Batterien & Akkus jetzt online kaufen – Das müssen Sie beachten!

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André
Batterien Kaufberatung

Batterien Kaufberatung

Batterien benötigt man im Alltag fast täglich, denn eine Vielzahl elektrischer Geräte wird damit betrieben. In unserer Kaufberatung erklären wir Euch jedes Detail zum Thema Batterien und geben Euch einige Tipps. Bei vielen ist der erste Satz Batterien im Lieferumfang enthalten. Doch irgendwann sind diese leer, dann muss Nachschub her. Wenn Verbraucher dann vor dem Regal mit den Batterien stehen, kann sich erst einmal Verwirrung breit machen.

Da gibt es zum Beispiel Baby-, Micro- und Mignon-Batterien, und was steckt hinter den Kürzeln AAA, R20, AA oder LR6? Darüber hinaus gibt es noch unterschiedliche Zusammensetzungen, was ist der Unterschied zwischen Alkali-Mangan-Batterien, Lithium-Batterien und Zink-Kohle-Batterien? Oder sollte man doch lieber gleich zu Akku-Batterien greifen? Fragen über Fragen, die nachfolgenden Informationen sollen den Kauf etwas erleichtern.

Worüber berichten wir in unserem Artikel?

Welche Arten von Batterien gibt es?

Der Klassiker unter den Batterien ist die Zink-Kohle-Batterie, jedes Jahr werden viele Millionen davon auf der ganzen Welt hergestellt. Der größte Vorteil dieser Art ist der günstige Preis, dafür darf man jedoch auch keine allzu lange Lebensdauer erwarten. Deshalb verwendet man sie am besten in weniger anspruchsvollen Geräten, wie zum Beispiel in Fernbedienungen oder für den Betrieb von Kinderspielzeug.

Durch eine hohe Stromleistung und eine recht hohe Belastbarkeit zeichnen sich Alkali-Mangan-Batterien aus. In den europäischen Ländern wird diese Variante seit den 80er Jahren am häufigsten verkauft. Die Batterien eigenen sich vor allem für elektrische Geräte, die große Stromreserven brauchen, wie zum Beispiel Digitalkameras, Camcorder, Notebooks, Tablets, Handys, PDAs, Navigationssysteme oder auch MP3-Player.

Für Langzeitanwendungen sind vor allem Lithium-Batterien zu empfehlen, denn sie haben eine hohe Energiedichte und Spannungslage, wobei sie sich nur ganz gering selbst entladen. Von Vorteil ist auch die Unempfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen. Lithium-Systeme werden vor allem in modernen Fotoapparaten verwendet.

Akkus, auch als Sekundär-Batterien bezeichnet, sind eine Alternative zu den herkömmlichen Batterien. Durch einen Aufladevorgang kann man die verbrauchte Energie wieder ersetzen, so dass ein Dauergebrauch möglich ist, etwa 1.000 Aufladungen sind bei einem guten Akku möglich. Durch eine hohe Belastbarkeit zeichnen sich die Nickel-Cadmium-Akkus aus, sie sind auch unempfindlich gegenüber Kälte und können sehr schnell aufgeladen werden. Am häufigsten werden sie in schnurlosen Telefonen oder elektrischen Zahnbürsten verwendet. Man sollte diese Variante der Akkus immer bis zur vollständigen Entleerung in den Geräten belassen, da ansonsten eine so genannte Dauerladung zu Problemen führen kann.

In den gängigen Digitalgeräten kommt meistens ein Nickel-Metallhydrid-Akku zum Einsatz. Sie haben den großen Vorteil, dass man den Memory-Effekt eher selten befürchten muss. In Deutschland werden am häufigsten klassische Alkali-Batterien verkauft, Zink-Kohle-Batterien folgen auf dem zweiten Platz. Lithium-Batterien haben einen Marktanteil von rund 10 Prozent, bei den Akkus liegt er bei etwa 12 Prozent.

Die verschiedenen Batteriengrößen

Grundsätzlich unterscheidet man Batterien nach ihrer Größe, wobei die einzelnen Bezeichnungen für unterschiedliche Standards stehen. Die Typenbezeichnungen Mono, Baby, Mignon, 9V-Block oder Micro sind allgemein bekannt und sind eine Kennzeichnung für die Größe einer Batterie. Doch auf den Verpackungen selbst findet man diese Bezeichnungen meistens wiederum nicht, was für Verwirrung sorgen kann. Dort findet man eher die Kürzel AA oder LR6, wobei AA die internationale Bezeichnunge für Mignon-Batterien ist und LR6 für die Alkali-Mignon-Batterien steht. Zink-Kohle-Batterien in der gleichen Größe erkennt man an dem Kürzel R6. AA ist eine Buchstabenkennung, die an die amerikanische Norm angelehnt ist. Panasonic hat das Wirrwarr erkannt und daraufhin das so genannte Yellow-Label auf seinen Verpackungen etabliert. Zur leichteren Orientierung der Verbraucher steht das S für Micro-Batterien, das M für Mignon-Batterien, das L für Baby-Batterien und XL für Mono-Batterien.

Batterien kaufen

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Der Akku als günstigere Alternative?

Anfang des 19. Jahrhunderts hat man entdeckt, dass sich die Voltasäule, also der Vorgänger der Batterie, mit einer neuen Säule zumindest teilweise wieder aufladen lies, somit war der Weg für den Akku geebnet. Während man für den Betrieb einer Primär-Batterie Metall und Chemikalien braucht, läuft bei einem Akku eine umkehrbare chemische Reaktion bei den Elektroden ab, es entsteht Bleisulfat. Ein Blei-Akku hat eine sehr hohe Spannung, wobei der Grad der Entladung sehr niedrig ist. Ein Akku besteht aus Blei und verschiedenen Bleiverbindungen, das macht auch die Entsorgung leichter, was ein großer Pluspunkt in Bezug auf den Umweltschutz ist. Blei kann man einschmelzen und dann wieder zu neuen Elektroden verarbeiten, rund 70 Prozent des weltweit genutzten Bleis befindet sich in Akkus.

Ein Akku entlädt sich bei Lagerung selbst, lagert man ihn falsch, so kann er bis zur Hälfte der Kapazität einbüßen. Akkus muss man auch kühl und trocken lagern, hohe Temperaturen tun ihnen nicht gut. Auch der Aufladeprozess spielt für die Lebensdauer eine entscheidende Rolle, deshalb sollte man nur prozessorgesteuerte Ladegeräte verwenden, denn nur dann ist ein fachgerechtes Aufladen gewährleistet. Diese Ladegeräte sind in der Lage, die Aufladung an die jeweilige Kapazität des Akkus sowie die Spannung und den Strom anzupassen, so ist eine optimale Aufladung möglich. Das prozessorgesteuerte Ladegerät erkennt auch automatisch, wann die komplette Aufladung abgeschlossen ist, dann wird in einen anderen Modus umgeschaltet.

Ein gutes Akku-Ladegerät verfügt über verschiedene Modi, so dass Ladung und Entladung an den jeweiligen Akku-Typ angepasst werden können, was die Lebensdauer natürlich erhöht. Bleiakkus sind sehr langlebig, bis zu 60 Monate können sie durchhalten. Lithium-Akkus werden meistens in Laptops eingesetzt, dort sind sie ständig hohen Temperaturen ausgesetzt, was die Lebensdauer auf maximal zwei Jahre begrenzt, auch Nickel-Cadmium-Akkus und Nickel-Metallhydrid-Akkus halten kaum länger durch. Man sollte bei den gewöhnlichen Batteriegrößen, also AA und AAA, verschiedene Akkus gleichzeitig aufladen, das kann zum Auslaufen einzelner Akkus führen. Man kann also feststellen, dass sich Akkus nicht zur längeren Lagerung eignen, einen zweiten Akku sollte man sich also nur zulegen, wenn man tatsächlich zwei Akkus immer im Wechsel benötigt.

Namhafte Hersteller von Batterien

Es gibt einige Hersteller, die in Deutschland qualitativ hochwertige Batterien vertreiben. Die folgenden Marken gehören auf jeden Fall zu den marktführenden und renommierten:

Unsere Kaufberatungen

Weitere Kaufberatungen zum Thema Baumarkt haben wir Euch zusammengestellt. Viel Spaß dabei.

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