Das Interview mit dem einzigen Hostelmax der Welt!

An dieser Stelle möchten Wir Euch das neue, aber vielversprechende, Projekt von Max Poodt (alias Hostelmax) vorstellen. Dieser nimmt sich auf seiner Seite dem Thema „Reisen für kleines Geld“ auf eine sehr interessante und besonders unterhaltsame Weise an.

Und bevor wir das Rad neu erfinden haben wir uns gedacht, wir lassen den Reisenden ein wenig über sich (und die neue Seite) selbst berichten. Markus war so nett und hat sich die Zeit genommen unsere Fragen ausführlich zu beantworten. Die Antworten hat er auf seine unnachahmliche, lustige und auch charmante persönliche Art und Weise formuliert.

Passend zu unserem Thema „Schnäppchen“ und „Geld sparen„, erfahrt Ihr auf seinem Reiseblog, wie man besonders gut & günstig Urlaub machen kann. Schaut also am besten selbst mal rein und besucht Hostelmax. Mit seiner Hilfe erfahrt Ihr wo (und wie) man auch für wenig Geld eine Menge von Deutschland sehen kann.

Unser Interview mit Hostelmax

Im Interview mit Hostelmax erfahrt Ihr alles über seine bisherigen Erfahrungen die er bei seinen Trips machen konnte/musste, seine Vermarktungsstrategien, seine Pläne und Ziele für die Zukunft und einiges mehr.

Wer steckt dahinter?

HostelMax Kölner Dom

HostelMax am Kölner Dom

Hallo Max, bitte stelle Dich unseren Lesern doch kurz vor.

Ich bin Max, ich bin selbständiger Reiseblogger. Kurz genug?
Jetzt mal ernsthaft: Ich bin für einen jungen Mann verhältnismäßig alt, bin in Hannover geboren und aufgewachsen. Den typischen hannoverschen Charme trage ich wie eine Auszeichnung (oder einen Stigma ?) vor mir her.

 

Wie lange bist Du schon mit eigenen Projekten im Internet unterwegs?

Ich habe mich 2011 selbständig gemacht und lange Zeit versucht im Schnäppchenbereich erfolgreich zu werden. Das hat nicht geklappt, auch weil der Markt schon damals zu stark besetzt war. Unter Anderem auch mit eurem Blog. Übrigens. 🙂

Wie kommt man auf so was?

Wie kamst Du auf Deine neue Projekt Idee, wie ist es entstanden?

Ich habe im letzten Jahr begonnen über meine Reisen zu berichten. Eher noch als Abwechslung vom Schnäppchenalltag. Zu dem Zeitpunkt lag mein Schnäppchenprojekt allerdings schon darnieder und es wurde für mich Zeit, mein Scheitern einzugestehen.
Und den Kopf frei zu machen für etwas Neues!
Ich erzähle gerne Geschichten. Und auf Reisen erlebt man Geschichten. Oder besser: Man kann sie erleben, wenn man Augen und Ohren offen hält!
Ursprünglich war meine Idee, einfach loszulegen und nach und nach immer mehr Reisen als Kooperation angeboten zu bekommen.
Aber schon nach kurzer Zeit wußte ich, daß ich so wieder ein viel zu hohes Risiko hatte, am Ende erfolglos zu bleiben. Und das wollte und will ich nicht.

 

Was genau erwartet Deine Leser auf Deiner neuen Seite Hostelmax?

Hostelmax – also irgendwie ja ich – bereist das Land. Geplant von Norden nach Süden, aber mittlerweile nehme ich es da nicht mehr so genau. Angefangen habe ich zum Beispiel in Bonn. Einfach weil es da mit dem BaseCamp ein Hostel gibt, daß ungewöhnlicher ist als andere Herbergen, und weil sie gerne auch mit uns Bloggern zusammenarbeiten. Das macht die Sache natürlich einfacher.
Ich schaue mir die Häuser an, stelle mich mit meinem charmanten Mumiengesicht vor die Kamera und erzähl euch einen. 🙂
Außerdem schaue ich mir die Stadt an, suche die Geschichten und versuche euch die Stadt vorzustellen. Ich will das ihr die Stadt so kennenlernt wie ich.
Ach, nochmal zu Bonn. Da konnte ich es mir nicht nehmen lassen im Max Hostel die Tour zu beginnen. Als Hostelmax im Max Hostel. Einfach herrlich!

 

Weshalb sollte man Deine Seite besuchen?

Was sind die größten Unterschiede zwischen Hostelmax und den anderen bekannten Reiseseiten?

HostelMax

HostelMax bei der Arbeit

Ich denke, es ist das Gesamtkonzept. Und das ich mich einfach so wie ich bin vor die Kamera stelle. Ich habe eine leicht spöttische und etwas

schnoddrige Art. Das kann manchmal vielleicht stören, dank meines trockenen Humors denke ich aber eher, daß ihr Spaß haben werdet, wenn ihr mit mir auf Tour geht. Ich bin authentisch und ehrlich. Auch wenn ich ganz klar sage, daß ich Kritik erstmal intern kläre, weil wir alle mal einen Scheißtag haben, werde ich bei wirklichen Kritikpunkten die auch vor der Kamera benennen. Da ich Piepstöne in Videos doof finde hoffenwir mal, daß ich nie anfangen muss wie ein Bierkutscher zu fluchen.

Außerdem ist dieses Reiseprojekt auch euer Projekt, denn ihr könnt es unterstützen und sogar mitmachen. Die Aktion Postkarte für Oma bringt euch die Mögichkeit, daß ich vor der Kamera eine Postkarte an eure Liebsten schreibe. Kost zwar ein bißchen Geld, ist aber ein Heidenspaß.

Mit dieser Aktion werden übrigens die Städtereisen finanziert, die dann unter dem Motto: 3 Tage Hamburg für 150 Euro stehen. Das bringt euch eine schnelle Übersicht was so geht in einer Stadt mit schmalem Budget!

Für größere Reisen suche ich mir Sponsoren die es uns ermöglichen auch mal etwas weiter weg zu kommen. Im Juli geht es zum Beispiel nach Wien, im Spätsommer soll eine Radtour im Ausland stattfinden. Alles natürlich mit Actioncam, Liveübertragungen und all dem Kram. Und mit viel Humor. Ich sags mal so: Ich bin total unsportlich und es wird keine Radtour zum nächsten Supermarkt!

Und hier im Land möchte ich euch unterwegs kennenlernen. Mit euch zusammen wandern, einen Stadtrundgang machen oder eine Fahrradtour. (Die kann dann auch am Supermarkt enden!)

Was seit Hamburg auch ein echter Spaß ist: Challenges! Ihr sollt mir Aufgaben für die Städte geben. In Hamburg mußte ich Fischbrötchen Essen, den Turm am Michel besteigen und Karaoke singen. So soll es weitergehen. Ich versuche immer 3 ganze Tage in den Städten zu sein, ich brauche also 3 Challenges pro Stadt.

Ich gebe immer vorher bekannt wo es als nächstes hingeht und dann kann in der Facebookgruppe oder auch per Kommentar auf dem Blog ein Vorschlag gemacht werden. Traut euch, vielleicht trau ich mich auch!

 

Warum hast Du Dich ausgerechnet für das Thema Reise & Urlaub entschieden?

Ich habe fast mein ganzes Leben in meiner Heimatstadt verbracht. Die letzten großen Reisen lagen ewig lange zurück. Und in den letzten Jahren haben sich bei mir einige Dinge privat dramatisch verändert und ich beginne eine Reise. So einfach kann ich das wohl sagen. Es muss da draußen (im Leben) doch noch etwas anderes geben.
Es gibt sehr viele Reisesprüche. Einer meiner Favoriten stammt von Nelson Mandela und beschreibt meine Situation vielleicht sehr treffend: „Nichts ist vergleichbar mit dem guten Gefühl, an einen vertrauten Ort zurückzukehren und zu merken, wie sehr man sich verändert hat.“

 

Wie sind Deine bisherigen Erfahrungen die Du mit Hostelmax machen konntest?

Ich habe recht früh damit begonnen aktiv nach Kooperationen zu fragen. Dabei bin ich immer ehrlich gewesen und war immer erfreut, daß wirklich was zurückkam. Die ersten Hostels waren noch skeptisch, weil sie nicht so recht wußten was ich denn von ihnen will, und was ihnen das bringen soll. Als sie dann aber später meine Artikel gelesen und meine Videos gesehen haben, gab es von ihnen auch gleich eine Empfehlung.

So kommt es dann, das ich mittlerweile auch Anfragen habe, ob ich nicht Lust hätte ein bestimmtes Hostel zu testen. Habe ich, da kann ich die Hostels und Hotels beruhigen. Es gibt auf meinem Blog ein Kontaktformular, also bloß nicht schüchtern sein!

Aber so langsam wird der Tourplan etwas eng, ich befürchte fast, ich muss die Tour auf 2 Jahre verlängern. Das ist ganz schön groß, dieses Deutschland, und es gibt so verdammt viele interessante Ecken, Städte und Hostels.

Bin ich ins Schwafeln gekommen? Passiert mir manchmal. 🙂

Es gab schräge Situationen unterwegs, aber nichts was man zuhause nicht auch erleben würde. Naja, stimmt nicht ganz. Aber nach der Tour wird es von mir garantiert ein Buch geben, da stehen dann all die schrägen Nummern drin. Das auch Frauen nachts furzen, das nicht alle Binden zwangsläufig von Frauen getragen wurden, ach, ich könnte jetzt einfach schonmal was erzählen, aber wer weiß ob hier schon alle gegessen haben.

 

Wie funktioniert Dein Projekt genau?

Betreust Du das Projekt als „Einzelkämpfer“ oder hast Du weitere Unterstützung?

Ich habe einen Mentor, der mich 1 Jahr lang begleitet. Aber der sitzt überwiegend im Hintergrund und läßt mich einfach machen. Eine Situation die mich manchmal wirklich an den Rand des Wahnsinns bringt. Da ist es hilfreich, daß ich dem Wahnsinn ohnehin schon anheim gefallen bin. Sonst würd ich mir ernsthaft Sorgen machen.

 

HostelMax am Silbersee

HostelMax am Silbersee

Klingt nach einer Menge Arbeit, wieviel Zeit investiert Du in das Projekt?

Jede freie Minute. Und das müßt ihr jetzt bitte schön schön dehnen, wenn ihr es lest: Je-de frei-e Mi-nu-te!

 

Wie hat sich die Seite bis heute entwickelt und welche Hindernisse und Probleme musstet Du überwinden?

Die Besucherzahlen steigen, auch wenn hier ganz klar noch sehr viel Luft nach oben ist. Ich hoffe, daß auch eure Leser Gefallen an meinen Videos und Geschichten finden, und vielleicht etwas davon weiterempfehlen. Oder einfach mitmachen.

Ich bin ja auch offen für Kritik und Anregungen.Ihr müßt dann halt Tränen aushalten können.

 

Welche Vermarktungsmaßnahmen nutzt Du?

Ich vermarkte mich ja selber. Zwar als Person Hostelmax, aber so ganz trennen läßt sich das nicht. Der Typ ist ein bißchen schräg, ich ja nicht.

Ich nutze Facebook, Instagram, Youtube. Hier kommt es wie ich finde immer auf den Veröffentlichungszeitpunkt und den begleitenden Text an. Ich find es allerdings schwierig da heute den richtigen Ton zu finden, nachdem unendlich viele Bloggergurus eine bestimmte Art der Überschrift empfohlen haben, die Interesse wecken soll und wenn man dann den Artikel liest wird nicht von dem Interesse befriedigt.

Ich arbeite auch sehr viel mit Email und dem Telefon.

Es geht nichts über eine Vorabemail und einen Hallo-Anruf ein paar Tage später. Dabei solltet ihr immer höflich und zurückhaltend bleiben und wenn ihr merkt, daß von der anderen Seite Ablehnung kommt, dann einfach mal akzeptieren, daß es hier wohl nicht klappt.

Ein Freund von mir zitiert hier gerne irgendeinen Spruch aus dem Vertrieb: Ein Nein hast du schon sicher. Ich arbeite immer sehr charmant an einem Ja. Klappt häufig auch, wenn man sein Anliegen und seine Leistungen klar definiert.

 

Welche funktionieren gut und welche nicht?

Facebook klappt natürlich ziemlich gut, weil zur Zeit noch jede Menge meiner Kontakte mitfiebern. Ich weiß nicht in wie weit sich das ändert, sobald eure Leser mir folgen. Ich hoffe die sind genauso begeisterungsfähig und lassen sich mal von dem ganzen Shoppen ablenken.

Instagram geht auch einigermaßen, da werde ich mich in naher Zukunft mal intensiver drum kümmern. Auch wenn es für einen Blog kaum Besucher gibt, es bringt den Leuten immerhin schöne Bilder von den Orten wo ich bin.. Twitter nutze ich fast gar nicht, da werde ich nicht warm mit.

Youtube ist eben fast das Wichtigste bei meinem Projekt. Im Augenblick sind die Viewzahlen aber noch bescheiden. Also, Leute. Klicken, gucken, genießen! Und dann ab in die jeweilige Stadt und die Tour nachmachen. Hier der Videorundgang durchs Instant Sleep Hostel in Hamburg. 🙂

 

 

Wo siehst Du Dich in der Zukunft mit Hostelmax?

Was sind Deine Pläne und Ziele in den nächsten 12 Monaten, wo siehst Du Dich in einem Jahr?

Mein Hauptziel ist jetzt, so viel wie möglich unterwegs zu sein, damit ich viel zeigen kann.
Helfen kann da die Aktion Postakrte für Oma! So könnt ihr ja an der Hostelmaxtour teilnehmen, irgendwie.

Ein großes Ziel ist es auch die Radtour zu machen. Und die gerne im Ausland. Ich hab da ein konkretes Ziel im Auge, aber das ist so utopisch, daß ich das mal besser verschweige. Liegt aber immerhin innerhalb Europas und vielleicht findet ich ja noch ein Sportanbieter, ein Sportmagazin oder ein Reiseveranstalter der mich dahinschickt. Das werden ganz sicher tränenreiche Videos. Nicht nur vor Rührung, sondern auch weil mir von den ganzen Bergtouren der Arsch wehtut. 🙂 (Achtung, Spoiler: La Reunion hat 2 ziemlich hohe Berge!)
In 12 Monaten – am Ende des Projekts Hostelmax – möchte ich euch eine verdammt tolle Zeit beschert haben und weitermachen. Und zwar so, daß ich davon leben kann. Und ehrlich, ich brauche keinen Reichtum. Als Hostelmax toure ich grade durch Deutschland. Nach der Tour will ich euch zeigen wie die Hostels und Städte in den anderen Ländern aussehen.
Ich hoffe sehr das es klappt und ihr viel Spaß unterwegs haben werdet

Wir sehen uns auf dem Weg!

Danke für das interessante Interview! Wir wünschen Dir weiterhin ganz viel Spaß bei Deinen Reisen und viel Erfolg bei Deinem Projekt.

Wir hoffen, Ihr hattet alle genau so viel Freude mit unserem Interview wie wir und würden uns freuen von Euch ein Feedback zu erhalten. Für Wünsche, Anregungen oder auch Kritik (positive wie auch negative) sind wir immer dankbar. Lasst es uns wissen ob Ihr Euch noch mehr solche Projekt-Vorstellungen rund ums Thema „sparen“ wünscht. Also teilt uns Eure Meinung dazu mit…  😉

1 Kommentar zu “Das Interview mit dem einzigen Hostelmax der Welt!”

  1. Manuele

    Sehr cooles Interview. Mir gefällt die Idee die hinter dem Projekt steckt. Nicht jeder hat die Kohle immer in die exotischsten Länder zu Reisen. Auch in Deutschland um im nahen Ausland kann man sehr gut Urlaub für wenig Geld machen.

    Ich wünsche Max wirklich viel Erfolg mit seiner Seite und werde sicherlich immer mal wieder reinschauen um mitzuverfolgen was er so alles in der Zwischenzeit erleben durfte.

    Die Idee mit dem Interview finde ich übrigens echt gut liebes schnappen4u Team. Ich könnte mir sehr gut vorstellen öfters so etwas bei Euch zu lesen. Es ist immer wieder gut seinen Horizont zu erweitern und neue interessante Seiten gezeigt zu bekommen, vor allem wenn es sich ums Thema sparen dreht!  🙂

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