Desktop PC günstig kaufen – Kaufberatung im Detail mit Tipps und Tricks

Desktop Computer

Desktop Computer

Heutzutage gibt es fast in jedem Haushalt einen Computer, und was die Funktionen angeht, so handelt es sich um einen wahren Alleskönner. Auch wenn das Notebook den Desktop PC wegen seiner mobilen Einsatzmöglichkeiten in vielen Bereichen abgelöst hat, bleibt der PC doch für viele unersetzlich. Den Computer kann man zum Surfen im Internet, zum Be- und Verarbeiten von Bildern, zum Abspielen von Musik oder auch für die Textverarbeitung verwenden, für ein Home Office ist er unverzichtbar.

Die Auswahl an Geräten in den Fachgeschäften und in Online-Shops ist sehr vielfältig, und nicht jeder Desktop PC ist für jeden Nutzer und jeden Zweck gleichermaßen geeignet. Gamer haben andere Ansprüche als Leute, die überwiegend ihren Bürokram damit erledigen. Neben den normalen Desktop PCs gibt es mittlerweile auch kleine Mini-PCs , die besonders platz- und stromsparend sind. Außerdem gibt es noch die All-in-One-PCs , bei denen der Monitor bereits im Gerät integriert ist, so dass sie ebenfalls schön kompakt sind. Bei der großen Auswahl muss man sich vorab ausführlich darüber informieren, welche Kriterien beim Kauf eine wichtige Rolle spielen und auf welche Features man auch getrost verzichten kann.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Welche Betriebssysteme gibt es für den Computer?

Bevor es an die eigentliche Auswahl eines Computers geht, muss man sich erst einmal Gedanken darüber machen, mit welchem Betriebssystem man eigentlich arbeiten möchte. Neben dem am weitesten verbreiteten von Windows gibt es noch OS X von Apple und das Betriebssystem von Linux. Das OS X von Apple kann man auch separat erwerben, es lässt sich jedoch nur auf Rechnern installieren, die auch das Apple-Logo haben. Außerdem ist die Auswahl für dieses Betriebssystem recht gering, die größte Bandbreite an PCs hat man bei der Entscheidung für Windows oder Linux, denn diese laufen auf fast jedem Gerät.

Der größte Vorteil bei diesen beiden Betriebssystemen ist zudem, dass die entsprechenden Rechner viel günstiger sind als ein Mac-Computer. Entscheidet man sich für einen Mac-Rechner, kann man dort natürlich trotzdem auch mit Windows und Linux arbeiten. Die klassischen Desktop-PCs haben heute mindestens Windows 7 vorinstalliert, bei den neuesten Modellen sogar Windows 8. Kauft man einen Computer ohne Betriebssystem, sollte man lieber Linux oder Windows XP installieren, denn diese kommen auch mit einer geringeren Geschwindigkeit des Rechners zurecht. In unserem Beitrag zum Thema Software haben wir auch einen Tipp für Euch, wie Ihr günstig an eine Windows 7 oder Windows 8 Lizenz kommt. Dadurch könnt Ihr beim kauf eine Desktop-PC ohne Betriebssystem einiges sparen.

Kompletter PC oder Einzelteile selbst zusammenstellen?

Beim Kauf eines Desktop PCs hat man die Wahl, ob man zu einem Komplett-PC greift, oder einen Baukasten-PC bevorzugt. Was nun vorteilhafter ist, hängt von den eigenen Ansprüchen und Wünschen ab, beides hat auf jeden Fall Vor- und Nachteile. Hat man von der Zusammensetzung und den einzelnen Komponenten eines Rechners nur wenig Ahnung, sollte man auf jeden Fall zum Komplett-PC tendieren. Dieses System ist fertig konfiguriert, die einzelnen Bestandteile sind optimal aufeinander abgestimmt, so dass alles sofort einsatzbereit ist. Im Gehäuse sind alle Einzelteile verbaut, so dass ein Herumschrauben nicht nötig ist, bei dem es immer zu Schäden an der Hardware kommen kann. Eine Inkompatibilität der einzelnen Komponenten kann zuverlässig ausgeschlossen werden, so dass eine eventuelle Fehlersuche entfällt. Dafür ist man jedoch weniger flexibel und muss die Zusammenstellung der Komponenten so annehmen, wie sie vom Hersteller gewählt wurde. Sollte irgendein Bestandteil nicht zusagen, muss man es zusätzlich kaufen und austauschen, oder man lebt eben mit dem Kompromiss. In einigen Fällen können auch Teile verbaut sein, die den Preis in die Höhe treiben, die man aber letztendlich gar nicht braucht.

Baukasten-PC

Baukasten-PC

 

Einen Baukasten-PC kann man nach Herzenslust selbst zusammenstellen, so dass am Schluss auch wirklich das vorhanden ist, was man braucht. Neben dem Gehäuse erwirbt man Einzelteile wie Motherboard und Netzteil und schraubt sich den Rechner selbst zusammen. Allerdings sollte man sich mit der Materie wirklich gut auskennen. Es reicht nicht, die benötigten Komponenten einfach zusammenzufügen, sie müssen auch miteinander harmonieren, so dass alles ordnungsgemäß funktioniert. Eventuell muss man sich auf Fehlersuche begeben, die viel Zeit in Anspruch nehmen kann und auch nicht immer erfolgreich ist. Es gibt aber auch Anbieter, die den Zusammenbau eines Desktop PCs mit allen gewünschten Komponenten übernimmt und damit auch garantiert, dass der Rechner einwandfrei läuft. Hat man solch ein Unternehmen an der Hand, kann man sogar bares Geld sparen, da man wirklich nur die Komponenten bekommt, die man auch wirklich benötigt

Das Herzstück des PCs: Die Festplatte

Über die Leistung und Zuverlässigkeit eines Rechners entscheidet auch die jeweils verbaute Festplatte. Auf dieser wird alles abgespeichert, alle Programme und das Betriebssystem liegen ebenfalls darauf. Es ist zunächst wichtig, dass die Festplatte ausreichend groß ist, damit immer genügend Speicherplatz vorhanden ist. Kauft man heutzutage einen Desktop PC, sollte das Datenvolumen auf der Festplatte mindestens 80 GB betragen, zu groß kann sie gar nicht sein. Doch es kommt nicht nur auf die Größe an, auch der Cache, also der Zwischenspeicher und die Umdrehungsgeschwindigkeit der Festplatte sind von Bedeutung.

Für eine schnelle Übertragung von Daten in den Arbeitsspeicher, muss die Festplatte auch möglichst schnell rotieren. Ideal wären 7.200 Umdrehungen pro Minute, 5.400 sollten es jedoch mindestens sein, alles was noch schneller ist, sorgt für Lärm. Die Größe des Cache sollte bei einem ordentlichen Rechner mindestens 2 MB betragen, die meisten Festplatten haben sogar mehr als 8 MB. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Schnittstelle, also die Technik für den Datenaustausch und den Anschluss. Meistens handelt es sich um S-ATA, doch setzt man immer häufiger auf eine Kombination aus einer Festplatte und einer SSD für einen noch schnelleren Datentransfer.

Der Prozessor sorgt für den richtigen Antrieb

Damit der Computer auch schön schnell läuft, muss ein guter Prozessor darin verbaut sein. Doch auch ein leistungsstarker Prozessor alleine kann keine Garantie sein, die restlichen Komponenten des Systems müssen gut mit ihm harmonieren, um eine ordentliche Rechengeschwindigkeit zu erzeugen. Nicht nur die Taktrate des Prozessors sollte deshalb beim Kauf beeindrucken, sondern auch die Festplatte, die Grafikkarte und der Arbeitsspeicher.

Die Hersteller AMD und Intel beherrschen aktuell den Markt bei den Prozessoren. Der Normalverbraucher wird in der Regel keinen Unterschied zwischen beiden feststellen, denn sie sind nahezu gleichwertig. Viel wichtiger als der Hersteller ist die Anzahl der Kerne im Prozessor. Auf einem Prozessor werden heutzutage mehrere Kerne verbaut, jeder einzelne kann quasi wie ein zusätzlicher Prozessor gewertet werden. Je mehr Prozessorkerne also vorhanden sind, umso schneller sollte der Rechner auch arbeiten, verschiedene Aufgaben können nämlich unabhängig voneinander erledigt werden.

Genügend Arbeitsspeicher für schnelles Arbeiten

Wenn ein Rechner möglichst schnell arbeiten soll, braucht er auch genügend Arbeitsspeicher, damit aktive Treiber, laufende Programme und ein Teil des Betriebssystems zwischengespeichert werden können. Ist dort allerdings nicht mehr ausreichend Platz vorhanden, werden Daten wiederum auf die Festplatte ausgelagert, es kommt zu Verzögerungen, da diese viel langsamer ist, da kann auch der schnellste Prozessor nichts mehr ausrichten. Hat man die Wahl, so sollte man lieber beim Prozessor Geld sparen, und auf einen größeren Arbeitsspeicher setzen.

Natürlich hat auch das jeweilige Betriebssystem einen Einfluss auf den notwendigen Arbeitsspeicher, denn Windows 7 braucht zum Beispiel mehr Platz als das ältere Windows XP. 1 GB Arbeitsspeicher sollte das Minimum sein, 2 GB sind auf jeden Fall erstrebenswert. Bei 4 GB muss man etwas aufpassen, denn die 32-Bit-Variante kann nicht den kompletten Arbeitsspeicher nutzen, es wäre dann schon die 64-Bit-Version nötig. Möchte man am Desktop PC auch häufiger Videos bearbeiten, dann sollte der Speicher möglichst groß sein. Man kann auch erst mit einem kleineren Speicher beginnen, und später zusätzlichen Arbeitsspeicher hinzunehmen, dann muss man beim Kauf auf weitere freie Steckplätze achten. Heutzutage sollte man sich möglichst für Computer mit verbautem DDR2 oder DDR3 Speicher entscheiden.

Gute Grafikkarte für flüssige Darstellung

Für den Bildaufbau am Monitor ist die Grafikkarte des Rechners verantwortlich, deshalb sollte auch sie beim Kauf eine gewisse Rolle spielen. Taugt die Grafikkarte nichts, kommt es nämlich bei der Anzeige zum Ruckeln, dabei trägt dann nicht der Prozessor die Hauptschuld. Sollen beim Kauf Kosten gespart werden, lieber auf einen etwas einfacheren Prozessor setzen und in eine gute Grafikkarte investieren. Wichtig ist auch der ideale Steckplatz für die Grafikkarte, damit eine möglichst hohe Datenrate vorhanden ist. Heute sollte man nicht mehr den Erweiterungsslot PCI oder den AGP-Steckplatz nutzen, sondern unbedingt einen PCI-Express-Slot (PCIe).

Auch die Grafikkarte braucht genügend eigenen Speicher, damit sie einwandfrei arbeiten kann, 512 MB sind dabei heutzutage das absolute Minimum, größer ist natürlich immer besser. Moderne Betriebssysteme verlangen einen großen Grafikspeicher, das gilt vor allem für Windows Vista und Windows 7. Unter 128 MB sollte dieser gar nicht liegen, bei Monitoren ab 20 Zoll sollten es sogar mindestens 256 MB Arbeitsspeicher sein, ideal wären jedoch auf jeden Fall mindestens 512 MB. Zu den führenden Herstellern zählen Nvidia und ATI, beide kann man als gleichwertig einstufen, so dass die Entscheidung egal ist. Eine leistungsstarke Grafikkarte sollte immer auch eine gute Kühlung haben, sonst wird man sich bald über Lärm ärgern.

Namhafte Hersteller von Desktop PCs

Es gibt viele Hersteller von Elektrogeräten, die in Deutschland qualitativ hochwertige Desktop PCs vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

Wie finde ich den richtigen Desktop PC für mich?

Ihr benötigt einen neuen Computer und wollt Euch statt einem Notebook lieber einen Desktop-PC zulegen? Dann haben wir für Euch ein paar Tipps, wie Ihr bares Geld sparen könnt. Als erstes empfehlen wir Euch natürlich, wie weiter oben unter Welche Betriebssysteme gibt es für den Computer? beschrieben, den PC ohne Betriebssystem zu kaufen. Das Betriebssystem könnt Ihr Euch später einzeln als OEM Version für wenig Geld zulegen. Damit Ihr immer auf dem Laufenden seid, abonniert unseren Newsletter oder folgt und bei Google+ oder Facebook. Dadurch werden Euch keine guten Deals mehr entgehen.

Wenn Ihr auf der Suche nach einem günstigen Desktop-PC seid, dann schaut Euch auf jeden Fall mal die Elektrodiscounter Angebote von Expert, Saturn oder Mediamarkt an. Alternativ gibt es immer wieder gute Ebay Tagesangebote oder Amazon Blitzangebote. Damit Ihr einmal sehen könnt, wie viel Ersparnis möglich ist, gibt es hier mal die besten abgelaufenen Angebote. Aber keine Panik, es wird bestimmt bald wieder ein gutes Angebot auftauchen.

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