Banken

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Aki

Alles über Banken im ÜberblickBanken regeln und verwalten den gesamten Zahlungs- und Kapitalverkehr, vergeben Kredite und Versicherungen und leiten den Investmenthandel. Es ist also egal, ob Ihr Euch Geld leihen, Guthaben anlegen, Euch versichern oder etwas finanzieren wollt, an Banken kommt Ihr nicht vorbei. Doch die unterschiedlichen Konditionen der Finanzprodukte sind enorm.

Themenübersicht

Was ist eine Bank?

Eine Bank ist ein Kreditinstitut, welches für den Zahlungsverkehr und Kreditvergabe Dienstleistungen anbietet. Je nach Abteilung kümmert sich die Bank um die Kreditvergabe, Zahlungsmittel, Kontoführung, Handel von Wertpapieren, Depotführung und Versicherungen. Bei einer Universalbank bekommt Ihr alle Leistungen geboten und bei einer Spezialbank nur Teilleistungen.

Zahlungsverkehr

Die Aufgabe des Zahlungsverkehrs ist in drei verschiedene Arten aufgeteilt. Dazu gehören die Barzahlung, die bargeldlose Zahlung und die halbbare Zahlung.

Barzahlung

Wie der Namen schon sagt, handelt es sich um eine Zahlungsart bei der kein Konto benötigt wird. Hierbei zählt nur Bares bei einer persönlichen Übergabe. Als beispiel nenne ich mal den Autokauf oder den Einkauf im Discounter bei denen Ihr per Bargeld die Ware bezahlt.

bargeldlose Zahlung

Bei der bargeldlosen Zahlung müssen beide beteiligte ein Konto nutzen. Über das Konto wird dann der Zahlungsverkehr abgewickelt. Als Zahlungsmöglichkeiten gibt es die Überweisung, Zahlung per EC-Karte, Kreditkarte, Papal, Sofortüberweisung, Lastschrift, Verrechnungscheck oder Geldwechsel.

halbbare Zahlung

Die halbbare Zahlung wird nur mit einem Kontobeteiligen durchgeführt. Dazu zählen z.B. die Einlösung einer Barchecks, die Auszahlung am Geldautomaten als Barauszahlung und die Bareinzahlung auf das Konto.

Geld leihen

Wer sich Geld leihen will, tut das meistens in Form eines Kredits. Bei einem Kredit borgt Euch die Bank eine vorher beantragte Geldsumme, die dann nach einem vorgegebenen Tilgungsplan plus Zinsen zurückgezahlt werden muss. Wer sich etwas Teures leisten möchte oder ein Auto bzw. Immobilie finanzieren will, kommt um einen Kredit nicht herum. Die geläufigsten Kreditarten sind der Ratenkredit, der Bausparvertrag, der Dispokredit und der Fahrzeugkredit.

Ratenkredit

Mit Ratenkrediten ist schon fast jeder in Berührung gekommen. Dabei bekommt Ihr ein Darlehen, das Ihr im Regelfall in gleichbleibenden monatlichen Raten an den Kreditgeber zurückzahlen müsst. Die Höhe der geliehenen Geldsumme und die Laufzeit entscheiden hier häufig über die Höhe der Zinsen. Darlehensbeträge von maximal 100.000 Euro sind üblich. Der Kredit ist die gebräuchlichste Methode um sich Geld auszuleihen. Der Kredit wird der Schufa gemeldet.

Bausparverträge

Bausparverträge sind zweckgebunden und werden für den Erwerb, den Bau oder die Sanierung von Immobilien vergeben. Da hierfür in der Regel ein hohes Darlehn vergeben wird, sind die Laufzeiten entsprechend lang. Die Tilgung ist bei dieser Kreditart sehr variabel, ebenso können die Zinsen durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden.

Dispokredit

Den Dispokredit gibt es bei fast allen Girokonten dazu. Dieser muss demnach nie beantragt werden und ist dazu gedacht, wenn kurzfristig etwas Geld benötigt wird. Die Dispozinsen sind dementsprechend hoch und nicht selten im zweistelligen Prozentbereich. Wer langfristig ins Minus rutscht, sollte daher über eine Umschuldung nachdenken.

Fahrzeugkredit

Der Fahrzeugkredit ist dem Bausparvertrag ähnlich, denn auch er ist zweckgebunden. Dieser ist für die Finanzierung von Fahrzeugen gedacht. Viele Fahrzeughersteller haben eigene Finanzierungsbanken, die die Kredite oftmals zu sehr günstigen Konditionen anbieten. Selbst die 0-Prozent-Finanzierung ist hier kein Tabu!

Baufinanzierung

Bei einer Baufinanzierung wird das ausgezahlte Darlehen zum Erwerb, Bau oder Umbau von Immobilien genutzt. Die Tilgung erfolgt dann über einen längeren Zeitraum von 10 bis 30 Jahre. Die Bank sichert das Darlehen mit Hypotheken oder Grundschulden auf das finanzierte Objekt ab. Die Zinsentwicklung für eine Baufinanzierung ist seit Jahren fallend. 1995 lag eine Baufinanzierung bei ca. 9,00 Prozent. Im Jahr 2014 liegt die Baufinanzierung bei ca. 2,00 Prozent je nach Laufzeit und Darlehen.

Geldanlage

Es gibt es Vielzahl an verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten. Die Hauptziele der Geldanlage ist die Sicherung des Vermögens und die Renditemöglichkeit. Dafür gibt es folgende Anlagemöglichkeiten:

  • Festgeld
  • Sparbuch
  • Tagesgeld
  • Aktien
  • Aktienfonds
  • Edelmetalle
  • Immobilien

Einlagensicherung

Bei einer Geldanlage besteht leider auch immer ein Ausfallrisiko seitens der Bank. Das bedeutet, dass die Bank die Einlage nicht zurückzahlen kann. Der Gesetzgeber hat die Banken zur Teilnahme an Sicherungssystemen verpflichtet. Die gesetzlich Einlagensicherung sieht seit Dezember 2010 vor, dass 100 % der Einlagen bis 100.000 Euro pro Person geschützt sind. Das gilt allerdings nur für Banken mit Sitz in Deutschland. Ausländische Banken unterliegen aber meist ebenfalls Sicherungssystemen. Wenn auf Ihr der Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten seid, solltet Ihr Euch auch unbedingt die gesetzlich Einlagensicherung der Bank anschauen.

Onlinebanking

Das Online Banking ist mittlerweile weit verbreitet. Mit dem Electronic Banking wird die Abwicklung des Bankgeschäftes mit Hilfe eines Computer, Tablets oder Smartphones durchgeführt. Dazu gibt es beim Computer die Internetseite des Unternehmen und im Falle es eines Smartphones oder Tablets spezielle Apps. Damit habt Ihr den sofortigen Zugriff auf den Bankrechner und damit auch auf Euer Konto.

App Tipp

Unter dem Betriebssystem Android ist die Sparkasse+ App für 0,89 Euro zu empfehlen. Lasst Euch nicht vom Namen täuschen. Die App funktioniert auch für andere Banken und nicht nur für Sparkassen. Hinweis: Meist gibt es die App an Weltspartag sogar kostenlos.

Bei iOS gibt es doch einige Auswahl bei Bankingapps. Zu empfehlen ist auf jeden Fall die Outbank App zu empfehlen. Die App kostet allerdings im Jahr 8,99 Euro oder 0,89 Euro im Monat. Mit Outbank DE sind nahezu alle deutschen Banken und Sparkassen, sowie die Konten der BMW Bank, Bank of Scotland, Commerzbank, Sparda-Bank, DAB, usw. abfragbar. Tipp: wer lieber einen Einmalbetrag zahlt, der kann ich auch den Vorgänger mit dem interessanten Namen Outbank 2 für einmalig 18,99 Euro kaufen. Hin und wieder gibt es auch diese App kostenlos.

Welche Banken gibt es ?

In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Banken. Zu den größten und bekanntesten privat Banken / Unternehmen zählen die Deutsche Bank, Unicredit, die Commerzbank und die Postbank (welche mehrheitlich zur Deutschen Bank gehört). Des weiteren gibt es noch die regionalen Bank, die Directbanken wie z.B. die DAB Bank, die ING-DiBa und die Comdirect Bank. Zudem gibt es noch die Privatbankiers, die Auslandsbanken, Private Kreditinstitute und private Bausparkassen.

Im öffentlich-rechtlichen Bereich gibt es die Landesbanken, die KfW Bankengruppe, die Landesbausparkassen und die Sparkassen. Der dritte Bankensektor setzt sich aus den Genossenschaftsbanken zusammen wie z.B. die Volks- und Raiffeisenbanken, Sparda-Bank.

Angebote bei Banken – Kredite, Finanzierungen und Co.

Wer sich Geld leiht oder anlegt, sollte daher gut vergleichen, denn je höher der Kapitaleinsatz ist, desto wichtiger sind die Zinssätze. Die Schnäppchen bei Banken lohnen sich daher umso mehr, denn es geht um bares Geld. Damit Ihr einen besseren Überblick über die Angebote habt, stellen wir Euch verschiedene Kredit- und Anlagearten vor.

Geld richtig anlegen

Um sich etwas leisten zu können, im Alter abgesichert zu sein oder einfach um zu sparen, wird jeder irgendwann einmal Geld anlegen wollen. Wer sein Kapital in die Hand nimmt, sollte vorher Risiko und Rendite genau abschätzen und Vorsorge treffen. Denn je höher die Renditeaussichten sind, desto höher ist so gut wie immer auch die Gefahr des Kapitalverlusts. Wenn Ihr auf Nummer sicher gehen wollt, wählt Ihr das klassische Sparbuch in Form von Sparkonten oder Tagesgeldkonten. Die Rendite klettert hier zwar kaum über die 3-Prozent-Marke, dafür ist sie garantiert. Risikofreudige Anleger greifen zu Aktien, denn hier sind Erträge im zweistelligen Prozentbereich durchaus möglich. Aber eben auch der Totalverlust der Einlage. Um das Risiko zu streuen, wählen viele Anleger Fondpakete, in denen mehrere Aktien vereint sind. Dabei sollen sich Gewinn und Verlust ausgleichen.

Beratung nötig?

Kredite und Geldanlagen sind ein sehr weitläufiges Thema, Beratung ist da überaus empfehlenswert. Wenn Ihr also Fragen zu Bank-Themen habt, könnt Ihr uns die gern via Facebook oder E-Mail stellen. Unser Finanz-Experte Aki wird sie Euch umgehend beantworten.

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