Verbindung zwischen Grafikchip und VRAM dar. Ein besonders großes Interface wird für Spiele benötigt, dafür sollte die Grafikkarte schon einen Speicherinterface von 192 bit haben. Nutzt man den Rechner überwiegend für das Surfen im Internet und Office-Anwendungen, reicht auch ein 32- oder 64-bit Interface aus.

Die Leistung zählt vor allem für Gamer

Auf dem Markt der Grafikkarten ist es nicht so leicht, den Überblick zu behalten, denn teilweise bringen die Hersteller mehrmals im Jahr neue Modelle heraus. Die Grafikkarten unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern vor allem in ihrer Leistung, und die ist gerade für Viel-Zocker enorm wichtig. Es hängt also beim Kauf in erster Linie davon ab, für was der Rechner überwiegend genutzt wird. Die besten Grafikkarten sind auf der Basis modernster Technologie entwickelt und überzeugen mit ihrer Leistung auch bei sehr anspruchsvollen Spielen. Sie haben eine sehr hohe Auflösung, und man kann gleichzeitig an mehreren Bildschirmen arbeiten. Doch auch eine Preisklasse tiefer bekommt man modernste Technologie und eine erstklassige Leistung bei den Grafikkarten aus dem High-End-Bereich. Sie sind deutlich günstiger als die Spitzenmodelle, haben aber dennoch eine hohe Auflösung und geben aktuelle Spiele einwandfrei und mit allen Details wieder. Für Spiele-Liebhaber reichen sie vollkommen aus, denn auch aufwändige Spiele stellen kein Problem dar.

Die Grafikkarten aus der mittleren Preiskategorie sind für die breite Masse gedacht. Sie haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eignen sich auch zum Abspielen von Videos und Filmen sowie zur Bildbearbeitung. Während älterer Spiele in hoher Qualität wiedergegeben werden, muss man bei neuen Spielen auf einige Details verzichten. Für den Normalverbraucher, aber auch den Gelegenheitsspieler, sind solche erschwinglichen Grafikkarten also unbedingt zu empfehlen. Legt man keinen Wert auf Spiele und beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Interne und Büroanwendungen, so muss man nicht so sehr auf die Leistung der Grafikkarte achten. Für den normalen Betrieb eines Rechners sind auch sehr günstige Modelle ausreichend.

Beim Kauf einer Grafikkarte muss man jedoch auch immer die Schnelligkeit des verbauten Prozessors berücksichtigen. Ist dieser sehr langsam, nützt einem auch die beste Grafikkarte nichts, ein Prozessor mit vier Kernen (Quad Core) sollte unbedingt vorhanden sein. Lediglich für einfache Grafikkarten oder solche aus dem mittleren Preissegment reichen auch zwei Rechenkerne auf dem Prozessor aus (Dual Core). Nicht nur die Leistung des Grafikchips ist von Bedeutung, sondern auch die Größe des Arbeitsspeichers (VRAM). 512 MB reichen für den Normalbedarf auf jeden Fall aus, spielt man moderne Spiele, so empfehlen die Softwarehersteller mindestens 1 GB, besser wären sogar 2 GB für Gamer.

Die verschiedenen Anschlüsse an einer Grafikkarte

Eine gute Grafikkarte macht auch die Vielzahl der Anschlüsse aus. Standardmäßig sind Grafikkarten im Moment mit DVI-Anschlüssen ausgestattet, zumindest einer davon sollte vorhanden sein. Bei dieser Technik werden die Daten komplett digital übertragen, es gibt bei der Übertragung auf den Bildschirm deshalb auch keinerlei Verluste hinsichtlich der Qualität. Viele der modernen Grafikkarten haben inzwischen zusätzlich einen HDMi-Anschluss, damit für die Übertragung von Ton und Bild nur ein Kabel notwendig ist. Auch bei diesem Anschluss erfolgt die Übertragung digital, die Bildqualität ist erstklassig. Es ist bei dieser Technologie sogar möglich, die Grafikkarte an den Fernseher oder einen AV-Receiver anzuschließen.

Grafikkarten haben ja einen eigenen Onboard Sound, doch aktuellere Modelle verfügen teilweise auch über einen separaten Soundchip. Das verspricht nicht nur einen besseren Klang, sondern reduziert auch Kabelsalat, da die Ausgabe des Tons über HDMI erfolgt. Bei günstigeren Grafikkarten gibt es oftmals auch noch VGA-Anschlüsse, bei denen die Übertragung noch analog erfolgt, was mit einer schlechteren Bildqualität verbunden ist.

Video: Grafikkarte einbauen und installieren

Weitere Features einer Grafikkarte

Je nach Verwendung der Grafikkarte ist beim Kauf auch noch auf ein paar wichtige Features zu achten. Für Gamer ist vor allem die Unterstützung von DirectX von Bedeutung, das ist eine Programmierschnittstelle, die für die Darstellung komplexer Bilder wichtig ist. Die neuesten Versionen von DirectX verfügen noch über zusätzliche grafische Effekte und Features, so dass noch Optimierungen der Bildqualität möglich sind. Ist die DirectX Version veraltet, laufen moderne Spiele meistens gar nicht, zur Sicherheit sollte man immer auf deine DirectX 11 Grafikkarte setzen.

Manche User sind selbst mit den besten Grafikkarten nicht hundertprozentig zufrieden, in diesem Fall kann man auch auf mehrere Karten setzen. Natürlich wird die Arbeit dann aufgeteilt, so dass ein deutlich schnelleres Arbeiten möglich ist. Es bedeutet jedoch nicht, dass man mit zwei Grafikkarten automatisch eine bessere Leistung erzielt, sie müssen auch koordiniert werden. Bei den AMD Radeon HD-Grafikkarten kann man CrossFireX einsetzen und sie mit einem Verbindungskabel koppeln. Bei NVIDIA ist dies mit der SLI-Technologie möglich, über eine Bridge können auch hier mehrere Karten miteinander verbunden werden. Während man bei AMD verschiedene Grafikkarten einer Serie miteinander nutzen kann, müssen es bei SLI allerdings zwei gleiche Karten sein. In der Theorie könnte man auf diese Weise sogar bis zu vier Grafikkarten gleichzeitig nutzen, allerdings macht das in der Praxis nur wenig Sinn, da Stromverbrauch, Platzbedarf und Wärmeentwicklung enorm groß wären. Sollen CrossfireX oder SLI genutzt werden, so muss das Mainboard dies auch unterstützen, auch das Netzteil muss entsprechende leistungsfähig sein, 750 Watt sollten es mindestens sein.

Auch der Grafikchip arbeitet mit einer festen Taktfrequenz, die vom Hersteller festgelegt wurde. Man könnte diesen jetzt manuell übertakten, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, in diesem Fall würde die Garantie jedoch erlöschen. Man sollte deshalb lieber zu Grafikkarten greifen, die schon vom Hersteller übertaktet wurden, so hat man auf jeden Fall eine bessere Performance. Manche Nutzer wollen oder müssen mit mehreren Monitoren gleichzeitig arbeiten, zwei Monitore sollten sich auch problemlos an jede moderne Grafikkarte anschließen lassen. Ist man auf mehr Monitore angewiesen, sollte man sich für eine Grafikkarte aus den Serien AMD Radeon HD5000 oder NVIDIA GeForce 600 entscheiden.

Kaufentscheidung: NVIDIA oder AMD?

Die Marktführer bei den Grafikkarten sind AMD und NVIDIA, aktuell muss man sich also nur zwischen diesen beiden Herstellern entscheiden. Es gibt immer wieder Diskussionen, welcher den nun die besseren Grafikkarten in den Handel bringt. Doch es gibt keinen Gewinner, denn die Grafikkarten von beiden befinden sich in etwa auf einem Niveau. Egal ob es sich um GeForce von NVIDIA oder Radeon von AMD handelt, alle Karten erledigen ihre Arbeit absolut zufriedenstellend. Es gibt vielleicht minimale Unterschiede was die Bildqualität angeht, doch diese sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Bei den Radeon-Grafikkarten von AMD ist häufig das Preis-Leistungs-Verhältnis etwas besser, dafür punktet NVIDIA bei den GeForce-Grafikkarten mit der PhysX-Schnittstelle.

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