Fahrradcheck für die kommende Fahrradsaison ist sehr wichtig !

Fahrrad MTB

Fahrrad MTB

Etwa die Hälfte aller Autofahrten ist kürzer als sechs Kilometer und somit gut mit dem Fahrrad zu bewältigen. Das Wetter lädt zwar noch nicht wirklich zur ausschweifenden Tour mit dem Fahrrad ein. Trotzdem gibt es genau jetzt gute Gründe, den Drahtesel nach seiner Winterruhe mal näher zu betrachten. Eines ist dabei ganz sicher, der nächste Frühling/Sommer kommt bestimmt. Darum ist es genau jetzt die richtige Zeit zum Fahrrad-Check. Glücklicherweise braucht man nicht für jeden Check und jeden Handgriff in die Werkstatt:

Dreck am Rad?

Wenn das Rad von seinen letzten Einsätzen der vergangenen Saison noch dreckig war, als es ins Winterquartier geschoben wurde, dann ist es es nun an der Zeit für eine gründliche und ausführliche Reinigung. Dazu gibt es sicher viele unterschiedliche Möglichkeiten. Allerdings sollte bitte nie mit Hochdruck gearbeitet werden. Diese Variante geht nur auf den ersten Blick schneller. Tatsächlich pressen Kärcher & Co Wasser in die Fahrradlager und machen sie ganz einfach kaputt. Weit besser und viel schonender ist es, den Rahmen und alle Anbauteile mit Fahrradreiniger einzusprühen, kurz einwirken zu lassen und mit einem Schwamm den Dreck abzuwischen. Nach diesem ersten Reinigungsgang sollte man dann mit feinerem Putzzeug und einer alten Zahnbürste die komplizierteren Teile (Gangschaltung, Bremsen, etc.) von Dreck und Schmutz befreien. Dann ist Mutter Natur dran und trocknet das Rad durch Zeit und Luft. Die Wasserränder können mit einem sauberen Lappen wegpoliert werden – fertig!

Haben die Bremsen noch Biss?

MTB Bremsen

MTB Bremsen

Auch wenn Siegfried Farnon (Der Doktor und das liebe Vieh) einst behauptete, dass ein guter Fahrer keine Bremsen brauche, ist das Fahrrad so dennoch nicht verkehrstauglich. Darum prüfen sie auch die Bremsen. Wenn die gezogenen Griffe den Lenker berühren oder die Bremsklötzer nicht richtig greifen, muss die Bremse nachgestellt bzw. die Klötze ausgetauscht werden.

Haben die Reifen genug Druck?

Auf der Reifenflanke können Sie üblicherweise den höchstzulässigen Druck ablesen. Nach Meinung des „Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs“ (ADFC) fahren viele Menschen mit zu wenig Luft. Die meisten Reifen sind für 4,0 bis 5,0 bar ausgelegt. Ist der Luftdruck zu gering, erhöht sich der Rollwiderstand und der Fahrer muss unnötig stark strampeln. Also sorgen Sie für den richtigen Luftdruck.

Das Profil ist keine Frage des Geschmacks!

Das Profil gewährleistet immer noch einen sicheren Halt auch auf der nassen Fahrbahn. Tauschen Sie rissige oder abgefahrene Reifen unbedingt aus. Das kostet zwar Geld kann aber Unfälle vermeiden und möglicherweise ihr Leben retten.

Gibt die Beleuchtung Licht?

Nur dann, wenn Sie von anderen gesehen werden, können die anderen Verkehrsteilnehmer auch Rücksicht auf Sie nehmen. Darum prüfen Sie bitte, ob Vorder- und Rücklicht noch funktionieren. Ohne eine ausreichende Beleuchtung dürfen Sie mit dem Rad nicht auf der Straße fahren. Dies ist eine gesetzliche Bestimmung, die Ihrer eigenen Sicherheit dient.

Läuft die Schaltung sauber?

Prüfen Sie, ob die Gänge sauber einrasten. Wenn Sie können, stellen Sie die Gangschaltung selbst neu ein. Ansonsten ist das einer der Punkte, die eine Werkstatt besser übernehmen sollte.

Ist die Kette sauber?

Eine rostige oder verkrustete Kette sollte man besser nicht reinigen sondern schlicht und ergreifend austauschen. Wenn die Kette einfach nur trocken ist, kann man sie mit einem entsprechenden Öl nachfetten.

Sitzen Sie bequem?

MTB Sattel

MTB Sattel

Neben den beschriebenen Sicherheitsaspekten sollten Sie beim Fahrrad unbedingt auch auf Ihre Gesundheit achten. Eine falsche Sitzposition kann nicht nur Rückenschmerzen verursachen, sondern Ihrer Wirbelsäule langfristig schaden. Die richtige Sitzposition ergibt sich aus der Sitzhöhe, der Sattelposition und -neigung, der Lenkerhöhe und -neigung sowie der Sitzlänge. Laut „Aktion Gesunder Rücken“ (AGR) darf das Bein nicht vollständig durchgedrückt sein, wenn der Fuß auf dem unten gelegenen Pedal steht. Stehen die Pedale waagerecht, sollte ein Lot von der Kniescheibe durch die Mitte des Pedallagers verlaufen. Laut ADFC ist auf kürzeren Strecken eine aufrechte Sitzposition durchaus sinnvoll. Dabei werden nur die Beine angestrengt. Auf längeren Strecken jedoch ist eine leicht nach vorne gebeugte Haltung besser. Dabei pendelt der Oberkörper mit und unterstützt die Beine.

Passt das Rad überhaupt zu Ihnen?

Brauchen Sie das Rad nur für kurze Einkaufswege, haben Sie andere Ansprüche als jemand, der damit über Stock und Stein fahren möchte? Die beste Beratung zu dieser Frage finden Sie eindeutig im guten Fachhandel. Es gibt fast für jede Einsatzmöglichkeit das passende Fahrrad.

Hat das Rad seinen Dreck weg?

Ein sauberes Rad sieht nicht nur richtig gut aus, sondern hält auch Ihre Kleidung sauber. Darum sollten Sie Ihr Rad nach dem Winter gründlich mit einem feuchten Tuch oder mit einem Zweiradreiniger überarbeiten. Danach sprühen Sie die beweglichen Teile mit einem Pflegeöl ein und versiegeln den Lack mit Schutzwachs. Wer aus Respekt oder Unkenntnis nicht selbst Hand anlegen möchte, sollte sein Fahrrad regelmäßig – mindestens einmal jährlich – in einer Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Welcher Fahrradtyp bin ich?

Jetzt stellt sich nur noch die Frage: „welcher Fahrradtyp bin ich?„. Vielleicht wollt Ihr Euch nämlich ein neues Fahrrad zulegen. Da habe wir für Euch einige gutes Tipps zusammengefasst.

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